Kyleena ist eine Hormonspirale (Intrauterinpessar) mit 19,5 mg Levonorgestrel, die in die Gebärmutter eingelegt wird. Die Spirale wird zur Empfängnisverhütung für bis zu 5 Jahre angewendet.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Kyleena gibt kleine Mengen Levonorgestrel direkt in der Gebärmutter ab. Der Schleim am Gebärmutterhals wird zäher und die Gebärmutterschleimhaut baut sich weniger auf. Die Wirkung ist vor allem örtlich, der Eisprung bleibt meist erhalten.
Die Spirale wird in einer Frauenarztpraxis eingelegt und bleibt bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter. Kontrollen erfolgen nach 4 bis 6 Wochen und danach regelmäßig.
Eintritt: Ab dem Tag der Einlage, wenn in den ersten 7 Zyklustagen · Dauer: Bis zu 5 Jahre
Wichtig: Die Einlage erfolgt nur in einer Arztpraxis nach gynäkologischer Untersuchung. Nicht geeignet bei Unterleibsentzündung, ungeklärten Blutungen, verformter Gebärmutterhöhle oder Brustkrebs.
Kyleena ist eine Hormonspirale (Intrauterinpessar) mit 19,5 mg Levonorgestrel, die in die Gebärmutter eingelegt wird. Die Spirale wird zur Empfängnisverhütung für bis zu 5 Jahre angewendet.
Kyleena ist ein intrauterines Wirkstofffreisetzungssystem, umgangssprachlich Hormonspirale, mit 19,5 mg Levonorgestrel. Der T-förmige Körper mit Silberring und blauen Rückholfäden gibt das Gestagen direkt in die Gebärmutterhöhle ab: anfangs etwa 17,5 Mikrogramm pro Tag, nach fünf Jahren rund 7 Mikrogramm. Die Wirkung ist überwiegend lokal: Der Aufbau der Gebärmutterschleimhaut wird unterdrückt, der Zervixschleim wird für Spermien undurchlässig, und das Milieu in Gebärmutter und Eileitern hemmt die Spermien. Der Eisprung bleibt bei der Mehrzahl der Frauen erhalten; Östrogen enthält Kyleena nicht. Laut Fachinformation ist Kyleena zur Kontrazeption für bis zu fünf Jahre zugelassen; der Pearl-Index lag in der Zulassungsstudie bei 0,29 über fünf Jahre. Als Notfallverhütung ist Kyleena ungeeignet. Der Shop führt eine Packung mit einer Hormonspirale.
Kyleena wird von einem Arzt oder einer Ärztin mit Erfahrung in der Einlage von Intrauterinsystemen unter sterilen Bedingungen in die Gebärmutter eingelegt; vorher werden Schwangerschaft und Genitalinfektionen ausgeschlossen. Erfolgt die Einlage innerhalb von sieben Tagen nach Beginn der Menstruation, besteht der Schutz sofort; zu jedem anderen Zeitpunkt sind in den ersten sieben Tagen eine Barrieremethode oder Verzicht auf Verkehr nötig. Nach einer Geburt wird mindestens sechs Wochen bis zur Rückbildung der Gebärmutter gewartet. Vier bis sechs Wochen nach der Einlage werden Rückholfäden und Lage kontrolliert, bei Bedarf per Ultraschall, danach einmal jährlich. Sind die Rückholfäden nicht mehr tastbar, wird bis zur ärztlichen Lagekontrolle zusätzlich mit Kondom verhütet. Spätestens am Ende des fünften Jahres wird das System durch sanften Zug an den Fäden entfernt; ein neues kann sofort eingelegt werden. Die Fruchtbarkeit ist danach nicht beeinträchtigt.
