Maxalt ist ein Arzneimittel mit Rizatriptan zur Behandlung akuter Migräneanfälle. Es kann Kopfschmerzen und Begleitsymptome einer Migräne lindern.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Rizatriptan gehört zu den Triptanen und bindet an bestimmte Serotonin-Rezeptoren (5-HT1B/1D) im Kopf. Dadurch verengen sich erweiterte Blutgefäße wieder und die Freisetzung schmerzvermittelnder Botenstoffe wird gehemmt. So können Kopfschmerz und Begleitsymptome wie Übelkeit oder Lichtempfindlichkeit nachlassen.
Die Tablette wird bei einem Anfall möglichst früh in der Kopfschmerzphase mit Flüssigkeit eingenommen, nicht vorbeugend. Wirkt die erste Dosis nicht, sollte bei derselben Attacke keine zweite eingenommen werden.
Eintritt: ca. 30 Minuten bis 2 Stunden
Wichtig: Nicht geeignet bei koronarer Herzkrankheit, nach Herzinfarkt, Schlaganfall oder vorübergehender Durchblutungsstörung im Gehirn (TIA) sowie bei nicht eingestelltem Bluthochdruck. Bei gleichzeitiger Einnahme von Propranolol ist eine niedrigere Dosis erforderlich.
Maxalt ist ein Arzneimittel mit Rizatriptan zur Behandlung akuter Migräneanfälle. Es kann Kopfschmerzen und Begleitsymptome einer Migräne lindern.
Maxalt enthält Rizatriptan, ein Triptan. Rizatriptan bindet selektiv an die Serotonin-Rezeptoren 5-HT1B und 5-HT1D; dadurch verengen sich die während einer Migräneattacke erweiterten Blutgefäße der Hirnhäute, und die Freisetzung entzündungsfördernder Neuropeptide aus dem Trigeminusnerv wird gebremst. In den Zulassungsstudien setzte die Linderung ab 30 Minuten nach der Einnahme ein; zwei Stunden nach einer 10-mg-Tablette hatten 67 bis 77 % der Behandelten keine oder nur noch leichte Kopfschmerzen, nach Placebo 23 bis 40 %. Laut Fachinformation ist Maxalt zugelassen zur akuten Behandlung der Kopfschmerzphase von Migräneanfällen mit oder ohne Aura bei Erwachsenen, auch bei menstrueller Migräne; zur Vorbeugung ist es nicht geeignet. Der Shop führt Tabletten mit 5 mg und 10 mg Rizatriptan in Packungen mit 6 und 12 Stück, wahlweise als Maxalt oder als wirkstoffgleiches Generikum.
Die empfohlene Einzeldosis für Erwachsene beträgt 10 mg. Die Tablette wird unzerkaut mit Flüssigkeit geschluckt, möglichst früh in der Kopfschmerzphase; nach einer Mahlzeit verzögert sich die Aufnahme um etwa eine Stunde. Kehren die Kopfschmerzen nach anfänglicher Besserung innerhalb von 24 Stunden zurück, kann frühestens zwei Stunden nach der ersten eine zweite Dosis genommen werden; mehr als zwei Dosen in 24 Stunden sind nicht erlaubt. Hat die erste Tablette nicht gewirkt, wird für dieselbe Attacke keine zweite genommen, weil dafür kein Nutzen belegt ist; bei einem späteren Anfall kann Rizatriptan trotzdem wirken. Die Dosis von 5 mg ist vorgesehen für Patienten, die Propranolol einnehmen, mit mindestens zwei Stunden Abstand zwischen beiden Mitteln, sowie bei leicht bis mäßig eingeschränkter Nieren- oder Leberfunktion. Für Jugendliche unter 18 Jahren gibt es keine Dosierungsempfehlung, bei Menschen über 65 Jahren wurde Rizatriptan nicht systematisch untersucht. Als Bedarfsmedikament hat Maxalt keine vergessene Dosis und kein Absetzen; entscheidend ist die Zahl der Einnahmetage. Wer an zehn oder mehr Tagen im Monat Triptane oder andere Schmerzmittel gegen Kopfschmerzen braucht, riskiert einen Kopfschmerz durch Medikamentenübergebrauch.
Die häufigsten Nebenwirkungen in den Studien waren Schwindel, Schläfrigkeit und Schwäche oder Müdigkeit. Häufig, also bei bis zu einem von zehn Anwendern, treten außerdem Schlaflosigkeit, Kribbeln oder Taubheitsgefühle, Kopfschmerzen, verminderte Aufmerksamkeit, Herzklopfen, Beschwerden im Rachen, Übelkeit, Mundtrockenheit, Erbrechen, Durchfall, Verdauungsstörungen, Hitzegefühl mit Hautrötung, ein Schweregefühl, Nackenschmerzen, Steifigkeit sowie Bauch- oder Brustschmerzen auf. Gelegentlich kommen Desorientiertheit, Nervosität, Gangunsicherheit, Drehschwindel, Geschmacksstörungen, Zittern, Ohnmacht, verschwommenes Sehen, Herzrhythmusstörungen, Herzrasen, Blutdruckanstieg, Atemnot, Juckreiz, Nesselsucht, Angioödem, Hautausschlag, Schwitzen und Muskelschwäche vor. Selten sind Überempfindlichkeitsreaktionen bis zur Anaphylaxie, ein langsamer Puls, pfeifende Atmung und Schlaganfälle; mit nicht bekannter Häufigkeit wurden Krampfanfälle, ein Serotoninsyndrom, Durchblutungsstörungen des Herzmuskels bis zum Herzinfarkt, der Gliedmaßen und des Darms sowie schwere Hautreaktionen gemeldet, meist bei Menschen mit Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit. Ein Enge- oder Druckgefühl in Brust und Hals ist unter Triptanen beschrieben und meist harmlos; strahlt der Schmerz in Arm oder Kiefer aus, hält er an oder geht er mit Atemnot, Kaltschweißigkeit oder Übelkeit einher, wird keine weitere Dosis genommen und sofort ärztliche Hilfe gesucht. Dasselbe gilt für eine Schwellung von Zunge oder Rachen, plötzliche Lähmungen oder Sprachstörungen und für Unruhe mit Fieber, Muskelzuckungen und Verwirrtheit als Zeichen eines Serotoninsyndroms.
