NuvaRing ist ein kombiniertes hormonales Verhütungsmittel in Form eines Vaginalrings mit Etonogestrel und Ethinylestradiol. Es wird zur Empfängnisverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Der Ring gibt gleichmäßig Etonogestrel und Ethinylestradiol ab, die über die Scheidenschleimhaut ins Blut gelangen. Die Hormone unterdrücken vor allem den Eisprung, ähnlich wie eine Kombinationspille.
Ein Ring bleibt 3 Wochen in der Scheide, danach folgt eine ringfreie Woche. Der neue Ring wird am gleichen Wochentag eingelegt.
Eintritt: Bei Beginn am 1. Zyklustag ab dem ersten Tag · Dauer: 3 Wochen pro Ring, auch in der ringfreien Woche
Wichtig: Nicht geeignet nach Blutgerinnseln, Herzinfarkt oder Schlaganfall und bei Migräne mit Aura. Rauchen erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Komplikationen deutlich, besonders ab 35 Jahren.
NuvaRing ist ein kombiniertes hormonales Verhütungsmittel in Form eines Vaginalrings mit Etonogestrel und Ethinylestradiol. Es wird zur Empfängnisverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter angewendet.
NuvaRing ist ein kombiniertes hormonales Verhütungsmittel in Form eines biegsamen Vaginalrings. Jeder Ring enthält 11,7 mg Etonogestrel und 2,7 mg Ethinylestradiol und gibt täglich durchschnittlich 0,120 mg Etonogestrel und 0,015 mg Ethinylestradiol über die Scheidenschleimhaut ab. Die Verhütung beruht wie bei der Kombinationspille vor allem auf der Hemmung des Eisprungs; der Pearl-Index lag in den Zulassungsstudien bei 0,96. Laut Fachinformation ist NuvaRing zur Kontrazeption bei Frauen im gebärfähigen Alter zugelassen. Vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützt der Ring nicht. Der Shop führt Packungen mit 3 und 6 Ringen.
Die Anwenderin legt den Ring selbst ein: zusammendrücken und in die Scheide schieben, bis er nicht mehr spürbar ist. Der Ring bleibt drei Wochen liegen und wird am selben Wochentag mit dem Finger herausgezogen. Nach einer ringfreien Woche mit Entzugsblutung wird ein neuer Ring eingelegt. Ohne vorherige hormonale Verhütung beginnt die Anwendung am ersten Tag der Regelblutung; bei Beginn an Tag 2 bis 5 oder beim Wechsel von einem Gestagenmonopräparat wird sieben Tage zusätzlich mit Kondom verhütet. War der Ring weniger als drei Stunden außerhalb der Scheide, wird er mit lauwarmem Wasser abgespült und wieder eingelegt, der Schutz bleibt erhalten. War er in Woche 1 oder 2 länger als drei Stunden draußen, wird er wieder eingelegt und sieben Tage zusätzlich verhütet; in Woche 3 wird er entsorgt und sofort ein neuer eingelegt, oder nach der Entzugsblutung spätestens sieben Tage nach dem Entfernen. Wurde die ringfreie Woche überschritten, wird sofort ein neuer Ring eingelegt und sieben Tage zusätzlich verhütet. Bis zu vier Wochen Tragezeit bleibt der Schutz erhalten.
Häufig, also bei bis zu einer von zehn Anwenderinnen, sind Kopfschmerzen, Scheideninfektionen und Ausfluss (je fünf bis sechs Prozent), Depression, verminderte Libido, Migräne, Bauchschmerzen, Übelkeit, Akne, Brustspannen, Regelschmerzen, Beckenschmerzen, Gewichtszunahme sowie Unbehagen beim Tragen und Herausrutschen des Rings. Gelegentlich treten Blasenentzündungen, Stimmungsschwankungen, Schwindel, Sehstörungen, Magen-Darm-Beschwerden, Haarausfall, Hautausschlag, Zwischenblutungen, Scheidentrockenheit, Müdigkeit, Ödeme und ein Blutdruckanstieg auf. Selten sind venöse und arterielle Thromboembolien, der wichtigste Punkt: Von 10.000 Frauen ohne hormonale Verhütung erleiden pro Jahr etwa 2 eine venöse Thromboembolie, unter einer levonorgestrelhaltigen Pille etwa 6, unter NuvaRing etwa 6 bis 12; am höchsten ist das Risiko im ersten Anwendungsjahr und nach einer Pause von vier Wochen oder mehr. Einseitige Beinschwellung mit Schmerz, plötzliche Atemnot, stechender Brustschmerz, plötzliche Lähmung oder Sprachstörung, ungewöhnlich starker Kopfschmerz und starke Oberbauchschmerzen sind Warnzeichen, bei denen sofort ärztliche Hilfe gesucht wird.
