Zoely ist ein Arzneimittel mit Nomegestrolacetat / Estradiol zur Verhütung. Es unterdrückt bei regelmäßiger Einnahme den Eisprung.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Nomegestrolacetat und Estradiol unterdrücken den Eisprung und verändern den Schleim am Gebärmutterhals. Anders als viele Pillen enthält Zoely kein Ethinylestradiol, sondern Estradiol, das dem körpereigenen Östrogen entspricht.
Einmal täglich eine Tablette ohne Pause: 24 wirkstoffhaltige Tabletten, gefolgt von 4 wirkstofffreien Tabletten. Danach beginnt direkt die nächste Packung.
Eintritt: Bei Beginn am 1. Zyklustag ab dem ersten Tag · Dauer: Solange die tägliche Einnahme ohne Unterbrechung erfolgt
Wichtig: Auch Zoely kann das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen. Es gelten die üblichen Gegenanzeigen von Kombinationspillen, etwa Thrombose in der Vorgeschichte oder Migräne mit Aura; Rauchen ab 35 Jahren ist ein wichtiger Risikofaktor.
Zoely ist ein Arzneimittel mit Nomegestrolacetat / Estradiol zur Verhütung. Es unterdrückt bei regelmäßiger Einnahme den Eisprung.
Zoely ist eine kombinierte Pille mit 2,5 mg Nomegestrolacetat und 1,5 mg Estradiol je wirkstoffhaltiger Tablette. Nomegestrolacetat ist ein vom Progesteron abgeleitetes Gestagen mit leicht antiandrogener Wirkung; das Estrogen ist 17β-Estradiol, das mit dem körpereigenen Hormon identisch ist, während die meisten anderen Kombinationspillen Ethinylestradiol enthalten. Die Wirkung beruht laut Fachinformation vor allem auf der Hemmung des Eisprungs und der Veränderung des Gebärmutterhalsschleims. Zugelassen ist Zoely zur oralen Kontrazeption; vor jeder Verordnung sind die Risikofaktoren für venöse Thromboembolien zu berücksichtigen. Jeder Blister enthält 24 weiße Tabletten mit Wirkstoff und 4 gelbe Placebotabletten. Der Shop führt Zoely in Packungen für einen bis neun Monate.
Täglich wird eine Tablette etwa zur gleichen Uhrzeit eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten; nach 28 Tagen beginnt die nächste Packung ohne Pause, auch wenn die Abbruchblutung noch anhält oder ausbleibt. Ohne vorherige hormonelle Verhütung beginnt die Einnahme am ersten Tag der Monatsblutung; beim Wechsel von einer anderen Methode gelten eigene Regeln, teils mit sieben Tagen zusätzlichem Kondomschutz. Wurde eine weiße Tablette weniger als 24 Stunden zu spät eingenommen, bleibt der Schutz erhalten; die Tablette wird sofort nachgeholt. Bei 24 Stunden oder mehr entscheidet der Einnahmetag: An den Tagen 1 bis 7 wird nachgeholt und sieben Tage zusätzlich verhütet; an den Tagen 8 bis 17 reicht das Nachholen, wenn die sieben Tage davor korrekt eingenommen wurden; an den Tagen 18 bis 24 wird nachgeholt, die gelben Tabletten werden übersprungen und sofort die nächste Packung begonnen. Vergessene gelbe Tabletten mindern den Schutz nicht. Erbrechen innerhalb von drei bis vier Stunden nach der Einnahme zählt wie eine vergessene Tablette.
Sehr häufig, also bei mehr als einer von zehn Anwenderinnen, traten in den Studien Akne (15,4 Prozent) und eine veränderte, meist ausbleibende Abbruchblutung auf. Häufig sind verminderte Libido, depressive Verstimmung, Stimmungsschwankungen, Kopfschmerzen, Migräne, Übelkeit, Zwischenblutungen, verstärkte Blutungen, Brust- und Unterbauchschmerzen und Gewichtszunahme. Gelegentlich kommen gesteigerter Appetit, Wassereinlagerungen, Hitzewallungen, Haarausfall, Brustschwellung, Scheidentrockenheit, Reizbarkeit und erhöhte Leberwerte vor. Selten sind venöse Thromboembolien, Schlaganfall, Gallensteine und Chloasma. Unregelmäßige Blutungen sind in den ersten drei Zyklen normal; bleibt die Abbruchblutung zweimal hintereinander aus, wird eine Schwangerschaft ausgeschlossen. Unter Nomegestrolacetat wurden vor allem bei hohen Dosen über Jahre Meningeome beschrieben; bei dieser Diagnose wird abgesetzt. Sofortige ärztliche Hilfe ist nötig bei einseitiger Beinschwellung oder Beinschmerz, plötzlicher Atemnot, stechendem Brustschmerz, plötzlicher Schwäche oder Taubheit einer Körperseite, Sprach- oder Sehstörungen und sehr starken Kopfschmerzen.
