Imigran-Tabletten enthalten Sumatriptan und werden zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt. Die Tabletten können Kopfschmerz und Begleitsymptome lindern.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Sumatriptan gehört zu den Triptanen und wirkt über Serotonin-Rezeptoren (5-HT1B/1D) an Blutgefäßen und Nervenenden im Kopf. Es verengt erweiterte Gefäße und hemmt die Ausschüttung von Botenstoffen, die an der Schmerzentstehung beteiligt sind.
Die Tablette wird möglichst früh nach Beginn der Kopfschmerzen unzerkaut mit Wasser geschluckt. Kehrt der Kopfschmerz nach anfänglicher Besserung zurück, ist eine weitere Dosis nur im Rahmen der Abstände und Höchstmengen der Packungsbeilage möglich.
Eintritt: ab ca. 30 Minuten
Wichtig: Nicht anwenden bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nach Schlaganfall, bei nicht eingestelltem Bluthochdruck oder zusammen mit MAO-Hemmern und Ergotaminen. Ein Engegefühl in Brust oder Hals, das nicht rasch vergeht, muss ärztlich abgeklärt werden.
Imigran-Tabletten enthalten Sumatriptan und werden zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt. Die Tabletten können Kopfschmerz und Begleitsymptome lindern.
Imigran enthält Sumatriptan, den ersten Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane. Sumatriptan ist ein selektiver Agonist an 5-HT1-Rezeptoren der Kopfgefäße: Es verengt die während einer Attacke erweiterten Gefäße der Hirnhäute und hemmt die Aktivität des Trigeminusnervs, der die Schmerzsignale weiterleitet. Laut Fachinformation ist Imigran zugelassen zur akuten Behandlung von Migräneanfällen mit und ohne Aura, auch bei menstruell assoziierter Migräne; zur Vorbeugung ist es nicht bestimmt. Die Wirkung setzt etwa 30 Minuten nach Einnahme der Tablette ein. Der Shop führt Filmtabletten mit 50 mg und 100 mg in Packungen zu 6 und 12 Stück, wahlweise als Imigran oder als Sumatriptan-Generikum.
Die empfohlene Dosis beträgt 50 mg; manche Patienten benötigen 100 mg, höhere Einzeldosen bringen keine bessere Wirkung. Die Tablette wird unzerkaut mit Wasser geschluckt, möglichst früh nach Beginn des Kopfschmerzes, wirkt aber auch später in der Attacke. Lässt der Kopfschmerz nach und kehrt zurück, kann frühestens zwei Stunden nach der ersten eine weitere Dosis genommen werden; höchstens 300 mg in 24 Stunden sind erlaubt. Spricht die erste Dosis nicht an, wird für dieselbe Attacke keine zweite genommen; dann können Paracetamol, Acetylsalicylsäure oder ein NSAR helfen. Imigran wird nicht zusammen mit Ergotamin eingesetzt. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre und für Menschen über 65 Jahre wird es nicht empfohlen. Wer trotz regelmäßiger Akutschmerzmittel häufige oder tägliche Kopfschmerzen hat, entwickelt möglicherweise einen Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch; dann ist ärztliche Beratung nötig.
Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten Schwindel, Schläfrigkeit, Kribbeln oder Taubheit, ein vorübergehender Blutdruckanstieg, Hitzewallungen, Atemnot, Übelkeit und Erbrechen, Muskelschmerzen sowie Schwere-, Hitze-, Kälte-, Druck- oder Engegefühl und Schmerzen in verschiedenen Körperteilen einschließlich Brust und Hals auf, dazu Schwäche und Müdigkeit, meist leicht und vorübergehend. Sehr selten wurden geringe Veränderungen der Leberwerte beschrieben. Mit nicht bekannter Häufigkeit sind Überempfindlichkeitsreaktionen bis zum anaphylaktischen Schock, Krampfanfälle, Sehstörungen bis zum Sehverlust, Herzrhythmusstörungen, Koronarspasmen, Angina pectoris, Herzinfarkt, Blutdruckabfall, Raynaud-Syndrom und ischämische Darmentzündung berichtet. Ein Engegefühl oder Schmerz in Brust oder Hals, das nicht rasch vergeht oder in den Arm ausstrahlt, kann auf eine Durchblutungsstörung des Herzens hinweisen: Dann wird keine weitere Dosis genommen und sofort ärztliche Hilfe geholt, ebenso bei plötzlichen Lähmungen, Sprachstörungen oder einem ungewohnten Kopfschmerz. Migräne wie Sumatriptan können müde machen; Autofahren ist dann nicht sicher.
