Zinnat enthält Cefuroximaxetil, ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine, in Form von Filmtabletten. Es wird bei häufigen bakteriellen Infektionen der Atemwege, der Harnwege und der Haut sowie bei früher Lyme-Borreliose angewendet.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Cefuroximaxetil wird im Körper in Cefuroxim umgewandelt. Cefuroxim hemmt Enzyme, die Bakterien für den Aufbau ihrer Zellwand brauchen, und tötet empfindliche Bakterien dadurch ab.
Filmtabletten zweimal täglich nach einer Mahlzeit unzerkaut einnehmen, meist über 7 Tage, bei Borreliose 14 Tage, nach ärztlicher Festlegung.
Wichtig: Nicht geeignet bei Cephalosporin-Allergie oder nach schwerer allergischer Reaktion auf Penicilline. Tabletten nach dem Essen einnehmen.
Zinnat enthält Cefuroximaxetil, ein Antibiotikum aus der Gruppe der Cephalosporine, in Form von Filmtabletten. Es wird bei häufigen bakteriellen Infektionen der Atemwege, der Harnwege und der Haut sowie bei früher Lyme-Borreliose angewendet.
Zinnat enthält Cefuroximaxetil, eine Vorstufe des Antibiotikums Cefuroxim aus der zweiten Generation der Cephalosporine. Im Körper wird daraus Cefuroxim freigesetzt, das den Aufbau der Bakterienzellwand unterbricht und die Erreger abtötet. Erfasst werden unter anderem Staphylokokken, Streptokokken, Haemophilus influenzae, Moraxella catarrhalis und Borrelia burgdorferi, der Erreger der Lyme-Borreliose; bei Escherichia coli können Resistenzen die Wirkung einschränken, Enterokokken, Pseudomonas, Chlamydien und Mykoplasmen sind unempfindlich, und gegen Viren wirkt es nicht. Laut der deutschen Fachinformation für Cefuroximaxetil-Tabletten ist der Wirkstoff zugelassen bei akuter Streptokokken-Tonsillitis und -Pharyngitis, akuter bakterieller Sinusitis, akuter Mittelohrentzündung, akuten Schüben einer chronischen Bronchitis, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, unkomplizierten Infektionen der Haut und Weichteile sowie bei Lyme-Borreliose im Frühstadium. Doctorcura führt Zinnat als Filmtabletten mit 250 mg und 500 mg Cefuroxim in Packungen mit 10 oder 20 Tabletten.
Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg nehmen laut Fachinformation bei Streptokokken-Angina, bakterieller Sinusitis, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung und unkomplizierten Haut- und Weichteilinfektionen zweimal täglich 250 mg, bei akuter Mittelohrentzündung und akuten Schüben einer chronischen Bronchitis zweimal täglich 500 mg. Die übliche Behandlungsdauer beträgt fünf bis zehn, meist sieben Tage. Bei der frühen Lyme-Borreliose, also der Wanderröte nach einem Zeckenstich, werden zweimal täglich 500 mg über zwei Wochen eingenommen, je nach Verlauf zehn bis 21 Tage. Die Tabletten werden unzerkaut nach einer Mahlzeit geschluckt, weil der Wirkstoff dann am besten aufgenommen wird. Bei deutlich eingeschränkter Nierenfunktion wird der Abstand zwischen den Einzeldosen verlängert. Eine vergessene Tablette nehmen Sie nach, sobald Sie es bemerken, aber nicht als doppelte Dosis. Die verordnete Dauer ist vollständig einzuhalten, auch wenn die Beschwerden früher nachlassen; ein vorzeitiger Abbruch begünstigt Rückfälle und resistente Bakterien. Zu Beginn einer Borreliosebehandlung kann sich das Befinden vorübergehend verschlechtern (Jarisch-Herxheimer-Reaktion); diese häufige Folge des Bakterienzerfalls klingt meist von selbst ab.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Behandelten, treten eine Vermehrung von Candida-Pilzen, eine Erhöhung der eosinophilen Blutzellen, Kopfschmerzen, Schwindel, Durchfall, Übelkeit, Bauchschmerzen und ein vorübergehender Anstieg der Leberenzyme auf. Gelegentlich kommen Erbrechen, Hautausschläge, ein positiver Coombs-Test und eine Verminderung der Blutplättchen oder weißen Blutkörperchen vor. Mit nicht bekannter Häufigkeit wurden eine Darmentzündung durch Clostridioides difficile, hämolytische Anämie, Arzneimittelfieber, Anaphylaxie, Gelbsucht, Leberentzündung, Nesselsucht, Angioödem und schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom berichtet. Eine Schwellung von Gesicht, Lippen oder Zunge, Atemnot oder Kreislaufschwäche, ein Hautausschlag mit Blasen oder Schleimhautbeteiligung, Gelbfärbung von Haut oder Augen sowie schwere, anhaltende oder blutige Durchfälle während oder kurz nach der Behandlung sind Gründe, Zinnat abzusetzen und sofort ärztliche Hilfe zu suchen. Nach einer schweren Hautreaktion darf Cefuroxim nie wieder gegeben werden. Weil Schwindel auftreten kann, ist beim Autofahren Vorsicht geboten.
