Temazepam ist ein Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine zur kurzfristigen Behandlung von Schlaflosigkeit. Es wirkt beruhigend und schlaffördernd.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Temazepam verstärkt die Wirkung des körpereigenen Botenstoffs GABA, der die Aktivität von Nervenzellen im Gehirn dämpft. Dadurch wirkt es beruhigend, angstlösend und schlaffördernd. Wegen seiner mittellangen Wirkdauer kann es das Durchschlafen unterstützen.
Die Einnahme erfolgt kurz vor dem Schlafengehen und nur, wenn eine ausreichend lange Nachtruhe möglich ist. Die Behandlung sollte so kurz wie möglich dauern und nicht abrupt beendet werden.
Eintritt: ca. 30 bis 60 Minuten · Dauer: mittellang, mehrere Stunden
Wichtig: Auch bei bestimmungsgemäßer Anwendung kann eine Abhängigkeit entstehen; nicht mit Alkohol, Opioiden oder anderen dämpfenden Mitteln kombinieren. Nicht geeignet bei Schlafapnoe, schwerer Atemschwäche, Myasthenia gravis oder schwerer Leberschwäche.
Temazepam ist ein Schlafmittel aus der Gruppe der Benzodiazepine zur kurzfristigen Behandlung von Schlaflosigkeit. Es wirkt beruhigend und schlaffördernd.
Temazepam gehört zu den 1,4-Benzodiazepinen und wirkt sedierend und schlafanstoßend, daneben angstdämpfend, muskelentspannend und krampflösend. Es bindet an den GABA-A-Rezeptor und verstärkt die hemmende Wirkung des Botenstoffs GABA auf die Nervenzellen. Die Halbwertszeit liegt laut Fachinformation im Mittel bei acht Stunden, bei älteren Menschen bei bis zu 14 Stunden. Zugelassen ist Temazepam bei Erwachsenen zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen, und zwar nur bei Schlafstörungen von klinisch bedeutsamem Schweregrad. Der Shop führt Temazepam in den Stärken 10 mg und 20 mg, jeweils in einer Packung mit 30 Stück; die in Deutschland zugelassenen Präparate sind Weichkapseln.
Für Erwachsene nennt die Fachinformation 10 bis 20 mg als Tageshöchstdosis, die in Ausnahmefällen vom Arzt auf 30 bis 40 mg gesteigert werden kann. Für ältere Menschen gilt eine Höchstdosis von 10 mg, nur ausnahmsweise 20 mg; auch geschwächte Patienten und Menschen mit chronischer Atemschwäche oder eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion erhalten reduzierte Dosen, begonnen wird mit der niedrigsten. Die Kapsel wird abends etwa eine halbe Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit etwas Wasser geschluckt, nicht auf vollen Magen, weil die Wirkung sonst verzögert eintritt und am Morgen stärker nachwirkt; danach müssen sieben bis acht Stunden Schlaf möglich sein. Die Behandlung soll so kurz wie möglich sein, in der Regel wenige Tage bis zwei Wochen, und einschließlich der Absetzphase vier Wochen nicht überschreiten; eine Verlängerung setzt eine erneute ärztliche Beurteilung voraus. Eine vergessene Einnahme wird nicht durch die doppelte Menge ersetzt. Temazepam wird nicht abrupt abgesetzt, sondern schrittweise ausgeschlichen, damit die Schlafstörung nicht verstärkt zurückkehrt und keine Entzugserscheinungen auftreten.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, tritt eine Sedierung auf. Häufig sind Müdigkeit, Benommenheit, Schwindel, Verwirrtheit, Muskelschwäche und Gangunsicherheit. Gelegentlich kommen verringerte Aufmerksamkeit, herabgesetztes Reaktionsvermögen, Kopfschmerzen, gedämpfte Gefühle, Störungen des sexuellen Erlebens, Magen-Darm-Beschwerden und Hautreaktionen vor. Selten ist eine Atemdepression, vor allem nachts; sehr selten sind Sehstörungen. Ohne bekannte Häufigkeit beschrieben sind Gedächtnislücken für die Stunden nach der Einnahme, paradoxe Reaktionen wie Unruhe, Aggressivität, Albträume oder Halluzinationen, besonders bei älteren Menschen, sowie Stürze, Blutdruckabfall und Überempfindlichkeitsreaktionen. Bereits im therapeutischen Dosisbereich kann sich eine körperliche und seelische Abhängigkeit entwickeln; das Risiko steigt mit Dosis und Dauer. Nach dem Absetzen sind Entzugssymptome wie Schlaflosigkeit, Angst, Zittern, Schwitzen und Muskelschmerzen möglich, in schweren Fällen Krampfanfälle. Am Morgen nach der Einnahme sind Reaktionsvermögen und Konzentration eingeschränkt, vor allem nach zu kurzem Schlaf; Autofahren ist dann nicht sicher. Atemnot, starke Verwirrtheit, aggressives Verhalten oder Handlungen ohne Erinnerung sind Gründe, sofort ärztlichen Rat einzuholen.
