Trelegy Ellipta ist ein Pulverinhalator mit dem inhalativen Kortison Fluticasonfuroat und den lang wirksamen Bronchienerweiterern Umeclidinium und Vilanterol. Er ist zur täglichen Dauerbehandlung der mittelschweren bis schweren COPD bei Erwachsenen zugelassen, wenn zwei Wirkstoffe nicht ausreichen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Fluticasonfuroat, ein inhalatives Kortison, hemmt die Entzündung in den Atemwegen. Umeclidinium, ein lang wirksames Anticholinergikum, und Vilanterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum, entspannen auf zwei verschiedenen Wegen die Muskulatur um die Bronchien. Die Atemwege bleiben dadurch über 24 Stunden weiter geöffnet.
Eine Inhalation einmal täglich zur gleichen Uhrzeit mit dem Ellipta-Pulverinhalator, danach den Mund ausspülen. Es ist kein Notfallmittel; für plötzliche Atemnot wird ein Bedarfsspray verwendet.
Dauer: ca. 24 Stunden
Wichtig: Nicht bei Asthma und nicht zur Behandlung plötzlicher Atemnot. Nicht mit anderen Inhalatoren aus denselben Wirkstoffgruppen kombinieren. Inhalatives Kortison erhöht bei COPD das Risiko einer Lungenentzündung; Vorsicht bei Engwinkelglaukom, Harnverhalt und schweren Herzerkrankungen.
Trelegy Ellipta ist ein Pulverinhalator mit dem inhalativen Kortison Fluticasonfuroat und den lang wirksamen Bronchienerweiterern Umeclidinium und Vilanterol. Er ist zur täglichen Dauerbehandlung der mittelschweren bis schweren COPD bei Erwachsenen zugelassen, wenn zwei Wirkstoffe nicht ausreichen.
Trelegy Ellipta vereint drei Wirkstoffe in einem Pulverinhalator: Fluticasonfuroat, ein inhalatives Kortikosteroid, das die Entzündung der Atemwege dämpft, Umeclidinium, ein lang wirksames Anticholinergikum, und Vilanterol, ein lang wirksames Beta-2-Sympathomimetikum; die beiden letzten erweitern die Bronchien für 24 Stunden. Jede Inhalation gibt 92 Mikrogramm Fluticasonfuroat, 55 Mikrogramm Umeclidinium und 22 Mikrogramm Vilanterol ab. Laut Fachinformation ist Trelegy Ellipta zugelassen für die Erhaltungstherapie bei Erwachsenen mit moderater bis schwerer COPD, die mit einer Kombination aus inhalativem Kortikosteroid und lang wirksamem Beta-2-Agonisten oder aus lang wirksamem Beta-2-Agonisten und Anticholinergikum nicht ausreichend eingestellt sind. In der Zulassungsstudie sanken moderate und schwere Verschlechterungen innerhalb eines Jahres um 15 bis 25 % gegenüber den beiden Zweifachkombinationen. Die Nationale VersorgungsLeitlinie COPD sieht inhalatives Kortison nur vor, wenn trotz zweier Bronchienerweiterer weiter Exazerbationen auftreten. Der Shop führt einen Inhalator mit 30 Dosen oder drei Inhalatoren.
