Qlaira ist eine vierphasige Kombinationspille mit Estradiolvalerat und Dienogest in Form von Filmtabletten. Angewendet wird Qlaira zur Empfängnisverhütung und bei starken Regelblutungen ohne organische Ursache, wenn mit einer Pille verhütet werden soll.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Estradiolvalerat wird im Körper zu Estradiol, dem körpereigenen Östrogen. Zusammen mit Dienogest unterdrückt es den Eisprung und macht den Schleim am Gebärmutterhals zäher. Die Hormonmenge ändert sich im Zyklus in 4 Stufen.
Einmal täglich 1 Tablette in der vorgegebenen Reihenfolge über 28 Tage, danach ohne Pause die nächste Packung. Die letzten 2 Tabletten sind wirkstofffrei.
Eintritt: Bei Beginn am 1. Zyklustag ab dem ersten Tag · Dauer: Solange die Einnahme regelmäßig erfolgt
Wichtig: Nicht geeignet bei Blutgerinnseln, Herzinfarkt oder Schlaganfall in der Vorgeschichte sowie bei Migräne mit Aura. Bei vergessenen Tabletten gelten je nach Zyklustag unterschiedliche Regeln.
Qlaira ist eine vierphasige Kombinationspille mit Estradiolvalerat und Dienogest in Form von Filmtabletten. Angewendet wird Qlaira zur Empfängnisverhütung und bei starken Regelblutungen ohne organische Ursache, wenn mit einer Pille verhütet werden soll.
Qlaira ist eine kombinierte Pille mit dem Östrogen Estradiolvalerat und dem Gestagen Dienogest. Estradiolvalerat ist ein Ester des körpereigenen Estradiols, Dienogest ein Gestagen mit leicht antiandrogener Wirkung. Die Verhütung beruht vor allem auf der Hemmung des Eisprungs. Laut Fachinformation ist Qlaira zugelassen zur oralen Empfängnisverhütung und zur Behandlung starker Menstruationsblutungen ohne organische Ursache bei Frauen, die mit der Pille verhüten möchten; in Studien sank der Blutverlust nach sechs Monaten um 88 Prozent. Eine Packung enthält 28 Filmtabletten in vier Wirkstoffphasen mit abnehmendem Östrogen- und zunehmendem Gestagenanteil sowie zwei wirkstofffreie Tabletten. Der Shop führt Packungen für 3 Monate (84 Tabletten), 6 Monate (168 Tabletten) und 12 Monate (336 Tabletten).
Täglich wird eine Tablette etwa zur gleichen Uhrzeit in der auf der Packung angegebenen Reihenfolge eingenommen, 28 Tage lang und ohne Pause; die nächste Packung beginnt am Tag nach der letzten Tablette. Ohne vorherige hormonale Verhütung beginnt die Einnahme am ersten Tag der Regelblutung; nach Minipille, Implantat, Hormonspirale oder Dreimonatsspritze sind in den ersten neun Tagen zusätzlich Kondome nötig. Wird eine wirkstoffhaltige Tablette innerhalb von zwölf Stunden nachgeholt, bleibt der Schutz erhalten. Bei mehr als zwölf Stunden gilt je nach Zyklustag: An den Tagen 1 bis 17 wird die Tablette sofort nachgeholt und neun Tage zusätzlich verhütet; an den Tagen 18 bis 24 wird die laufende Packung verworfen, sofort mit einer neuen begonnen und ebenfalls neun Tage zusätzlich verhütet; an den Tagen 25 und 26 wird die Tablette nachgeholt, ohne dass zusätzlicher Schutz nötig ist; vergessene weiße Tabletten der Tage 27 und 28 werden verworfen. Bei Erbrechen innerhalb von drei bis vier Stunden nach der Einnahme gilt die Tablette als vergessen.
Häufig, also bei bis zu einer von zehn Anwenderinnen, treten Kopfschmerzen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Akne, Brustbeschwerden, Zwischenblutungen, Ausbleiben der Blutung, schmerzhafte Regelblutungen und Gewichtszunahme auf. Gelegentlich kommen Scheidenpilz, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Schlaflosigkeit, verminderte Libido, Migräne, Bluthochdruck, erhöhte Leberwerte, Haarausfall, Hautausschlag, Müdigkeit und Ödeme vor. Selten sind venöse und arterielle Thromboembolien, Herzinfarkt, Lebertumoren und Chloasma. Das Thromboserisiko ist bei allen Kombinationspillen erhöht: Von 10.000 Frauen ohne Pille erleiden pro Jahr etwa 2 eine Venenthrombose, mit einer levonorgestrelhaltigen Pille etwa 6; für Qlaira legen begrenzte Daten eine ähnliche Größenordnung nahe, und das Risiko ist im ersten Anwendungsjahr am höchsten. Einseitige Beinschwellung, plötzliche Atemnot, stechender Brustschmerz, Bluthusten, plötzliche Sehstörungen, Lähmung oder Taubheit einer Körperseite und ungewöhnlich starke Kopfschmerzen sind Notfälle.
