Imigran Nasenspray ist ein Arzneimittel mit Sumatriptan zur Behandlung akuter Migräneanfälle. Der Wirkstoff wird über die Nasenschleimhaut aufgenommen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Sumatriptan wird über die Nasenschleimhaut aufgenommen und wirkt wie alle Triptane über Serotonin-Rezeptoren (5-HT1B/1D). Es verengt erweiterte Blutgefäße im Kopf und hemmt schmerzvermittelnde Botenstoffe. Da keine Tablette geschluckt werden muss, ist die Anwendung auch bei Übelkeit möglich.
Ein Sprühstoß aus dem Einzeldosisbehältnis wird möglichst früh nach Beginn der Kopfschmerzen in ein Nasenloch gegeben. Jedes Behältnis enthält nur eine Dosis und wird vorher nicht zur Probe betätigt.
Eintritt: ab ca. 15 Minuten
Wichtig: Es gelten dieselben Gegenanzeigen wie bei allen Triptanen, insbesondere Herz-Kreislauf-Erkrankungen und nicht eingestellter Bluthochdruck. Möglich sind ein unangenehmer Geschmack und Reizungen in Nase oder Rachen.
Imigran Nasenspray ist ein Arzneimittel mit Sumatriptan zur Behandlung akuter Migräneanfälle. Der Wirkstoff wird über die Nasenschleimhaut aufgenommen.
Imigran Nasenspray enthält Sumatriptan, einen selektiven Agonisten am Serotoninrezeptor 5-HT1. Der Wirkstoff verengt die während eines Migräneanfalls erweiterten Blutgefäße der Hirnhäute und hemmt die Aktivität des Trigeminusnervs. Die Wirkung setzt laut Fachinformation 15 Minuten nach dem Sprühen ein; das Spray eignet sich besonders für Menschen, die im Anfall unter Übelkeit und Erbrechen leiden. Zugelassen ist Imigran Nasal zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit oder ohne Aura; zur Vorbeugung darf es nicht verwendet werden. Der Shop führt Einmaldosisbehälter mit 10 mg und 20 mg Sumatriptan in Packungen mit 6 und 12 Sprühdosen.
Für Erwachsene ab 18 Jahren empfiehlt die Fachinformation als optimale Dosis 20 mg, einmal in ein Nasenloch gesprüht; bei manchen Patienten reichen 10 mg, weil Stärke der Attacke und Aufnahme des Wirkstoffs unterschiedlich sind. Das Spray wird so früh wie möglich nach Beginn des Migränekopfschmerzes angewendet, wirkt aber auch später im Anfall. Jeder Behälter enthält genau eine Dosis und wird nur einmal ausgelöst; die Handhabung beschreibt die Packungsbeilage. Spricht der Anfall auf die erste Dosis nicht an, wird für dieselbe Attacke keine zweite Dosis genommen. Kehrt der Schmerz nach einer Besserung zurück, ist eine weitere Dosis frühestens nach zwei Stunden erlaubt; in 24 Stunden dürfen insgesamt nicht mehr als zwei Dosen angewendet werden. Jugendliche von 12 bis 17 Jahren erhalten 10 mg nur nach Verordnung durch einen erfahrenen Arzt; für Kinder unter 12 und Menschen über 65 Jahre wird das Spray mangels Daten nicht empfohlen. Häufige oder tägliche Kopfschmerzen trotz regelmäßiger Akutmittel deuten auf einen Medikamentenübergebrauch hin und werden ärztlich überprüft.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, tritt ein unangenehmer oder bitterer Geschmack auf. Häufig sind Schwindel, Schläfrigkeit, Missempfindungen, ein kurzzeitiger Blutdruckanstieg, Gesichtsrötung, leichte vorübergehende Reizung oder Brennen in Nase und Rachen, Nasenbluten, Übelkeit und Erbrechen, Schweregefühl, Schmerzen, Hitze-, Kälte-, Druck- oder Engegefühl in verschiedenen Körperteilen einschließlich Brust und Hals sowie Schwäche und Müdigkeit; diese Empfindungen sind meist vorübergehend, können aber intensiv sein. Mit nicht bekannter Häufigkeit sind Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock, Krampfanfälle, Sehstörungen bis zum Sehverlust, Herzrhythmusstörungen, Verkrampfungen der Herzkranzgefäße, Angina pectoris, Herzinfarkt, Blutdruckabfall, Raynaud-Syndrom und Durchblutungsstörungen des Darms beschrieben. Enge, Druck oder Schmerzen im Brustkorb, die in Hals oder Arm ausstrahlen, Atemnot oder Herzstolpern können Zeichen einer Durchblutungsstörung des Herzens sein: Dann wird keine weitere Dosis genommen und sofort ärztliche Hilfe gesucht. Dasselbe gilt für Lähmungen, Sprachstörungen oder Sehverlust, die nicht zur gewohnten Aura gehören.
