Bromhexin ist ein schleimlösendes Arzneimittel (Mukolytikum) in Tablettenform mit 8 mg Bromhexinhydrochlorid. Es wird bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim eingesetzt, um den Abtransport des Schleims zu erleichtern.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Bromhexin macht zähen Bronchialschleim dünnflüssiger und unterstützt die Flimmerhärchen beim Abtransport. Dadurch lässt sich der Schleim leichter abhusten.
Tablette zum Einnehmen, in der Regel dreimal täglich nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit. Ohne ärztlichen Rat höchstens 4 bis 5 Tage.
Wichtig: Bei sich ausbreitendem Hautausschlag, Blasen oder wunden Schleimhäuten sofort absetzen. Nicht in der Stillzeit einnehmen und nicht ohne ärztliche Anweisung mit hustenstillenden Mitteln wie Codein kombinieren.
Bromhexin ist ein schleimlösendes Arzneimittel (Mukolytikum) in Tablettenform mit 8 mg Bromhexinhydrochlorid. Es wird bei akuten und chronischen Atemwegserkrankungen mit zähem Schleim eingesetzt, um den Abtransport des Schleims zu erleichtern.
Bromhexin ist ein schleimlösendes Arzneimittel (Mukolytikum) und ein synthetischer Abkömmling des Pflanzenstoffs Vasicin aus dem indischen Lungenkraut. Es wirkt sekretolytisch und sekretomotorisch: Der Anteil des dünnflüssigen Bronchialsekrets nimmt zu, die Zähigkeit des Schleims sinkt und die Flimmerhärchen der Atemwege werden angeregt, sodass sich der Schleim leichter abhusten lässt. Zusätzlich steigert Bromhexin die Konzentration bestimmter Antibiotika wie Amoxicillin, Erythromycin und Oxytetracyclin im Bronchialsekret, wobei die klinische Bedeutung dieses Effekts unklar ist. Laut Fachinformation ist Bromhexin zugelassen zur sekretolytischen Therapie bei akuten und chronischen bronchopulmonalen Erkrankungen, die mit einer Störung von Schleimbildung und Schleimtransport einhergehen, etwa einer akuten Bronchitis im Rahmen einer Erkältung oder einer chronischen Bronchitis. Die Ursache des Hustens, zum Beispiel eine Infektion, wird damit nicht behandelt. Der Shop führt Tabletten mit 8 mg Bromhexinhydrochlorid in Packungen mit 20 und 30 Stück; in Deutschland ist das Präparat apothekenpflichtig, aber nicht verschreibungspflichtig.
Erwachsene und Jugendliche über 14 Jahren nehmen laut Fachinformation dreimal täglich eine bis zwei Tabletten, entsprechend 24 bis 48 mg Bromhexinhydrochlorid am Tag. Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 14 Jahren sowie Erwachsene unter 50 kg Körpergewicht nehmen dreimal täglich eine Tablette. Für Kinder unter 6 Jahren ist die Stärke zu hoch; für sie gibt es niedriger dosierte Zubereitungen. Die Tabletten werden nach den Mahlzeiten mit reichlich Flüssigkeit eingenommen, etwa einem Glas Wasser; ausreichendes Trinken über den Tag unterstützt die Verflüssigung des Schleims zusätzlich. Ohne ärztlichen Rat soll Bromhexin nicht länger als vier bis fünf Tage eingenommen werden; bessern sich die Beschwerden in dieser Zeit nicht oder verschlechtern sie sich, ist eine ärztliche Abklärung nötig. Bei eingeschränkter Nierenfunktion oder einer schweren Lebererkrankung wird die Dosis verringert oder der Einnahmeabstand verlängert. Eine vergessene Einnahme wird nicht durch eine doppelte Dosis ausgeglichen; die Behandlung wird einfach mit der nächsten Tablette fortgesetzt. Ein Ausschleichen ist nicht nötig.
Gelegentlich, also bei bis zu einem von hundert Anwendern, treten Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Durchfall und Fieber auf. Selten kommen Überempfindlichkeitsreaktionen wie Atemnot, Hautausschlag und Nesselsucht vor. Mit nicht bekannter Häufigkeit wurden anaphylaktische Reaktionen bis zum Schock, Angioödem und Juckreiz sowie schwere Hautreaktionen beschrieben, darunter Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, toxische epidermale Nekrolyse und akute generalisierte exanthematische Pustulose. Ein sich ausbreitender Hautausschlag, Blasen auf der Haut, wunde Stellen im Mund, in der Nase, an den Augen oder im Genitalbereich, Schwellungen im Gesicht oder plötzliche Atemnot sind Gründe, Bromhexin sofort abzusetzen und ärztliche Hilfe zu suchen. Nach einer solchen Reaktion darf der Wirkstoff nicht erneut eingenommen werden. Auf die Verkehrstüchtigkeit hat Bromhexin keinen oder einen zu vernachlässigenden Einfluss.
Bromhexin darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile und nicht in der Stillzeit, weil der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht. Bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, auch in der Vorgeschichte, soll es nicht angewendet werden, da Bromhexin die Schleimhautbarriere des Magen-Darm-Trakts beeinflussen kann. Vorsicht gilt bei eingeschränkter Nierenfunktion und bei schweren Lebererkrankungen, weil sich Abbauprodukte anreichern können; bei längerer Einnahme wird gelegentlich die Leberfunktion kontrolliert. Bei seltenen Erkrankungen mit gestörter Bronchialbeweglichkeit und großen Sekretmengen, etwa dem malignen Ziliensyndrom, droht ein Sekretstau, sodass die Anwendung nur unter ärztlicher Kontrolle erfolgt. Die Tabletten enthalten Lactose, Glucose und Saccharose und sind bei seltenen erblichen Zuckerunverträglichkeiten nicht geeignet. Für die Schwangerschaft liegen keine Erfahrungen beim Menschen vor; Bromhexin wird nur nach strenger ärztlicher Nutzen-Risiko-Abwägung eingesetzt und im ersten Schwangerschaftsdrittel nicht empfohlen.