Qlaira darf nicht angewendet werden bei bestehender oder früherer Venenthrombose oder Lungenembolie, bei bekannter Gerinnungsneigung wie Faktor-V-Leiden oder Protein-C-Mangel, bei größeren Operationen mit längerer Bettruhe, bei Herzinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfall oder TIA in der Vorgeschichte, bei Migräne mit Aura, bei Diabetes mit Gefäßschäden, schwerem Bluthochdruck oder schwerer Fettstoffwechselstörung, bei schweren Lebererkrankungen, Lebertumoren, hormonabhängigen Krebserkrankungen, ungeklärten Scheidenblutungen und bei Überempfindlichkeit. Übergewicht ab einem BMI von 30, Rauchen, Alter über 35, Thrombosen bei nahen Verwandten und lange Flugreisen erhöhen das Risiko; Raucherinnen über 35 wird dringend eine andere Verhütungsmethode empfohlen. Vor Beginn werden Anamnese, Blutdruck und eine körperliche Untersuchung erhoben. Vor einer geplanten Operation wird die Pille mindestens vier Wochen vorher abgesetzt. Depressionen, Epilepsie, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa und Diabetes erfordern Überwachung. In der Schwangerschaft ist Qlaira nicht angezeigt und wird sofort abgesetzt; in der Stillzeit wird sie nicht empfohlen, bis abgestillt ist. Die Pille schützt nicht vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen.
Arzneimittel, die Leberenzyme anregen, beschleunigen den Abbau der Hormone und können Zwischenblutungen und ein Versagen der Verhütung auslösen: Barbiturate, Carbamazepin, Phenytoin, Primidon, Oxcarbazepin, Topiramat, Bosentan, Rifampicin, Griseofulvin, die HIV-Mittel Ritonavir, Nevirapin und Efavirenz sowie Johanniskraut. Während und bis 28 Tage nach einer solchen Behandlung ist zusätzlich mit Kondomen zu verhüten; bei Dauertherapie wird eine nichthormonale Methode empfohlen. Starke CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol erhöhen die Hormonspiegel, Erythromycin schwächer. Qlaira kann die Spiegel von Ciclosporin erhöhen und die von Lamotrigin senken. Bei einer Hepatitis-C-Therapie mit Ombitasvir, Paritaprevir und Ritonavir oder mit Glecaprevir und Pibrentasvir ist Vorsicht geboten.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob und wie lange Sie Qlaira bereits einnehmen, wie Sie sie vertragen, welchen Blutdruck Sie zuletzt gemessen haben und wie groß und schwer Sie sind. Gefragt wird nach Thrombosen bei Ihnen und in der Familie, Rauchen, Migräne, Bluthochdruck, Diabetes, Lebererkrankungen, Brustkrebs, ungeklärten Blutungen, Depressionen, einer möglichen Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Antibiotika, HIV-Mitteln und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Verhütung mit unveränderten Risikofaktoren und aktuellem Blutdruckwert. Ein erstmaliger Beginn, ein Wechsel des Wirkstoffs nach längerer Pause, neu aufgetretene Migräne, Blutdruckwerte über dem Normbereich oder ungeklärte Blutungen gehören in die gynäkologische Praxis; Zeichen einer Thrombose oder eines Schlaganfalls sind ein Notfall. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verhütung und im Beitrag Pille per Folgerezept: Wann eine Online-Anfrage möglich ist und wann nicht.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | Vierphasig |
|---|---|
| Menge | 3 Monate (84 Tabletten), 6 Monate (168 Tabletten), 12 Monate (336 Tabletten) |
Qlaira kombiniert ein Östrogen und ein Gestagen, deren Menge sich im Zyklus in 4 Stufen ändert. Die Hormone wirken im ganzen Körper.
Hinweis: Die Tabletten werden täglich etwa zur gleichen Zeit in der Reihenfolge auf der Packung eingenommen. Bei mehr als 12 Stunden Verspätung gelten je nach Zyklustag eigene Regeln aus der Packungsbeilage.
Wofür wird Qlaira angewendet?
Qlaira ist laut Zulassung zur Empfängnisverhütung bestimmt. Außerdem wird die Pille zur Behandlung starker Menstruationsblutungen angewendet, wenn keine organische Ursache wie Myome vorliegt und die Frau mit einer Pille verhüten möchte. Vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen schützt Qlaira nicht.
Wie wirkt Qlaira?
Qlaira enthält Estradiolvalerat, das im Körper zu Estradiol wird, und das Gestagen Dienogest. Die Hormone unterdrücken vor allem den Eisprung und machen den Schleim am Gebärmutterhals zäher. Die Dosis ändert sich in 4 Phasen. Die Blutung setzt meist bei den letzten Tabletten einer Packung ein und kann schwach sein oder ausbleiben.
Ist Qlaira verschreibungspflichtig?
Ja, Qlaira ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt. Dafür wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt, unter anderem mit Angaben zu Blutgerinnseln, Migräne, Rauchen, Blutdruck und eingenommenen Arzneimitteln.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Wichtig sind das Risiko für Blutgerinnsel und die persönlichen Risikofaktoren. Qlaira ist nicht geeignet nach Thrombose, Herzinfarkt oder Schlaganfall, bei bekannter Gerinnungsneigung, Migräne mit Aura, stark erhöhtem Blutdruck, Diabetes mit Gefäßschäden sowie bestimmten Leber- und Krebserkrankungen. Rauchen ab 35 Jahren erhöht das Risiko zusätzlich. Mittel gegen Epilepsie, Rifampicin und Johanniskraut können den Schutz verringern.
Was passiert, wenn eine Tablette vergessen wurde?
Bis 12 Stunden Verspätung wird die Tablette sofort eingenommen, der Schutz bleibt bestehen. Bei längerer Verspätung hängt das Vorgehen vom Zyklustag ab. Teils wird die Tablette nachgeholt, teils eine neue Packung begonnen, und oft sind 9 Tage lang zusätzlich Kondome nötig. Die genaue Tabelle steht in der Packungsbeilage.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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