Temazepam darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Benzodiazepine, bei Myasthenia gravis, bei schweren Störungen der Atemfunktion, beim Schlafapnoe-Syndrom, bei schwerer Leberinsuffizienz, bei spinalen und zerebellären Ataxien, bei akuter Vergiftung mit Alkohol, Schlaf-, Schmerz- oder Beruhigungsmitteln und bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren. Besondere Vorsicht gilt bei früherer Abhängigkeit von Alkohol, Arzneimitteln oder Drogen, bei älteren und geschwächten Menschen wegen der Sturzgefahr beim nächtlichen Aufstehen, bei COPD, bei eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion, bei Epilepsie und bei Depressionen, weil ein Schlafmittel allein eine Depression nicht behandelt und Suizidgedanken verstärken kann. In der Schwangerschaft soll Temazepam nicht verordnet werden; hohe Dosen vor der Geburt können beim Neugeborenen zu Atemschwäche, Unterkühlung, Muskelschlaffheit und Trinkschwäche führen. In der Stillzeit wird es nicht angewendet, weil es in die Muttermilch übergeht und sich dort anreichert.
Die Kombination mit Opioiden wie Tramadol, Oxycodon, Morphin oder Methadon und mit opioidhaltigen Hustenmitteln kann zu starker Sedierung, Atemdepression, Koma und Tod führen; sie kommt nur ohne Alternative in Frage, in niedrigster Dosis und für kürzeste Zeit. Andere zentral dämpfende Mittel verstärken die Wirkung ebenfalls: Schlaf- und Beruhigungsmittel, Narkosemittel, Neuroleptika, Antidepressiva, Lithium, Antiepileptika, Antihistaminika, Blutdrucksenker und Betablocker. Natriumoxybat erhöht die Gefahr einer Atemdepression, Muskelrelaxanzien wirken stärker und erhöhen die Sturzgefahr. Cimetidin, Omeprazol, Erythromycin und die Pille können den Temazepam-Spiegel anheben; Theophyllin und Aminophyllin schwächen die dämpfende Wirkung ab. Alkohol verstärkt die Wirkung auf nicht vorhersehbare Weise und ist zu meiden.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Sie schlecht schlafen, wie der Tag beeinträchtigt ist, welche nicht medikamentösen Maßnahmen Sie versucht haben und ob Sie Temazepam oder andere Schlafmittel schon einmal eingenommen haben, in welcher Dosis und wie lange. Gefragt wird nach Atemwegserkrankungen, Schnarchen mit Atemaussetzern, Leber- und Nierenerkrankungen, Depressionen, Alkoholkonsum, früherer Abhängigkeit, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Opioiden und Psychopharmaka. Eine Online-Verordnung kommt nur für eine kurze Behandlung einer schweren Schlafstörung mit festgelegter Dauer und Ausschleichen in Betracht. Nicht geeignet ist sie bei einer seit Monaten bestehenden Schlafstörung, bei Verdacht auf Schlafapnoe oder eine Depression als Ursache, bei bestehender oder früherer Abhängigkeit und bei gleichzeitiger Opioidtherapie; diese Situationen gehören in die Hausarztpraxis oder zur Schlafmedizin. Mehr dazu im Behandlungsbereich Schlafberatung und im Beitrag Medikamente bei Schlafstörungen: Wirkstoffgruppen im Überblick.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 29. Oktober 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg, 20 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten |
Temazepam ist ein Benzodiazepin und wird zur kurzfristigen Behandlung von Schlaflosigkeit eingesetzt.
Hinweis: Temazepam sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Temazepam angewendet?
Temazepam wird zur kurzfristigen Behandlung von Schlaflosigkeit angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Temazepam?
Temazepam ist ein Benzodiazepin. Der Wirkstoff verstärkt die Wirkung des hemmenden Botenstoffs GABA im Gehirn und wirkt dadurch beruhigend und schlaffördernd.
Ist Temazepam verschreibungspflichtig?
Ja, Temazepam ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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