Zoely darf nicht angewendet werden bei bestehender oder früherer Venenthrombose oder Lungenembolie, bei bekannter Gerinnungsneigung wie Faktor-V-Leiden, bei größeren Operationen mit längerer Ruhigstellung, bei Herzinfarkt, Angina pectoris, Schlaganfall oder TIA, bei Migräne mit Aura, bei Diabetes mit Gefäßschäden, schwerem Bluthochdruck, schwerer Fettstoffwechselstörung oder Pankreatitis mit stark erhöhten Triglyzeriden, bei schweren Lebererkrankungen und Lebertumoren, bei hormonabhängigen Tumoren, bei einem Meningeom und bei ungeklärten Scheidenblutungen. Laut Fachinformation erleiden jährlich etwa 2 von 10.000 Frauen ohne Pille eine venöse Thromboembolie, unter levonorgestrelhaltigen Pillen 5 bis 7 von 10.000; das Risiko von Zoely liegt vermutlich in diesem Bereich und ist im ersten Anwendungsjahr und nach einer Pause von mindestens vier Wochen am höchsten. Es steigt mit Übergewicht ab einem BMI von 30, mit dem Alter über 35, bei Thrombosen in der Familie, bei Bettruhe oder langen Flugreisen und bei Krebs oder Lupus; Raucherinnen über 35 sollen eine andere Methode wählen. In der Schwangerschaft wird Zoely nicht angewendet, in der Stillzeit bis zum Abstillen nicht empfohlen. Die Pille schützt nicht vor HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen; auf die Verkehrstüchtigkeit hat sie keinen Einfluss.
Enzyminduktoren senken die Hormonspiegel und können zu Zwischenblutungen und zum Versagen der Verhütung führen: Carbamazepin, Phenytoin, Phenobarbital, Topiramat, Rifampicin, Ritonavir und Johanniskraut. Während einer solchen Behandlung und 28 Tage danach wird zusätzlich mit Kondom verhütet; bei Dauertherapie ist eine andere Methode sinnvoll. CYP3A4-Hemmer wie Ketoconazol, Clarithromycin, Fluconazol und Erythromycin können die Hormonspiegel erhöhen. Kombinationspillen senken den Spiegel des Antiepileptikums Lamotrigin, weshalb bei gut eingestellten Patientinnen Vorsicht gilt. Bei bestimmten Hepatitis-C-Kombinationen wurden Leberwerterhöhungen beobachtet.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob Sie Zoely oder eine andere Pille bereits nehmen, seit wann und wie Sie sie vertragen, außerdem Blutdruck, Größe, Gewicht und ob Sie rauchen. Gefragt wird nach Thrombosen, Herzinfarkt oder Schlaganfall bei Ihnen oder nahen Verwandten, nach Migräne mit Aura, Bluthochdruck, Diabetes, Lebererkrankungen, Brustkrebs, Depressionen, einer anstehenden Operation, Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiepileptika, Rifampicin und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Behandlung mit Zoely bei bekannten Werten und ohne neue Risikofaktoren. Die Ersteinstellung mit Anamnese, Blutdruckmessung und Untersuchung, neu aufgetretene Migräne, ein erhöhter Blutdruck, anhaltende Blutungsstörungen und jedes Warnzeichen einer Thrombose gehören in die gynäkologische oder hausärztliche Praxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Verhütung und im Beitrag Pille per Folgerezept: Wann eine Online-Anfrage möglich ist und wann nicht.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 29. Oktober 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 2,5 mg / 1,5 mg |
|---|---|
| Menge | 3 Monate, 6 Monate, 9 Monate |
Zoely enthält Nomegestrolacetat / Estradiol und wird zur Verhütung eingesetzt.
Hinweis: Zoely sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Zoely angewendet?
Zoely wird zur Verhütung angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Zoely?
Zoely enthält die Hormone Nomegestrolacetat und Estradiol. Bei regelmäßiger Einnahme unterdrücken sie den Eisprung und verändern den Schleim im Gebärmutterhals.
Ist Zoely verschreibungspflichtig?
Ja, Zoely ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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