Zinnat darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen Cefuroxim oder einen sonstigen Bestandteil, bei bekannter Allergie gegen andere Cephalosporine und nach einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion wie einem anaphylaktischen Schock auf Penicilline, Carbapeneme oder Monobactame. Nach einer leichten Reaktion auf Penicilline wird Cefuroxim wegen der möglichen Kreuzallergie nur mit Vorsicht eingesetzt. Vorsicht gilt außerdem bei eingeschränkter Nierenfunktion, bei Darmentzündungen in der Vorgeschichte und bei längerer Anwendung, die unempfindliche Keime fördert. In der Schwangerschaft liegen nur begrenzte Erfahrungen vor; Cefuroxim wird Schwangeren nur verordnet, wenn der Nutzen die Risiken überwiegt. In der Stillzeit geht der Wirkstoff in geringen Mengen in die Muttermilch über; beim Säugling sind Durchfall und Pilzbefall möglich, sodass die Anwendung nur nach ärztlicher Abwägung erfolgt.
Säurehemmende Arzneimittel wie Antazida, Famotidin oder Pantoprazol verringern die Aufnahme von Cefuroximaxetil. Probenecid hemmt die Ausscheidung über die Niere und erhöht den Cefuroxim-Spiegel deutlich; die Kombination wird nicht empfohlen. Bei oralen Gerinnungshemmern wie Phenprocoumon kann der INR-Wert ansteigen, sodass engere Kontrollen sinnvoll sind. Cefuroxim kann über eine veränderte Darmflora die Sicherheit kombinierter Antibabypillen herabsetzen; eine zusätzliche Verhütung ist dann ratsam. Bei Durchfall unter der Behandlung sollen Mittel wie Loperamid, die die Darmbewegung hemmen, nicht eingenommen werden.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie, um welche Infektion es geht, seit wann die Beschwerden bestehen, ob Fieber, Flankenschmerzen oder Atemnot vorliegen, ob ein Zeckenstich mit einer sich ausbreitenden Rötung vorausging und welche Antibiotika Sie früher vertragen haben. Gefragt wird nach Allergien gegen Penicilline oder Cephalosporine und der Art der Reaktion, nach Nieren- und Darmerkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Säureblockern und der Pille. Der Arzt prüft zuerst, ob überhaupt ein Antibiotikum nötig ist, da die meisten Atemwegsinfekte viral bedingt sind, und ob Cefuroxim nach den Leitlinien das passende Mittel ist. Eine Online-Verordnung kommt bei einer klar erkennbaren, unkomplizierten bakteriellen Infektion bei Erwachsenen infrage, etwa bei einer typischen Wanderröte nach Zeckenstich. Hohes Fieber, Flankenschmerzen, Atemnot, Verwirrtheit, eine Gesichtslähmung oder Nervenschmerzen nach Zeckenstich, Infektionen bei Kindern und Schwangeren, schwere Allergien und eine eingeschränkte Nierenfunktion gehören in die Hausarztpraxis oder die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bakterielle Infektionen (Antibiotika) und im Beitrag Antibiotika richtig einnehmen: Dauer, Wechselwirkungen und der Umgang mit Resten.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 250 mg, 500 mg |
|---|---|
| Menge | 10 Tabletten, 20 Tabletten |
Zinnat enthält eine Vorstufe des Antibiotikums Cefuroxim. Cefuroxim stört den Aufbau der Zellwand empfindlicher Bakterien, die daraufhin absterben.
Hinweis: Die Tabletten werden nach einer Mahlzeit und unzerkaut eingenommen. Bei Schwellung im Gesicht, Atemnot, Hautausschlag mit Blasen oder starkem Durchfall wird die Einnahme beendet und sofort ärztliche Hilfe geholt.
Wofür wird Zinnat angewendet?
Zinnat ist zugelassen bei Streptokokken-Mandel- und Rachenentzündung, akuter bakterieller Nebenhöhlenentzündung, akuter Mittelohrentzündung, akuter Verschlechterung einer chronischen Bronchitis, Blasen- und Nierenbeckenentzündung, unkomplizierten Haut- und Weichteilinfektionen sowie bei früher Lyme-Borreliose, zum Beispiel bei Wanderröte nach einem Zeckenstich. Welche Behandlung im Einzelfall passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Zinnat?
Zinnat enthält Cefuroximaxetil, das im Körper in Cefuroxim umgewandelt wird. Cefuroxim gehört zu den Cephalosporinen und hemmt Enzyme, die Bakterien für den Aufbau ihrer Zellwand brauchen. Die Bakterien sterben dadurch ab. Gegen Viren, etwa bei Erkältung oder Grippe, wirkt Zinnat nicht.
Ist Zinnat verschreibungspflichtig?
Ja, Zinnat ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung über eine Verordnung trifft der Arzt. Dafür wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Besonders wichtig sind dabei Angaben zu früheren allergischen Reaktionen auf Antibiotika.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Zinnat ist nicht geeignet bei einer Allergie gegen Cephalosporine und nach einer schweren allergischen Reaktion auf Penicilline oder andere Beta-Lactam-Antibiotika. Bei leichteren Reaktionen ist Vorsicht nötig. Zu beachten sind außerdem eine eingeschränkte Nierenfunktion, Mittel gegen Magensäure, Probenecid und Blutverdünner. Die Wirkung der Pille kann vermindert sein. In der Schwangerschaft wird Zinnat nur nach Abwägung verordnet.
Warum wird Zinnat nach dem Essen eingenommen?
Cefuroximaxetil wird optimal aufgenommen, wenn die Tablette kurz nach einer Mahlzeit eingenommen wird. Deshalb sieht die Fachinformation die Einnahme nach dem Essen vor. Die Tabletten werden außerdem nicht zerkleinert. Mittel, die die Magensäure verringern, können die Aufnahme ebenfalls vermindern.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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