Die empfohlene Dosis ist zugleich die Höchstdosis: eine Inhalation einmal täglich, immer zur gleichen Tageszeit. Wurde eine Dosis vergessen, wird die nächste am folgenden Tag zur gewohnten Zeit inhaliert, nicht nachgeholt. Die Schutzkappe wird erst geöffnet, wenn die Inhalation bevorsteht, und bis zum Klicken heruntergeschoben. Dann atmen Sie vom Gerät weg so weit wie möglich aus, nehmen das Mundstück fest zwischen die Lippen, ohne die Lüftungsschlitze zu verdecken, atmen in einem langen, gleichmäßigen, tiefen Zug ein, halten den Atem mindestens drei bis vier Sekunden an und atmen langsam aus. Anschließend wird die Kappe geschlossen und der Mund mit Wasser ausgespült, ohne das Wasser zu schlucken; das beugt Heiserkeit und Pilzbefall vor. Trelegy ist kein Notfallmittel; ein steigender Verbrauch an Bedarfsspray zeigt eine Verschlechterung an. Die Behandlung wird nicht ohne ärztliche Begleitung beendet, weil die Beschwerden zurückkehren können.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, sind Nasen-Rachen-Entzündung (7 %), Kopfschmerzen (5 %), Infektionen der oberen Atemwege (2 %), Lungenentzündung, Bronchitis, Rachen- und Nebenhöhlenentzündung, Schnupfen, Grippe, Pilzbefall in Mund und Rachen, Harnwegsinfekte, Husten, Halsschmerzen, Verstopfung, Gelenk- und Rückenschmerzen. Gelegentlich kommen virale Atemwegsinfekte, Geschmacksstörungen, verschwommenes Sehen, Glaukom, Augenschmerzen, Herzrasen, Vorhofflimmern, Heiserkeit, Mundtrockenheit und Knochenbrüche vor. Selten sind Überempfindlichkeit bis zur Anaphylaxie, erhöhter Blutzucker, Angst, Zittern, erhöhter Augeninnendruck, Herzklopfen, Muskelkrämpfe, Harnverhalt und Schmerzen beim Wasserlassen. Inhalatives Kortison erhöht bei COPD das Risiko einer Lungenentzündung: In der einjährigen Studie trat sie bei 8 % unter Trelegy auf, bei 7 % unter Fluticasonfuroat/Vilanterol und bei 5 % unter Umeclidinium/Vilanterol; Risikofaktoren sind Rauchen, höheres Alter, niedriges Körpergewicht und schwere COPD. Fieber, zunehmender Husten mit Auswurf und Atemnot gehören deshalb rasch in ärztliche Hand. Ein paradoxer Bronchospasmus mit sofortigem Giemen nach der Inhalation ist ein Grund, abzusetzen und Hilfe zu holen; dasselbe gilt für Augenschmerzen mit Sehstörungen und für einen akuten Harnverhalt.
Die einzige Gegenanzeige ist eine Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe oder Lactose. Bei Asthma wird Trelegy nicht angewendet, und es eignet sich nicht für akute Atemnot oder eine akute Exazerbation. Vorsicht gilt bei instabilen oder lebensbedrohlichen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei Engwinkelglaukom, Harnverhalt oder Prostatavergrößerung, bei Lungentuberkulose und unbehandelten Infektionen, bei Krampfleiden, Schilddrüsenüberfunktion und bei Diabetes, weil Beta-2-Agonisten den Blutzucker vorübergehend erhöhen können; Diabetiker messen nach Beginn häufiger. Bei hoher Dosis über lange Zeit sind systemische Kortisonwirkungen möglich; verschwommenes Sehen oder andere Sehstörungen werden augenärztlich abgeklärt. Bei mittelschwerer bis schwerer Leberfunktionsstörung wird auf Kortisonnebenwirkungen geachtet. In der Schwangerschaft wird Trelegy nur angewendet, wenn der Nutzen das Risiko für das Kind rechtfertigt; ob die Wirkstoffe in die Muttermilch übergehen, ist unbekannt. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht oder kaum beeinflusst.
