Amoxicillin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, der Atemwege, der Harnwege und bei Borreliose im Frühstadium.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Amoxicillin gehört zu den Penicillinen. Es hemmt den Aufbau der bakteriellen Zellwand, sodass sich vermehrende Bakterien absterben. Gegen Viren und gegen Bakterien, die das Penicillin mit Betalaktamasen abbauen, wirkt es nicht.
Tabletten zum Einnehmen, meist 2- oder 3-mal täglich über mehrere Tage, mit oder ohne Mahlzeit. Dosis und Dauer richten sich nach der Infektion.
Wichtig: Nicht bei einer Penicillinallergie oder nach schwerer allergischer Reaktion auf ein anderes Betalaktam-Antibiotikum, zum Beispiel ein Cephalosporin, einnehmen. Bei Atemnot, Verwirrtheit oder sehr schwerem Krankheitsgefühl sofort persönliche ärztliche Hilfe suchen, im Notfall den Notruf 112 wählen.
Amoxicillin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Penicilline in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung verschiedener bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel im Hals-Nasen-Ohren-Bereich, der Atemwege, der Harnwege und bei Borreliose im Frühstadium.
Amoxicillin ist ein halbsynthetisches Penicillin aus der Gruppe der Betalaktam-Antibiotika mit erweitertem Wirkspektrum. Es blockiert Enzyme, die Bakterien für den Aufbau ihrer Zellwand benötigen; die Zellwand wird instabil und die Bakterien sterben ab. Gegen Viren ist es wirkungslos, und Bakterien, die das Enzym Betalaktamase bilden, bauen den Wirkstoff ab und werden nicht erfasst. Zugelassen ist Amoxicillin bei Erwachsenen und Kindern zur Behandlung der akuten bakteriellen Nasennebenhöhlenentzündung, der akuten Mittelohrentzündung, der Streptokokken-Mandel- und Rachenentzündung, der akuten Verschlimmerung einer chronischen Bronchitis, der ambulant erworbenen Lungenentzündung, der akuten Blasen- und Nierenbeckenentzündung, von Zahnabszessen mit ausgedehnter Weichteilentzündung, zur Beseitigung von Helicobacter pylori in Kombination und bei Lyme-Borreliose, außerdem bei Typhus, Infektionen künstlicher Gelenke und zur Endokarditisprophylaxe. Der Shop führt Filmtabletten mit 500 mg, 750 mg und 1000 mg in Packungen mit 10 und 20 Tabletten; die 1000-mg-Tablette ist an der Bruchkerbe teilbar.
Die Dosis richtet sich laut Fachinformation nach Erreger, Schwere und Ort der Infektion sowie nach Alter, Gewicht und Nierenfunktion. Erwachsene und Kinder ab 40 kg erhalten bei Nasennebenhöhlen-, Blasen- und Nierenbeckenentzündung sowie bei Zahnabszessen 250 mg bis 500 mg alle 8 Stunden oder 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden, bei Mittelohr-, Mandel- und Rachenentzündung 500 mg alle 8 Stunden oder 750 mg bis 1 g alle 12 Stunden und bei schweren Infektionen 750 mg bis 1 g alle 8 Stunden; eine akute Blasenentzündung kann alternativ mit 3 g zweimal täglich an einem einzigen Tag behandelt werden. Die frühe Borreliose wird mit 500 mg bis 1 g alle 8 Stunden über zwei Wochen behandelt, je nach Verlauf 10 bis 21 Tage. Die Dauer soll so kurz wie möglich sein, die verordnete Dauer aber vollständig eingehalten werden, auch wenn die Beschwerden früher nachlassen; ein vorzeitiges Absetzen begünstigt Rückfälle und die Auswahl widerstandsfähiger Keime. Die Tabletten werden unzerkaut mit einem Glas Wasser geschluckt, unabhängig von den Mahlzeiten. Bei einer Nierenfunktion unter 30 ml/min wird die Dosis auf höchstens 500 mg zweimal täglich begrenzt. Eine vergessene Dosis wird nicht verdoppelt, sondern die Einnahme zum nächsten Zeitpunkt fortgesetzt.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Behandelten, treten Durchfall, Übelkeit und Hautausschlag auf; gelegentlich kommen Erbrechen, Nesselsucht und Juckreiz vor. Sehr selten sind Pilzinfektionen der Schleimhäute, Blutbildveränderungen, schwere allergische Reaktionen bis zum Schock, Krampfanfälle, eine Antibiotika-assoziierte Dickdarmentzündung, Leberentzündung mit Gelbsucht, schwere Hautreaktionen und eine Nierenentzündung. Bei der Behandlung einer Borreliose kann eine Jarisch-Herxheimer-Reaktion mit Fieber auftreten, die durch absterbende Erreger entsteht und meist von selbst abklingt. Schwellungen von Gesicht, Zunge oder Hals, Atemnot, Kreislaufschwäche, ein Ausschlag mit Blasen oder Pusteln sowie anhaltender oder blutiger Durchfall sind Gründe, Amoxicillin sofort abzusetzen und ärztliche Hilfe zu holen; bei Durchfall dürfen keine Mittel genommen werden, die die Darmbewegung hemmen.