Imigran darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Sumatriptan, nach einem Herzinfarkt, bei koronarer Herzkrankheit, bei Prinzmetal-Angina, bei peripheren Gefäßerkrankungen, nach Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, bei schwerer Leberfunktionsstörung, bei mittelschwerem bis schwerem sowie bei leichtem, nicht eingestelltem Bluthochdruck und zusammen mit Ergotamin, einem anderen Triptan oder einem MAO-Hemmer, einschließlich der zwei Wochen nach dessen Absetzen. Es wird nur bei eindeutiger Migränediagnose eingesetzt und nicht bei hemiplegischer, Basilaris- oder ophthalmoplegischer Migräne. Wer Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit hat, etwa starke Raucher, erhält Sumatriptan erst nach einer Untersuchung des Herzens. Vorsicht gilt bei leichtem, eingestelltem Bluthochdruck, Leber- oder Nierenschwäche, Krampfanfällen in der Vorgeschichte und Sulfonamidallergie. Daten von über 1.000 Frauen im ersten Schwangerschaftsdrittel zeigen kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko; dennoch wird Sumatriptan in der Schwangerschaft nur angewendet, wenn der Nutzen das mögliche Risiko überwiegt. In der Stillzeit wird nach der Anwendung zwölf Stunden nicht gestillt und die in dieser Zeit abgepumpte Milch verworfen. Müdigkeit durch den Anfall oder durch das Mittel kann die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Ergotamin und andere Triptane verengen ebenfalls Gefäße, die Kombination ist kontraindiziert: Nach Ergotamin oder einem anderen Triptan vergehen mindestens 24 Stunden bis zur Anwendung von Sumatriptan, nach Sumatriptan mindestens sechs Stunden bis zu Ergotamin und 24 Stunden bis zu einem anderen Triptan. MAO-Hemmer sind kontraindiziert. Mit Antidepressiva vom Typ SSRI oder SNRI wurde in seltenen Fällen ein Serotonin-Syndrom beschrieben; ist die Kombination nötig, wird der Patient überwacht. Johanniskraut kann die Nebenwirkungen verstärken.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob Ihre Migräne ärztlich diagnostiziert ist, wie häufig die Anfälle auftreten, ob eine Aura vorausgeht, welche Akutmittel Sie bisher verwendet haben und wie gut Sumatriptan vertragen wurde. Gefragt wird nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Schlaganfall oder Durchblutungsstörungen, Leber- und Nierenerkrankungen, Krampfanfällen, Schwangerschaft oder Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders anderen Triptanen, Ergotamin, Antidepressiva, MAO-Hemmern und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bekannten, gut wirksamen Akutbehandlung bei gesicherter Migräne ohne Gefäßrisiko, etwa wenn das Nasenspray wegen Übelkeit die Tablette ersetzt. Erstmalige oder untypische Kopfschmerzen, neurologische Ausfälle, Anfälle an vielen Tagen im Monat, Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit ohne Abklärung und Patienten unter 18 oder über 65 Jahren gehören in die Hausarzt- oder Neurologiepraxis, ein plötzlicher Vernichtungskopfschmerz in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Migräne und im Beitrag Triptane bei Migräne: Wann sie passen, wann nicht und wie oft höchstens.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 29. Oktober 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg, 20 mg |
|---|---|
| Menge | 6 Einzeldosis-Nasensprays, 12 Einzeldosis-Nasensprays |
Imigran Nasenspray enthält Sumatriptan und wird zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt.
Hinweis: Imigran Nasenspray sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Imigran Nasenspray angewendet?
Imigran Nasenspray wird zur Behandlung akuter Migräneanfälle angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Imigran Nasenspray?
Imigran Nasenspray enthält Sumatriptan, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane. Er wird über die Nasenschleimhaut aufgenommen und kann Kopfschmerzen und Begleitsymptome der Migräne lindern.
Ist Imigran Nasenspray verschreibungspflichtig?
Ja, Imigran Nasenspray ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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