Cefalexin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine in Kapselform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung leichter bis mittelschwerer bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel der Haut und Weichteile, der Harnwege, der Atemwege und im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Cefalexin gehört zu den Cephalosporinen. Es blockiert Enzyme, die wachsende Bakterien für den Aufbau ihrer Zellwand brauchen, sodass die Bakterien absterben. Gegen Viren wirkt es nicht.
Kapseln zum Einnehmen, meist alle 8 oder 12 Stunden über 7 bis 10 Tage, mit oder ohne Mahlzeit. Dosis und Dauer legt der Arzt fest.
Wichtig: Nicht bei Allergie gegen Cephalosporine oder nach schwerer allergischer Reaktion auf Penicilline einnehmen. Bei Atemnot, Verwirrtheit oder sehr schwerem Krankheitsgefühl sofort persönliche ärztliche Hilfe suchen.
Cefalexin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine in Kapselform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung leichter bis mittelschwerer bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel der Haut und Weichteile, der Harnwege, der Atemwege und im Hals-Nasen-Ohren-Bereich.
Cefalexin ist ein Antibiotikum aus der Gruppe der Oralcephalosporine der ersten Generation und gehört wie die Penicilline zu den Betalaktam-Antibiotika. Es blockiert die Penicillin-bindenden Proteine der Bakterien und hemmt so den Aufbau der Zellwand in der Wachstumsphase; die Erreger sterben ab. Das Spektrum umfasst vor allem Staphylococcus aureus ohne Methicillinresistenz und Streptokokken der Gruppen A und B sowie einen Teil der Darmbakterien wie Escherichia coli, Klebsiella pneumoniae und Proteus mirabilis. Gegen Enterokokken, methicillinresistente Staphylokokken, Pseudomonas und Viren wirkt es nicht. Laut Fachinformation ist Cefalexin zugelassen für leichte bis mittelschwere Infektionen durch empfindliche Erreger: Infektionen der Atemwege, des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs, der Nieren, ableitenden Harnwege und Geschlechtsorgane, der Haut und Weichteile sowie der Knochen und Gelenke. Der Shop führt Hartkapseln mit 500 mg Cefalexin in einer Packung mit 20 Stück.
Erwachsene und Jugendliche über 12 Jahren erhalten laut Fachinformation eine Tagesdosis von 1.500 bis 3.000 mg, aufgeteilt auf drei bis vier Einzelgaben, bei Bedarf bis zu einer Tageshöchstdosis von 4.000 mg. Üblich sind 500 mg alle acht Stunden. Die Kapseln werden unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit geschluckt, unabhängig von den Mahlzeiten; wer einen empfindlichen Magen hat, nimmt sie nach dem Essen. Die Behandlung dauert in der Regel sieben bis zehn Tage und wird noch zwei bis drei Tage über das Abklingen der Beschwerden hinaus fortgesetzt; bei Infektionen durch beta-hämolysierende Streptokokken sind mindestens zehn Tage angezeigt, um Spätfolgen wie rheumatisches Fieber oder eine Nierenentzündung zu verhindern. Die vom Arzt festgelegte Dauer wird vollständig eingehalten, auch wenn es früher besser geht, weil sonst Bakterien überleben und Resistenzen entstehen. Eine vergessene Dosis wird nachgeholt, sobald man daran denkt, außer die nächste Einnahme steht unmittelbar bevor; eine doppelte Dosis wird nicht eingenommen. Bei einer glomerulären Filtrationsrate unter 50 ml/min wird der Abstand zwischen den Einnahmen verlängert, weil sich Cefalexin sonst anreichert.
Die Fachinformation nennt für Cefalexin keine Häufigkeitskategorien. Am häufigsten sind Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen, die meist mild sind und während oder nach der Behandlung abklingen. Beschrieben sind außerdem Kopfschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Appetitlosigkeit und Verwirrtheit, allergische Reaktionen mit juckendem Hautausschlag, Nesselsucht und Schwellungen (Quincke-Ödem), vorübergehende Leberwerterhöhungen oder eine Leberentzündung mit Gelbsucht, rückbildungsfähige Blutbildveränderungen und eine interstitielle Nierenentzündung. Bei längerer oder wiederholter Anwendung sind Superinfektionen mit resistenten Bakterien oder Hefepilzen möglich, etwa ein Scheidenpilz. Sehr schwere, aber seltene Reaktionen sind der anaphylaktische Schock, das Stevens-Johnson-Syndrom, das Lyell-Syndrom und die akute generalisierte exanthematische Pustulose. Schwere oder blutige Durchfälle, auch Wochen nach der Behandlung, können auf eine pseudomembranöse Kolitis hinweisen. Atemnot, Schwellungen im Gesicht oder Hals, Kreislaufschwäche, ein Ausschlag mit Pusteln oder Blasen, wunde Schleimhäute und blutiger Durchfall sind Gründe, das Antibiotikum abzusetzen und sofort ärztliche Hilfe zu suchen.