Amoxicillin darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder ein anderes Penicillin und nach einer schweren Sofortreaktion wie einer Anaphylaxie auf ein anderes Betalaktam-Antibiotikum, etwa ein Cephalosporin. Bei Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber wird es vermieden, weil dann ein masernartiger Ausschlag auftreten kann. Vorsicht gilt bei Allergieneigung, eingeschränkter Nierenfunktion, Epilepsie und Lebererkrankungen; bei längerer Therapie werden Nieren-, Leber- und Blutwerte kontrolliert. Nach der Gebrauchsinformation kann die Wirkung der Antibabypille beeinträchtigt sein, sodass während der Einnahme zusätzlich verhütet werden sollte. In der Schwangerschaft darf Amoxicillin bei überwiegendem Nutzen angewendet werden; die begrenzten Daten zeigen kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko. In der Stillzeit, in der es beim Säugling Durchfall und Pilzbefall auslösen kann, entscheidet der Arzt nach Abwägung. Allergische Reaktionen, Schwindel und Krampfanfälle können die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Probenecid verzögert die Ausscheidung und erhöht den Amoxicillinspiegel, die Kombination wird nicht empfohlen. Allopurinol steigert die Wahrscheinlichkeit allergischer Hautreaktionen. Tetracycline wie Doxycyclin und andere bakteriostatische Antibiotika können die abtötende Wirkung von Amoxicillin behindern. Bei Cumarin-Gerinnungshemmern wie Warfarin oder Acenocoumarol wurden erhöhte INR-Werte beschrieben; zu Beginn und am Ende der Behandlung wird die Gerinnung kontrolliert. Penicilline vermindern die Ausscheidung von Methotrexat und können dessen Giftigkeit erhöhen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, welche Beschwerden Sie haben, seit wann, ob Fieber besteht, ob die Infektion bereits ärztlich festgestellt wurde und welche Antibiotika Sie zuletzt erhalten haben. Gefragt wird nach Allergien gegen Penicilline oder Cephalosporine, nach Nieren- und Lebererkrankungen, Epilepsie, Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Methotrexat, Allopurinol und der Pille. Eine Online-Verordnung passt nur bei einer klar umschriebenen, leichten bis mittelschweren bakteriellen Infektion, etwa einer eitrigen Mandelentzündung oder einem Zahnabszess mit bekannter Diagnose, ohne Warnzeichen; der Arzt prüft auch, ob ein Antibiotikum überhaupt nötig ist, weil jeder unnötige Einsatz Resistenzen fördert. Hohes Fieber, starke Schmerzen, Verwirrtheit, ein schlechter Allgemeinzustand, Verdacht auf Lungen- oder Nierenbeckenentzündung, wiederkehrende Infektionen, Kinder und Schwangere gehören in die Hausarztpraxis, Atemnot oder Kreislaufschwäche in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bakterielle Infektionen (Antibiotika) und im Beitrag Antibiotika richtig einnehmen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 500 mg, 750 mg, 1000 mg |
|---|---|
| Menge | 10 Tabletten, 20 Tabletten |
Amoxicillin gehört zu den Betalaktam-Antibiotika. Es stört den Aufbau der Zellwand von Bakterien, die sich vermehren, sodass die Bakterien absterben.
Hinweis: Bei einer Penicillinallergie darf Amoxicillin nicht eingenommen werden. Bei Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder ausgedehntem Hautausschlag ist sofort ärztliche Hilfe nötig.
Wofür wird Amoxicillin angewendet?
Amoxicillin ist zur Behandlung bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel bei Nasennebenhöhlen-, Mittelohr- oder Mandelentzündung, Lungenentzündung, Harnwegsinfektionen und Zahnabszessen mit sich ausbreitender Entzündung. Außerdem wird es bei Borreliose im Frühstadium und in Kombination mit anderen Mitteln gegen Helicobacter pylori im Magen eingesetzt. Ob ein Antibiotikum nötig ist, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Amoxicillin?
Amoxicillin ist ein Penicillin. Es hemmt den Aufbau der Zellwand von Bakterien, die sich vermehren. Die Bakterien können dann nicht mehr stabil wachsen und sterben ab. Der Wirkstoff wird über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und über die Nieren ausgeschieden. Gegen Viren wirkt Amoxicillin nicht.
Ist Amoxicillin verschreibungspflichtig?
Ja, Amoxicillin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden die Art der Infektion, Warnzeichen für einen schweren Verlauf, Allergien gegen Antibiotika, die Leber- und Nierenfunktion und andere Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Amoxicillin beachtet werden?
Amoxicillin darf bei einer Allergie gegen Penicilline und nach einer schweren allergischen Sofortreaktion auf andere Betalaktam-Antibiotika nicht eingenommen werden. Bei Verdacht auf Pfeiffersches Drüsenfieber wird es vermieden. Vorsicht gilt bei Leber- und Nierenerkrankungen, Blutverdünnern, Methotrexat, Allopurinol und anderen Antibiotika wie Doxycyclin. Häufige Nebenwirkungen sind Durchfall, Übelkeit und Hautausschlag.
Wirkt Amoxicillin bei Erkältung oder Grippe?
Nein. Erkältungen, Grippe und viele Hals- oder Nebenhöhlenentzündungen werden durch Viren ausgelöst, gegen die Antibiotika nicht wirken. Eine unnötige Einnahme kann Nebenwirkungen verursachen und die Entstehung resistenter Bakterien fördern. Deshalb wird vor jeder Verordnung geprüft, ob eine bakterielle Infektion wahrscheinlich ist.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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