Bei den meisten Anwenderinnen verändert sich das Blutungsmuster: In den ersten Monaten sind längere, unregelmäßige und Schmierblutungen häufig, später werden die Blutungen kürzer und schwächer; nach fünf Jahren hatten 23 Prozent keine Blutung mehr und 26 Prozent nur seltene Blutungen. Sehr häufig, also bei mehr als einer von zehn Frauen, sind außerdem Kopfschmerzen, Unterbauch- und Beckenschmerzen, Akne oder fettige Haut, Ovarialzysten (meist ohne Beschwerden) und Scheidenentzündungen. Häufig sind depressive Verstimmung, Libidoabnahme, Migräne, Schwindel, Übelkeit, Haarausfall, Genitalinfektionen, Regelschmerzen, Brustschmerzen, Ausstoßung des Systems, Genitalausfluss und Gewichtszunahme. Gelegentlich treten vermehrte Körperbehaarung und eine Perforation der Gebärmutterwand auf; die Perforationsrate lag in einer großen Kohortenstudie bei 1,3 pro 1.000 Einlagen, erhöht bei stillenden Frauen und bis 36 Wochen nach einer Geburt. Bei Einlage und Entfernung sind Schmerzen, Blutungen und Ohnmacht möglich. Tritt unter Kyleena eine Schwangerschaft ein, ist sie zu etwa der Hälfte ektopisch. Starke oder zunehmend unregelmäßige Blutungen, Unterbauchschmerzen mit Fieber, ausbleibende Blutung mit Schmerzen und ein Stimmungstief mit Suizidgedanken sind Gründe, umgehend ärztliche Hilfe zu suchen.
Kyleena darf nicht eingelegt werden bei Schwangerschaft, bei akuter oder wiederkehrender Entzündung im kleinen Becken, bei akuter Entzündung von Gebärmutterhals oder Scheide, bei Endometritis nach Geburt oder septischem Abort in den letzten drei Monaten, bei zervikaler intraepithelialer Neoplasie, bei Krebs von Gebärmutter oder Gebärmutterhals, bei gestagenempfindlichen Tumoren wie Brustkrebs, bei unklaren Gebärmutterblutungen, bei Fehlbildungen oder Myomen, die die Gebärmutterhöhle verformen, bei akuter Lebererkrankung oder Lebertumor sowie bei Überempfindlichkeit. Mit besonderer Vorsicht wird es angewendet oder entfernt bei Migräne mit Sehstörungen, ungewöhnlich starken Kopfschmerzen, Gelbsucht, deutlichem Blutdruckanstieg, Schlaganfall oder Herzinfarkt; Diabetikerinnen kontrollieren den Blutzucker. Frühere Eileiterschwangerschaft, Eileiteroperation oder Beckenentzündung erhöhen das Risiko einer ektopischen Schwangerschaft; starke Regelblutungen in der Vorgeschichte und ein erhöhter BMI erhöhen das Risiko einer Ausstoßung. Kommt es zur Schwangerschaft, wird das System möglichst entfernt. In der Stillzeit kann Kyleena ab sechs Wochen nach der Geburt verwendet werden; nur etwa 0,1 Prozent der Dosis gehen in die Milch über, die Perforationsgefahr ist aber erhöht. Auf die Verkehrstüchtigkeit hat Kyleena keinen bekannten Einfluss.