NuvaRing darf nicht angewendet werden bei bestehender oder früherer venöser oder arterieller Thromboembolie (etwa Beinvenenthrombose, Lungenembolie, Herzinfarkt, Schlaganfall), bei bekannter Thromboseneigung wie Faktor-V-Leiden, bei größeren Operationen mit längerer Ruhigstellung, bei Migräne mit fokalen neurologischen Symptomen, bei Diabetes mit Gefäßschäden, schwerer Hypertonie oder schwerer Fettstoffwechselstörung, bei Pankreatitis mit stark erhöhten Triglyzeriden, bei schweren Lebererkrankungen und Lebertumoren, bei hormonabhängigen Krebserkrankungen von Genitale oder Brust, bei ungeklärten Scheidenblutungen, bei Überempfindlichkeit und während einer Hepatitis-C-Behandlung mit Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir und Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir. Risikofaktoren, die der Arzt abwägt, sind ein BMI über 30, ein Alter über 35, Rauchen (Raucherinnen über 35 wird dringend zu einer anderen Methode geraten), Bluthochdruck, Thrombosen oder Herzinfarkte bei Eltern oder Geschwistern vor dem 50. Lebensjahr, Migräne, längere Immobilisierung und Erkrankungen wie Lupus. In der Schwangerschaft darf NuvaRing nicht angewendet werden; in der Stillzeit wird er bis zum Abstillen nicht empfohlen, weil Östrogene die Milchmenge verringern können. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinträchtigt.
Enzyminduktoren beschleunigen den Abbau der Hormone und können die Verhütung unwirksam machen: Phenytoin, Phenobarbital, Primidon, Carbamazepin, Bosentan, Rifampicin, möglicherweise auch Oxcarbazepin, Topiramat, Felbamat, Griseofulvin, Ritonavir, Efavirenz und Johanniskraut. Während einer kurzen Behandlung und bis 28 Tage danach wird zusätzlich mit Kondom verhütet; bei langfristiger Einnahme wird eine nicht hormonale Verhütung empfohlen. HIV- und Hepatitis-C-Medikamente wie Nelfinavir oder Nevirapin können die Hormonspiegel erhöhen oder senken, CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Itraconazol oder Clarithromycin erhöhen. NuvaRing kann die Spiegel von Ciclosporin erhöhen und von Lamotrigin senken. Vaginale Antimykotika und Spermizide beeinträchtigen die Wirkung nicht; mit vaginalen Präparaten wurden aber Ringbrüche berichtet.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Sie NuvaRing oder ein anderes kombiniertes hormonales Verhütungsmittel anwenden, wer es verordnet hat, Ihren letzten Blutdruckwert sowie Größe und Gewicht. Gefragt wird nach Thrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Ihnen oder nahen Verwandten, nach Rauchen, Migräne mit Aura, Bluthochdruck, Diabetes, Leber- und Brusterkrankungen, ungeklärten Blutungen, Depressionen, Schwangerschaft und Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, insbesondere Antiepileptika, Rifampicin, HIV- und Hepatitis-C-Mitteln und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Anwendung ohne neue Risikofaktoren und mit bekanntem Blutdruckwert. Eine erstmalige hormonale Verhütung, Rauchen über 35, neu aufgetretene Migräne, Thrombosen in der Familie und deutlich erhöhter Blutdruck gehören in die Frauenarzt- oder Hausarztpraxis, akute Warnzeichen in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verhütung und im Beitrag Pille per Folgerezept: Wann eine Online-Anfrage möglich ist und wann nicht.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 0,120 mg / 0,015 mg |
|---|---|
| Menge | 3 Ringe, 6 Ringe |
NuvaRing gibt über 3 Wochen gleichmäßig ein Gestagen und ein Östrogen ab. Die Hormone wirken im ganzen Körper wie bei einer Kombinationspille.
Hinweis: Der Ring schützt nur zuverlässig, wenn er ohne längere Unterbrechung 3 Wochen liegt. War er länger als 3 Stunden außerhalb der Scheide, kann der Schutz verringert sein.
Wofür wird NuvaRing angewendet?
NuvaRing ist laut Zulassung zur Empfängnisverhütung bei Frauen im gebärfähigen Alter bestimmt. Der Vaginalring enthält die Hormone Etonogestrel und Ethinylestradiol und gehört wie die Kombinationspille zu den kombinierten hormonalen Verhütungsmitteln. Vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützt er nicht.
Wie wirkt NuvaRing?
Der Ring gibt über 3 Wochen gleichmäßig kleine Mengen Etonogestrel und Ethinylestradiol ab. Die Hormone gelangen über die Scheidenschleimhaut ins Blut und verhindern vor allem den Eisprung. Nach 3 Wochen wird der Ring entfernt, in der ringfreien Woche setzt meist eine Blutung ein. Bei richtiger Anwendung besteht der Schutz auch in dieser Woche.
Ist NuvaRing verschreibungspflichtig?
Ja, NuvaRing ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt. Dafür wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, unter anderem mit Angaben zu Blutgerinnseln, Migräne, Rauchen, Blutdruck und eingenommenen Arzneimitteln.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Wichtig sind das Risiko für Blutgerinnsel und die persönlichen Risikofaktoren. NuvaRing ist nicht geeignet nach Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei bekannter Gerinnungsneigung, Migräne mit Aura, stark erhöhtem Blutdruck, bestimmten Leber- und Krebserkrankungen sowie in der Schwangerschaft. Mittel gegen Epilepsie, Rifampicin und Johanniskraut können den Schutz verringern.
Was passiert, wenn der Ring herausrutscht?
War der Ring weniger als 3 Stunden außerhalb der Scheide, wird er mit kaltem bis lauwarmem Wasser abgespült und sofort wieder eingelegt, der Schutz bleibt bestehen. War er in Woche 1 oder 2 länger draußen, werden zusätzlich 7 Tage Kondome verwendet. Für Woche 3 gelten eigene Regeln in der Packungsbeilage.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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