Betablocker schwächen die Wirkung von Vilanterol ab oder heben sie auf; sind sie nötig, werden herzselektive wie Bisoprolol oder Metoprolol bevorzugt. Starke Hemmer des Enzyms CYP3A4 wie Ketoconazol, Ritonavir oder Cobicistat erhöhen die Blutspiegel von Fluticasonfuroat und Vilanterol und werden gemieden, sofern der Nutzen nicht überwiegt. Andere lang wirksame Anticholinergika wie Tiotropium oder Aclidinium und andere lang wirksame Beta-2-Agonisten wie Salmeterol oder Formoterol dürfen nicht zusätzlich inhaliert werden, weil sich die Nebenwirkungen verstärken. Theophyllin, Kortison in Tablettenform und kaliumausschwemmende Entwässerungsmittel können einen Kaliummangel verstärken.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob die COPD durch eine Lungenfunktionsprüfung gesichert ist, wer die Dreifachtherapie eingestellt hat und seit wann, wie viele Verschlechterungen und Krankenhausaufenthalte es im letzten Jahr gab, ob Sie schon eine Lungenentzündung hatten, wie oft Sie Ihr Bedarfsspray brauchen und ob Sie rauchen. Gefragt wird nach Asthma, Herzrhythmusstörungen und anderen Herzerkrankungen, Glaukom, Prostatabeschwerden, Diabetes, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Betablockern, Theophyllin, Entwässerungsmitteln und anderen Inhalatoren. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, stabilen Dreifachtherapie. Die Umstellung von zwei auf drei Wirkstoffe, zunehmende Atemnot, der Verdacht auf eine Lungenentzündung oder Exazerbation, Asthma, Augenschmerzen oder ein Harnverhalt gehören in die Hausarzt- oder Lungenfacharztpraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich COPD und im Beitrag Nach einer Online-Verordnung: Was Patienten erwarten können.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 92 µg / 55 µg / 22 µg |
|---|---|
| Menge | 1 Inhalator (30 Dosen), 3 Inhalatoren (je 30 Dosen) |
Trelegy Ellipta verbindet ein entzündungshemmendes Kortison mit zwei Bronchienerweiterern, die auf unterschiedlichen Wegen die Atemwege offen halten.
Hinweis: Trelegy Ellipta ist nicht zur Behandlung von Asthma und nicht bei plötzlicher Atemnot bestimmt. Bei Fieber, verfärbtem Auswurf oder zunehmender Atemnot ärztlich abklären lassen, weil inhalatives Kortison bei COPD das Risiko einer Lungenentzündung erhöht.
Wofür wird Trelegy Ellipta angewendet?
Trelegy Ellipta ist zur Dauerbehandlung der mittelschweren bis schweren chronisch obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) bei Erwachsenen zugelassen. Es kommt infrage, wenn eine Kombination aus zwei Wirkstoffen nicht ausreicht, also inhalatives Kortison mit einem Beta-2-Sympathomimetikum oder zwei Bronchienerweiterer. Für Asthma und für plötzliche Atemnot ist Trelegy Ellipta nicht bestimmt.
Wie wirkt Trelegy Ellipta?
Trelegy Ellipta enthält drei Wirkstoffe. Fluticasonfuroat hemmt als Kortison die Entzündung in den Atemwegen. Umeclidinium verhindert, dass sich die Muskeln um die Bronchien unter dem Einfluss des Botenstoffs Acetylcholin zusammenziehen, und Vilanterol entspannt dieselben Muskeln über Beta-2-Rezeptoren. Die Wirkung einer Inhalation hält 24 Stunden an, deshalb genügt eine Anwendung pro Tag.
Ist Trelegy Ellipta verschreibungspflichtig?
Ja, Trelegy Ellipta ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die COPD-Diagnose, der Ausschluss von Asthma, die bisherige Behandlung, andere Inhalatoren, Herz-, Augen- und Blasenerkrankungen sowie weitere Medikamente berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Trelegy Ellipta beachtet werden?
Trelegy Ellipta darf bei Allergie gegen einen der Bestandteile nicht angewendet werden und soll bei Asthma nicht eingesetzt werden. Vorsicht gilt bei schweren Herzerkrankungen, Grünem Star mit engem Kammerwinkel, Harnverhalt, Tuberkulose oder chronischen Infektionen, Epilepsie, Schilddrüsenüberfunktion und Diabetes. Andere lang wirksame Inhalatoren mit ähnlichen Wirkstoffen werden nicht gleichzeitig angewendet.
Warum wird nach der Inhalation von Trelegy Ellipta der Mund ausgespült?
Trelegy Ellipta enthält ein inhalatives Kortison. Reste davon können in Mund und Rachen bleiben und dort eine Pilzinfektion (Soor) begünstigen. Deshalb wird der Mund nach jeder Anwendung mit Wasser ausgespült und das Wasser ausgespuckt. Wunde, weißliche Stellen im Mund werden ärztlich oder in der Apotheke angesprochen.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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