Imigran darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Sumatriptan, nach einem Herzinfarkt, bei koronarer Herzkrankheit, Prinzmetal-Angina oder peripheren Gefäßerkrankungen, bei Zeichen einer Durchblutungsstörung des Herzens, nach Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke, bei schwerer Leberfunktionsstörung sowie bei mittelschwerem bis schwerem oder leichtem, nicht kontrolliertem Bluthochdruck. Nicht geeignet ist es bei hemiplegischer, Basilaris- oder ophthalmoplegischer Migräne. Bei Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit wie starkem Rauchen, besonders bei Frauen nach den Wechseljahren und Männern über 40 Jahren, soll vorher eine Gefäßerkrankung ausgeschlossen werden. Vorsicht gilt bei leichtem, gut eingestelltem Bluthochdruck, bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, bei Krampfanfällen in der Vorgeschichte und bei Sulfonamid-Allergie wegen möglicher Kreuzreaktionen. In der Schwangerschaft zeigen Daten von über 1.000 Frauen im ersten Drittel kein erhöhtes Fehlbildungsrisiko, später sind die Erfahrungen begrenzt; Sumatriptan wird nur nach Abwägung von Nutzen und Risiko angewendet. In der Stillzeit wird das Stillen für zwölf Stunden nach der Einnahme unterbrochen und abgepumpte Milch verworfen. Die Tabletten enthalten Lactose.
Ergotamin, Ergotaminderivate wie Methysergid und andere Triptane dürfen nicht gleichzeitig genommen werden, weil sich die gefäßverengende Wirkung addiert und Koronarspasmen drohen; nach Ergotamin oder einem anderen Triptan wird mindestens 24 Stunden gewartet, nach Sumatriptan mindestens sechs Stunden bis Ergotamin und 24 Stunden bis zu einem anderen Triptan. MAO-Hemmer sind gegenangezeigt, auch innerhalb von zwei Wochen nach deren Absetzen. Mit Antidepressiva vom Typ SSRI oder SNRI, etwa Sertralin, Citalopram, Venlafaxin oder Duloxetin, wurde selten ein Serotonin-Syndrom beobachtet; die Kombination wird ärztlich überwacht. Johanniskraut kann Nebenwirkungen verstärken. Keine Hinweise auf Wechselwirkungen gibt es mit Propranolol, Flunarizin, Pizotifen und Alkohol.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, ob Ihre Migräne ärztlich diagnostiziert wurde, seit wann, wie viele Attacken und Einnahmetage Sie pro Monat haben, welche Triptane oder anderen Schmerzmittel Sie schon genommen und wie Sie sie vertragen haben. Gefragt wird nach Herz- und Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Bluthochdruck mit den zuletzt gemessenen Werten, Rauchen, Leber- und Nierenerkrankungen, Krampfanfällen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Antidepressiva, Ergotamin, anderen Triptanen und Johanniskraut. Eine Online-Anfrage passt als Fortführung einer bestehenden Behandlung bei gesicherter Migräne, die auf Sumatriptan gut anspricht, mit Einnahmetagen im Rahmen. In die Hausarzt- oder Neurologiepraxis gehören ein neu aufgetretener oder veränderter Kopfschmerz ohne Diagnose, Attacken mit Lähmungen, Sprach- oder Sehstörungen, Brustbeschwerden unter Triptanen, Herz-Kreislauf-Risikofaktoren ohne Abklärung, mehr als zehn Einnahmetage im Monat und der Wunsch nach einer vorbeugenden Behandlung. Mehr dazu im Behandlungsbereich Migräne und im Beitrag Triptane bei Migräne: Wann sie passen, wann nicht und wie oft höchstens.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 50 mg, 100 mg |
|---|---|
| Menge | 6 Tabletten, 12 Tabletten |
| Medikament | Imigran, Sumatriptan (Generikum) |
Imigran-Tabletten enthalten Sumatriptan und werden zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt.
Hinweis: Imigran-Tabletten sollten nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür werden Imigran-Tabletten angewendet?
Imigran-Tabletten werden zur Behandlung akuter Migräneanfälle angewendet und sollten nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirken Imigran-Tabletten?
Imigran-Tabletten enthalten Sumatriptan, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane. Er verengt erweiterte Blutgefäße im Kopf und hemmt die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe.
Sind Imigran-Tabletten verschreibungspflichtig?
Ja, Imigran-Tabletten sind verschreibungspflichtig und sollten nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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