Tamiflu enthält Oseltamivir, einen Neuraminidasehemmer gegen Grippeviren, in Form von Hartkapseln zu 75 mg. Es ist zugelassen zur Behandlung der echten Grippe (Influenza) und zur Vorbeugung nach Kontakt mit einer an Grippe erkrankten Person.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Oseltamivir hemmt die Neuraminidase der Grippeviren. Neu gebildete Viren werden dadurch nicht mehr aus den befallenen Zellen freigesetzt und breiten sich schlechter im Körper aus. Gegen Erkältungsviren, Coronaviren oder Bakterien wirkt es nicht.
Hartkapseln zum Einnehmen, zur Behandlung zweimal täglich über 5 Tage, zur Vorbeugung nach Kontakt einmal täglich über 10 Tage. Beginn innerhalb von 48 Stunden, die Dosis legt der Arzt fest.
Dauer: Schutz nur während der Einnahme
Wichtig: Die Wirksamkeit ist nur bei Beginn innerhalb von 2 Tagen belegt, und Tamiflu wirkt nur gegen Grippeviren. Bei Atemnot, Brustschmerzen oder Verwirrtheit sofort den Notruf 112 wählen.
Tamiflu enthält Oseltamivir, einen Neuraminidasehemmer gegen Grippeviren, in Form von Hartkapseln zu 75 mg. Es ist zugelassen zur Behandlung der echten Grippe (Influenza) und zur Vorbeugung nach Kontakt mit einer an Grippe erkrankten Person.
Tamiflu enthält Oseltamivir, einen Neuraminidasehemmer. Der Wirkstoff blockiert das Enzym Neuraminidase auf der Oberfläche von Influenzaviren; neu gebildete Viren können sich dann nicht mehr von der infizierten Zelle lösen und ausbreiten. Er wirkt gegen Influenza A und B, nicht gegen Erkältungsviren, Coronaviren oder Bakterien. Laut Fachinformation ist Tamiflu zugelassen zur Behandlung von Erwachsenen und Kindern mit influenzatypischen Symptomen, wenn das Influenzavirus in der Bevölkerung zirkuliert; die Wirksamkeit ist nur belegt, wenn die Behandlung innerhalb von zwei Tagen nach den ersten Symptomen beginnt. Zugelassen ist außerdem die Vorbeugung ab einem Jahr nach Kontakt mit einem klinisch diagnostizierten Grippefall; eine Einnahme über die ganze Saison kommt nur in Ausnahmesituationen in Betracht. Tamiflu ersetzt die Grippeschutzimpfung nicht. In den Zulassungsstudien verkürzte es die Krankheitsdauer bei Erwachsenen im Mittel von 5,2 auf 4,2 Tage. Der Shop führt Hartkapseln mit 75 mg in der Packung mit 10 Kapseln.
Zur Behandlung nehmen Erwachsene und Jugendliche ab 13 Jahren laut Fachinformation 75 mg zweimal täglich über 5 Tage, bei geschwächtem Immunsystem über 10 Tage; der Beginn soll so früh wie möglich innerhalb der ersten zwei Tage nach Auftreten der Symptome liegen. Zur Vorbeugung nach engem Kontakt mit einer erkrankten Person werden 75 mg einmal täglich über 10 Tage eingenommen, beginnend innerhalb von zwei Tagen nach dem Kontakt. Der Schutz hält nur so lange an, wie das Mittel eingenommen wird. Bei eingeschränkter Nierenfunktion wird die Dosis gesenkt, bei einer Kreatinin-Clearance zwischen 30 und 60 ml/min zum Beispiel auf 30 mg zweimal täglich zur Behandlung; unter 10 ml/min wird Tamiflu nicht empfohlen. Bei Leberfunktionsstörungen und im höheren Alter ist keine Anpassung nötig. Die Kur wird vollständig zu Ende genommen: Das Robert Koch-Institut weist darauf hin, dass Resistenzen selten sind und vor allem bei zu niedriger Dosierung oder zu langer Therapie entstehen. Eine vergessene Dosis wird nachgeholt, sobald sie auffällt, nicht aber kurz vor der nächsten Einnahme; die Menge wird nicht verdoppelt.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, treten Kopfschmerzen und Übelkeit auf. Häufig sind Erbrechen, Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Schlaflosigkeit, Schwindel, Abgeschlagenheit, Fieber, Gliederschmerzen, Husten, Halsschmerzen, Schnupfen, Bronchitis und Herpes simplex. Übelkeit und Erbrechen klingen meist innerhalb von ein bis zwei Tagen ab. Gelegentlich kommen Überempfindlichkeitsreaktionen, eine veränderte Bewusstseinslage, Krampfanfälle, Herzrhythmusstörungen, erhöhte Leberwerte, Ekzem, Hautausschlag und Nesselsucht vor. Selten sind ein Abfall der Blutplättchen, anaphylaktische Reaktionen, Verwirrtheit, Delirium, Halluzinationen, Selbstverletzung, Sehstörungen, Magen-Darm-Blutungen, Hepatitis bis zum Leberversagen, Angioödem und schwere Hautreaktionen wie das Stevens-Johnson-Syndrom. Verhaltensänderungen und Verwirrtheit wurden vor allem bei Kindern und Jugendlichen gemeldet, treten aber auch bei Grippekranken ohne Tamiflu auf; Angehörige sollten auf solche Zeichen achten. Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit, Blasen auf der Haut oder eine Schwellung von Gesicht und Rachen sind Gründe, sofort ärztliche Hilfe zu holen.