Enzyminduktoren wie Phenytoin, Barbiturate, Primidon, Carbamazepin, Rifampicin und möglicherweise Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Griseofulvin und Johanniskraut beschleunigen den Abbau von Levonorgestrel; wegen der vorwiegend lokalen Wirkung wird aber kein wesentlicher Einfluss auf die Verhütungssicherheit angenommen. HIV- und Hepatitis-C-Proteasehemmer sowie nicht-nukleosidische Reverse-Transkriptase-Hemmer können den Gestagenspiegel erhöhen oder senken. CYP3A4-Hemmer wie Fluconazol, Itraconazol, Ketoconazol, Voriconazol, Clarithromycin, Erythromycin, Verapamil, Diltiazem und Grapefruitsaft können den Levonorgestrelspiegel erhöhen. Eine Kernspintomographie bis 3 Tesla ist unter den in der Fachinformation genannten Bedingungen möglich.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob Sie bereits eine Hormonspirale tragen oder getragen haben, wann die Einlage in Ihrer Frauenarztpraxis geplant ist, ob Sie stillen oder kürzlich entbunden haben und wie Sie bisher verhüten. Gefragt wird nach Entzündungen im Genitalbereich oder im kleinen Becken, auffälligen Abstrichen, Myomen oder Fehlbildungen der Gebärmutter, Brustkrebs, Lebererkrankungen, ungeklärten Blutungen, Eileiterschwangerschaften, Migräne, Depressionen, Diabetes und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Rifampicin, Antimykotika und HIV-Medikamenten. Eine Online-Verordnung passt, wenn die Einlage in einer Frauenarztpraxis abgesprochen ist und keine Gegenanzeigen vorliegen; die Spirale wird nach ärztlicher Freigabe geliefert und zum Termin mitgebracht. Einlage, Kontrollen und Entfernen gehören immer in die Frauenarztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verhütung und im Beitrag Der medizinische Fragebogen vor einer Online-Verordnung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 19,5 mg |
|---|---|
| Menge | 1 Hormonspirale |
Kyleena gibt über bis zu 5 Jahre kleine Mengen Levonorgestrel direkt in der Gebärmutter ab. Die Wirkung entsteht vor allem vor Ort und weniger im ganzen Körper.
Hinweis: Kyleena wird von einer erfahrenen Ärztin oder einem erfahrenen Arzt eingelegt und entfernt. Kontrollen erfolgen 4 bis 6 Wochen nach der Einlage und danach mindestens einmal im Jahr.
Wofür wird Kyleena angewendet?
Kyleena ist laut Zulassung zur Empfängnisverhütung für bis zu 5 Jahre bestimmt. Die Hormonspirale enthält nur das Gestagen Levonorgestrel und kein Östrogen. Die Spirale wird in die Gebärmutter eingelegt und kann auch vorzeitig in der Praxis entfernt werden. Vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützt sie nicht.
Wie wirkt Kyleena?
Kyleena gibt kleine Mengen Levonorgestrel direkt in der Gebärmutter ab. Dadurch wird der Schleim am Gebärmutterhals zäher, die Gebärmutterschleimhaut baut sich weniger auf und Spermien werden in ihrer Beweglichkeit gehemmt. Der Eisprung bleibt bei den meisten Frauen erhalten. Die Blutungen werden mit der Zeit oft schwächer oder seltener.
Ist Kyleena verschreibungspflichtig?
Ja, Kyleena ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt. Dafür wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, unter anderem mit Angaben zum Einlagetermin, zu Entzündungen im Genitalbereich, zu Befunden an Gebärmutter und Gebärmutterhals und zu früheren Erkrankungen.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Vor der Einlage ist eine frauenärztliche Untersuchung nötig, bei der eine Schwangerschaft und Infektionen ausgeschlossen werden. Nicht geeignet ist Kyleena unter anderem bei Unterleibsentzündung, ungeklärten Blutungen, verformter Gebärmutterhöhle, Brustkrebs oder akuter Lebererkrankung. Beim Stillen und bis 36 Wochen nach einer Geburt ist das Risiko für ein Durchstoßen der Gebärmutter höher.
Wer legt Kyleena ein?
Kyleena wird nur von einer Ärztin oder einem Arzt mit Erfahrung im Einlegen von Spiralen eingelegt, in der Regel in einer Frauenarztpraxis. Die Einlage erfolgt meist in den ersten 7 Tagen der Periode, eine Kontrolle folgt nach 4 bis 6 Wochen. Auch das Entfernen oder der Wechsel nach spätestens 5 Jahren erfolgt in der Praxis.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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