Die wichtigste Wechselwirkung betrifft hustenstillende Mittel wie Codein, Dihydrocodein, Dextromethorphan oder Noscapin: Wird der Hustenreflex gedämpft, kann der verflüssigte Schleim nicht abgehustet werden, und es entsteht ein gefährlicher Sekretstau. Die Kombination wird deshalb nur nach besonders sorgfältiger ärztlicher Prüfung eingesetzt. Arzneimittel, die den Magen-Darm-Trakt reizen, zum Beispiel Schmerzmittel wie Acetylsalicylsäure, Ibuprofen oder Diclofenac, können zusammen mit Bromhexin die Reizung der Magenschleimhaut verstärken. Mit Antibiotika sind keine nachteiligen Wechselwirkungen bekannt; die Fachinformation beschreibt im Gegenteil höhere Antibiotikaspiegel im Bronchialsekret, deren Nutzen jedoch nicht belegt ist.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann der Husten besteht, ob Sie zähen Schleim abhusten, ob Fieber, Atemnot, Brustschmerzen oder Blut im Auswurf aufgetreten sind und welche Mittel Sie bereits versucht haben. Gefragt wird nach Asthma oder COPD, Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, Nieren- und Lebererkrankungen, Schwangerschaft und Stillzeit sowie nach allen weiteren Arzneimitteln, besonders Hustenstillern und Schmerzmitteln. Bromhexin ist in Deutschland rezeptfrei, dennoch prüft der Arzt jede Anfrage. Eine Online-Verordnung passt bei einem unkomplizierten Erkältungshusten mit festsitzendem Schleim, der seit wenigen Tagen besteht und ohne Warnzeichen verläuft. Ein Husten, der länger als drei Wochen anhält, hohes Fieber, Atemnot, Brustschmerzen, blutiger Auswurf, eine bekannte Lungenerkrankung oder eine Verschlechterung trotz Behandlung gehören in die Hausarztpraxis, wo die Lunge abgehört, gegebenenfalls geröntgt und nach der Ursache gesucht wird. Mehr dazu im Behandlungsbereich Erkältung, Husten & Grippe und im Beitrag Wie funktioniert eine Online-Behandlungsanfrage?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 8 mg |
|---|---|
| Menge | 20 Tabletten, 30 Tabletten |
Bromhexin wirkt in den Atemwegen auf den Schleim. Es macht zähen Schleim dünnflüssiger und fördert seinen Abtransport.
Hinweis: Bei einem sich ausbreitenden Hautausschlag, Blasen oder wunden Schleimhäuten wird Bromhexin sofort abgesetzt. Blut im Auswurf, Atemnot oder ein Husten über 3 Wochen werden ärztlich abgeklärt.
Wofür wird Bromhexin angewendet?
Bromhexin wird laut Zulassung bei akuten und chronischen Erkrankungen der Bronchien und der Lunge eingesetzt, wenn zäher Schleim gebildet wird und schlecht abtransportiert werden kann. Das kann zum Beispiel bei einer akuten Bronchitis im Rahmen einer Erkältung oder bei einer chronischen Bronchitis der Fall sein. Ob Bromhexin im Einzelfall passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Bromhexin?
Bromhexin ist ein Mukolytikum. Es erhöht den Anteil dünnflüssiger Bestandteile im Bronchialschleim und verringert so dessen Zähigkeit. Zusätzlich wird der Abtransport durch die Flimmerhärchen der Atemwege unterstützt. Dadurch lässt sich der Schleim leichter abhusten. Die Ursache einer Atemwegserkrankung, etwa eine Infektion, wird damit nicht behandelt.
Brauche ich für Bromhexin ein Rezept?
Bromhexin 8 mg Tabletten sind in Deutschland apothekenpflichtig, ein Rezept ist dafür nicht nötig. Vor einer Abgabe wird der medizinische Fragebogen vollständig ausgefüllt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt. Ohne ärztlichen Rat wird Bromhexin nicht länger als 4 bis 5 Tage eingenommen.
Was sollte vor der Einnahme von Bromhexin beachtet werden?
Bromhexin wird nicht eingenommen bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff und in der Stillzeit. In der Schwangerschaft ist eine ärztliche Abwägung nötig. Vorsicht gilt bei Magen- oder Zwölffingerdarmgeschwüren, eingeschränkter Nierenfunktion und schweren Lebererkrankungen. Hustenstillende Mittel wie Codein werden nicht ohne ärztliche Anweisung dazu eingenommen, weil sich Schleim stauen kann.
Wann sollte ein Husten ärztlich abgeklärt werden?
Ein Husten, der länger als 3 Wochen anhält, sollte ärztlich untersucht werden. Umgehend abgeklärt werden Blut im Auswurf, Atemnot, Brustschmerzen oder hohes Fieber. Bessern sich die Beschwerden unter Bromhexin nach 4 bis 5 Tagen nicht oder werden sie schlimmer, ist ebenfalls ärztlicher Rat nötig.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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