Die einzige Gegenanzeige laut Fachinformation ist eine Überempfindlichkeit gegen Oseltamivir oder einen der sonstigen Bestandteile. Oseltamivir wirkt nur gegen Influenzaviren und soll nur eingesetzt werden, wenn verlässliche Daten zeigen, dass Influenzaviren zirkulieren. Für Patienten in so schlechtem Zustand, dass eine Krankenhausaufnahme nötig werden könnte, liegen keine Daten vor. Bei geschwächtem Immunsystem und bei chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen ist die Wirksamkeit nicht gesichert. Bei schwerer Nierenschwäche ist die Dosis anzupassen. In der Schwangerschaft zeigen Daten aus über 1000 Schwangerschaften keine Fehlbildungen oder Schäden beim Kind; da die Grippe selbst der Schwangerschaft schaden kann, kann Tamiflu nach Abwägung eingenommen werden. In die Muttermilch gehen nur geringe Mengen über, die beim Säugling keine wirksame Dosis erreichen. Die Verkehrstüchtigkeit wird nicht beeinflusst.
Wechselwirkungen sind selten, weil Oseltamivir unabhängig vom Cytochrom-P450-System abgebaut wird. Probenecid, ein Gichtmittel, verdoppelt die Konzentration des aktiven Metaboliten, erfordert bei normaler Nierenfunktion aber keine Dosisänderung. Vorsicht gilt bei Wirkstoffen mit enger therapeutischer Breite, die über denselben Weg in der Niere ausgeschieden werden, etwa Chlorpropamid, Methotrexat und Phenylbutazon. Mit Paracetamol, Acetylsalicylsäure, Antazida und Warfarin wurden keine Wechselwirkungen beobachtet.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wann genau die Beschwerden begonnen haben oder wann der Kontakt zu einer grippekranken Person stattfand, welche Symptome Sie haben, ob Sie in dieser Saison geimpft sind und ob ein Schnelltest vorliegt. Gefragt wird nach Herz-, Lungen- und Nierenerkrankungen, Diabetes, Immunschwäche, Schwangerschaft oder Stillzeit und nach allen Arzneimitteln, besonders Methotrexat und Probenecid. Eine Online-Verordnung passt für ansonsten gesunde Erwachsene mit typischen Grippesymptomen innerhalb der ersten 48 Stunden während der Grippewelle sowie für die Vorbeugung nach engem Kontakt innerhalb von zwei Tagen. Beschwerden, die länger als zwei Tage bestehen, Atemnot, Brustschmerzen, Verwirrtheit, anhaltend hohes Fieber sowie Risikopatienten mit schweren Grunderkrankungen, Schwangere und Kinder gehören in die Hausarztpraxis oder bei schwerem Verlauf in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Erkältung, Husten & Grippe und im Beitrag Hausarzt oder Online-Behandlung: Was passt wann?.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 75 mg |
|---|---|
| Menge | 10 Kapseln |
Oseltamivir hemmt die Neuraminidase, ein Enzym auf der Oberfläche von Grippeviren, das die Viren für ihre Ausbreitung im Körper brauchen.
Hinweis: Die Einnahme muss innerhalb von 2 Tagen nach Beginn der Grippebeschwerden oder nach dem Kontakt beginnen. Bei Atemnot, Schmerzen in der Brust oder Verwirrtheit ist sofort ärztliche Hilfe nötig.
Wofür wird Tamiflu angewendet?
Tamiflu ist zugelassen zur Behandlung der echten Grippe (Influenza), wenn typische Beschwerden bestehen und Grippeviren im Umlauf sind. Außerdem kann es nach engem Kontakt mit einer an Grippe erkrankten Person vorbeugend eingenommen werden. In beiden Fällen beginnt die Einnahme innerhalb von 2 Tagen. Tamiflu ersetzt nicht die Grippeimpfung.
Wie wirkt Tamiflu?
Der Wirkstoff Oseltamivir hemmt die Neuraminidase, ein Enzym der Grippeviren. Neu gebildete Viren können dadurch schlechter aus befallenen Zellen austreten und sich im Körper ausbreiten. Tamiflu wirkt nur gegen Influenzaviren A und B, nicht gegen Erkältungsviren, Coronaviren oder Bakterien. Der Schutz durch die Vorbeugung besteht nur während der Einnahme.
Ist Tamiflu verschreibungspflichtig?
Ja, Tamiflu ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden der Beginn der Beschwerden oder der Kontakt, Warnzeichen für einen schweren Verlauf, die Nierenfunktion, das Immunsystem und eine mögliche Schwangerschaft berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Tamiflu beachtet werden?
Tamiflu darf bei einer Allergie gegen Oseltamivir nicht eingenommen werden. Bei eingeschränkter Nierenfunktion ist eine niedrigere Dosis nötig. Bei geschwächtem Immunsystem, in der Schwangerschaft und bei chronischen Herz- oder Lungenerkrankungen wird genau abgewogen. Atemnot, Brustschmerzen oder Verwirrtheit erfordern eine sofortige persönliche Untersuchung. Selten wurden Verhaltensänderungen beobachtet.
Warum ist der Zeitpunkt der Einnahme wichtig?
Grippeviren vermehren sich vor allem in den ersten Tagen der Erkrankung. Laut Fachinformation ist die Wirksamkeit von Tamiflu nur belegt, wenn die Behandlung innerhalb von 2 Tagen nach Beginn der Beschwerden startet. Auch die Vorbeugung nach Kontakt beginnt innerhalb von 2 Tagen. Deshalb werden Datum und Uhrzeit im Fragebogen genau erfasst.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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