Maxalt darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Rizatriptan, bei Einnahme von MAO-Hemmern oder innerhalb von zwei Wochen nach deren Absetzen, bei schwerer Leber- oder Nierenfunktionsstörung, nach Schlaganfall oder TIA, bei mäßiger oder schwerer Hypertonie und bei unbehandelter leichter Hypertonie, bei koronarer Herzkrankheit einschließlich Angina pectoris, früherem Herzinfarkt oder stummer Ischämie, bei Prinzmetal-Angina, bei peripherer Gefäßerkrankung und zusammen mit Ergotamin, Ergotaminderivaten oder anderen Triptanen. Die Diagnose Migräne muss eindeutig sein; bei Migräne mit Hirnstammaura, hemiplegischer Migräne und untypischen Kopfschmerzen, die auf eine ernste Erkrankung hinweisen könnten, wird Rizatriptan nicht eingesetzt. Menschen mit Risikofaktoren für eine koronare Herzkrankheit, etwa Bluthochdruck, Diabetes, Rauchen, Männer über 40 Jahre, Frauen nach den Wechseljahren und familiär Vorbelastete, sollten vor der ersten Einnahme kardiologisch untersucht werden. Die Tabletten enthalten Lactose. In der Schwangerschaft wird Maxalt nur eingesetzt, wenn es eindeutig erforderlich ist; in der Stillzeit wird nach der Einnahme 24 Stunden nicht gestillt. Migräne und Rizatriptan können schläfrig und schwindelig machen; vor dem Autofahren ist die eigene Reaktionsfähigkeit zu prüfen.
Ergotamin, Dihydroergotamin, Methysergid und andere Triptane wie Sumatriptan, Zolmitriptan oder Naratriptan verstärken die gefäßverengende Wirkung und sind gleichzeitig kontraindiziert; nach Rizatriptan müssen mindestens sechs Stunden vergehen, bevor ein Ergotaminpräparat genommen wird, umgekehrt mindestens 24 Stunden. Rizatriptan wird über die Monoaminoxidase A abgebaut; MAO-Hemmer wie Moclobemid, Tranylcypromin oder das Antibiotikum Linezolid erhöhen den Spiegel und sind ausgeschlossen. Propranolol erhöht die Rizatriptan-Konzentration um 70 bis 80 %, weshalb dann die 5-mg-Tablette verwendet wird; Metoprolol und Nadolol veränderten den Spiegel nicht. Mit SSRI- oder SNRI-Antidepressiva wie Sertralin, Citalopram, Venlafaxin oder Duloxetin wurde ein Serotoninsyndrom beschrieben; bei notwendiger Kombination ist besonders zu Beginn auf Warnzeichen zu achten. Johanniskraut kann die Nebenwirkungen von Triptanen verstärken. Rizatriptan hemmt im Labor das Enzym CYP2D6.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wer die Migräne diagnostiziert hat, wie häufig und wie lange Ihre Anfälle sind, ob eine Aura auftritt, welche Triptane oder Schmerzmittel Sie bisher genommen haben, wie oft im Monat und wie Sie sie vertragen haben. Gefragt wird nach Bluthochdruck mit aktuellen Messwerten, Herz- oder Gefäßerkrankungen, Schlaganfall, Rauchen, Diabetes, erhöhten Blutfetten, Leber- und Nierenerkrankungen, Depressionen, Schwangerschaft oder Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Antidepressiva, Betablockern, Ergotaminpräparaten und Johanniskraut. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bekannten Migränebehandlung mit Rizatriptan bei Erwachsenen ohne Herz-Kreislauf-Risiken. Ein erstmals aufgetretener oder ungewohnt starker Kopfschmerz, Kopfschmerzen mit Fieber, Nackensteife, Lähmungen oder Sprachstörungen, mehr als zehn Einnahmetage im Monat und ein unbehandelter Bluthochdruck gehören in die Hausarzt- oder Neurologiepraxis, bei Warnzeichen in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Migräne und im Beitrag Triptane bei Migräne: Wann sie passen, wann nicht und wie oft höchstens.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg, 10 mg |
|---|---|
| Menge | 6 Tabletten, 12 Tabletten |
| Medikament | Maxalt, Rizatriptan (Generikum) |
Maxalt enthält Rizatriptan und wird zur Behandlung akuter Migräneanfälle eingesetzt.
Hinweis: Maxalt sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Maxalt angewendet?
Maxalt wird zur Behandlung akuter Migräneanfälle angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Maxalt?
Maxalt enthält Rizatriptan, einen Wirkstoff aus der Gruppe der Triptane. Er verengt erweiterte Blutgefäße im Kopf und hemmt die Freisetzung entzündungsfördernder Botenstoffe.
Ist Maxalt verschreibungspflichtig?
Ja, Maxalt ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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