Cefalexin darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Cephalosporine und bei bekannten schweren Überempfindlichkeitsreaktionen oder Sofortreaktionen auf Penicilline oder andere Betalaktam-Antibiotika. Bei leichteren Penicillinallergien in der Vorgeschichte ist Vorsicht geboten, weil eine Parallelallergie bestehen kann; Vorsicht gilt auch bei ausgeprägter Allergieneigung wie Heuschnupfen oder Asthma. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die Dosis angepasst. Erbrechen und Durchfall unter der Behandlung können die Aufnahme anderer Arzneimittel, auch der Antibabypille, beeinträchtigen. In der Schwangerschaft, besonders in den ersten drei Monaten, wird Cefalexin nur nach strenger Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt; in der Stillzeit geht es in geringen Mengen in die Muttermilch über und kann beim Säugling die Darmflora verändern und eine Sensibilisierung auslösen. Schwindel und Müdigkeit können die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Cefalexin soll nicht mit bakteriostatisch wirkenden Antibiotika wie Tetracyclinen (etwa Doxycyclin), Erythromycin, Sulfonamiden oder Chloramphenicol kombiniert werden, da sich die Wirkungen gegenseitig abschwächen können. Probenecid, ein Gichtmittel, hemmt die Ausscheidung über die Niere und führt zu höheren und länger anhaltenden Cefalexin-Spiegeln. Nierenschädigende Arzneimittel wie Aminoglykoside, Vancomycin oder Amphotericin B erhöhen das Risiko einer Nierenschädigung. Für Metformin ist ein Anstieg der Blutspiegel beschrieben, dessen klinische Bedeutung unklar ist. Nicht-enzymatische Harnzuckertests können unter Cefalexin falsch-positiv ausfallen.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie die Infektion: Ort, Beginn, Beschwerden wie Rötung, Schwellung, Eiter, Schmerzen beim Wasserlassen, Fieber oder Schüttelfrost, und ob ein Erreger bereits nachgewiesen wurde. Gefragt wird nach Allergien gegen Penicilline oder Cephalosporine, früheren schweren Hautreaktionen auf Antibiotika, Nierenerkrankungen, Darmentzündungen nach Antibiotika, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders anderen Antibiotika, Probenecid und Metformin. Ein Antibiotikum ist ein akutes Mittel: Eine Online-Verordnung kann bei einer klar umschriebenen, leichten bis mittelschweren bakteriellen Infektion ohne Allgemeinsymptome vertretbar sein, etwa bei einer begrenzten Hautinfektion. Hohes Fieber, Schüttelfrost, Atemnot, starke Schmerzen, Verwirrtheit, Flankenschmerzen, eine rasch zunehmende Rötung, Infektionen bei Diabetes oder geschwächter Abwehr und ein Rückfall kurz nach einer Antibiotikabehandlung gehören in die Hausarztpraxis oder in die Notaufnahme, wo Untersuchung, Abstrich oder Urinkultur möglich sind. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bakterielle Infektionen (Antibiotika) und im Beitrag Antibiotika richtig einnehmen: Dauer, Wechselwirkungen und der Umgang mit Resten.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 500 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Kapseln |
Cefalexin gehört zu den Cephalosporinen, einer Gruppe der Betalaktam-Antibiotika. Es hemmt den Aufbau der Zellwand wachsender Bakterien und wirkt dadurch bakterientötend.
Hinweis: Bei einer Allergie gegen Cephalosporine oder nach einer schweren allergischen Reaktion auf Penicilline darf Cefalexin nicht eingenommen werden. Bei Atemnot, Schwellungen oder Hautausschlag mit Pusteln oder Blasen ist sofort ärztliche Hilfe nötig.
Wofür wird Cefalexin angewendet?
Cefalexin ist zur Behandlung leichter bis mittelschwerer bakterieller Infektionen zugelassen, zum Beispiel der Haut und Weichteile, der Harnwege, der Atemwege, im Hals-Nasen-Ohren-Bereich und an Knochen und Gelenken. Voraussetzung ist, dass die Erreger auf Cefalexin ansprechen. Ob ein Antibiotikum nötig ist, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Cefalexin?
Cefalexin gehört zu den Cephalosporinen. Es blockiert Enzyme, die Bakterien zum Aufbau ihrer Zellwand brauchen. Wachsende Bakterien werden dadurch instabil und sterben ab. Der Wirkstoff wird über den Magen-Darm-Trakt aufgenommen und überwiegend über die Nieren ausgeschieden. Gegen Viren wirkt Cefalexin nicht.
Ist Cefalexin verschreibungspflichtig?
Ja, Cefalexin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden die Art der Infektion, Warnzeichen für einen schweren Verlauf, Allergien gegen Antibiotika, die Nierenfunktion und andere Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Cefalexin beachtet werden?
Cefalexin darf bei einer Allergie gegen Cephalosporine und nach einer schweren allergischen Reaktion auf Penicilline nicht eingenommen werden. Vorsicht gilt bei starker Allergieneigung, eingeschränkter Nierenfunktion, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit anderen Antibiotika, Probenecid oder Metformin. Durchfall oder Erbrechen können die Sicherheit der Pille verringern.
Kann Cefalexin bei einer Penicillinallergie eingenommen werden?
Das hängt von der Art der Allergie ab. Nach einer schweren allergischen Reaktion auf ein Penicillin, etwa mit Atemnot, Kreislaufkollaps oder Hautablösung, darf Cefalexin nicht eingenommen werden. Bei leichteren Reaktionen ist besondere Vorsicht nötig, weil eine Kreuzallergie möglich ist. Deshalb fragt der Fragebogen die Allergie genau ab.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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