Xylocaine ist ein Pumpspray mit dem örtlichen Betäubungsmittel Lidocain (10 mg pro Sprühstoß) zur Anwendung auf Schleimhaut und verletzter Haut. Zugelassen ist es zur oberflächlichen Betäubung, etwa in der Hals-Nasen-Ohren- und Zahnheilkunde, beim Reinigen von Schürfwunden und bei kleinen Verbrennungen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Lidocain ist ein örtliches Betäubungsmittel. Es hemmt an der besprühten Stelle vorübergehend die Weiterleitung von Reizen in den Nervenenden, sodass das Empfinden dort nachlässt. Zur Behandlung des vorzeitigen Samenergusses ist Xylocaine nicht zugelassen.
Spray zur äußerlichen Anwendung auf Schleimhaut oder verletzter Haut, nur bei Bedarf. Anzahl der Sprühstöße und Anwendungsstelle richten sich nach der ärztlichen Verordnung, Erwachsene höchstens 20 Sprühstöße.
Eintritt: ca. 1 bis 3 Minuten · Dauer: ca. 10 bis 15 Minuten
Wichtig: Nicht bei Allergie gegen Lokalanästhetika vom Amid-Typ, erheblichen Störungen der Reizbildung oder Reizleitung im Herzen, dekompensierter Herzschwäche oder Asthma (Menthol). Nicht in die Augen sprühen und nicht einatmen.
Xylocaine ist ein Pumpspray mit dem örtlichen Betäubungsmittel Lidocain (10 mg pro Sprühstoß) zur Anwendung auf Schleimhaut und verletzter Haut. Zugelassen ist es zur oberflächlichen Betäubung, etwa in der Hals-Nasen-Ohren- und Zahnheilkunde, beim Reinigen von Schürfwunden und bei kleinen Verbrennungen.
Xylocaine, in Deutschland als Xylocain Pumpspray im Handel, enthält den Wirkstoff Lidocain, ein örtliches Betäubungsmittel vom Säureamidtyp. Lidocain blockiert die Natriumkanäle der Nervenfasern an der behandelten Stelle, sodass Schmerzreize vorübergehend nicht weitergeleitet werden. Laut Fachinformation ist das Spray bei Erwachsenen und Kindern ab 3 Jahren zugelassen für die Oberflächenbetäubung in der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde und Zahnheilkunde, zur Schmerzverhütung bei der Reinigung von Schürfwunden und zur Oberflächenanästhesie bei örtlich begrenzten Verbrennungen. Für den vorzeitigen Samenerguss, unter dem das Produkt im Shop gelistet ist, besteht keine Zulassung, und die Fachinformation enthält dafür keine Dosierung; ein solcher Einsatz kommt nur nach ausdrücklicher ärztlicher Abwägung in Betracht. Ein Sprühstoß gibt etwa 100 mg Lösung mit 10 mg Lidocain ab; die Flasche enthält 50 ml, das reicht für rund 500 Sprühstöße.
Das Spray wird auf verletzte Haut oder auf Schleimhaut aufgebracht; die Betäubung setzt je nach Anwendungsort nach ein bis drei Minuten ein und hält etwa 10 bis 15 Minuten an. Im Mund-, Nasen- und Rachenbereich reichen laut Fachinformation meist ein bis zwei Sprühstöße, bei Schürfwunden und kleinen Verbrennungen ein bis fünf Sprühstöße. Die Höchstdosis für Erwachsene mit normalem Körpergewicht liegt bei 20 Sprühstößen, das entspricht etwa 200 mg Lidocain oder 3 mg je Kilogramm Körpergewicht; bei Kindern, älteren Menschen und geschwächten Personen wird sie nach Gewicht und Zustand berechnet. Das Spray darf nicht in die Augen gelangen und nicht eingeatmet werden. Die Dauer der Anwendung bestimmt der behandelnde Arzt; eine Anwendung über längere Zeit in hohen Dosen ist nicht vorgesehen, weil sich dann ein Abbauprodukt im Körper anreichern kann.
Berichtet wurden lokale Reizungen an der Anwendungsstelle; bei geschädigter Haut ist ein brennendes Gefühl möglich. Bei Anwendung im Mund- und Rachenraum traten gelegentlich vorübergehende Schwellungen im Rachen- und Kehlkopfbereich auf, vereinzelt mit Heiserkeit. In seltenen Fällen kommen allergische Reaktionen auf Lokalanästhetika vom Amidtyp vor, im schwersten Fall ein anaphylaktischer Schock. Weil Lidocain an Wundflächen, an verletzter oder entzündeter Schleimhaut und in den Atemwegen gut aufgenommen wird, kann eine zu große Menge oder eine zu häufige Anwendung toxische Blutspiegel erreichen. Erste Anzeichen sind Unruhe, Schwindel, Seh- und Hörstörungen, Kribbeln um den Mund, Übelkeit und Muskelzuckungen; es können Krampfanfälle, Bewusstlosigkeit, Herzrhythmusstörungen und Kreislaufstillstand folgen. Bei solchen Beschwerden wird die Anwendung sofort beendet und ärztliche Notfallhilfe gerufen. Nach einer Betäubung von Mund und Rachen ist der Schluckreflex beeinträchtigt; bis zum Abklingen der Taubheit sollte nichts gegessen oder getrunken werden.
Xylocaine darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Lidocain oder andere Lokalanästhetika vom Amidtyp, bei erheblichen Störungen der Reizbildung und Erregungsleitung des Herzens, bei dekompensierter Herzschwäche und bei kardiogenem oder hypovolämischem Schock. Wegen des Mentholgehalts darf es bei Säuglingen und Kindern bis 2 Jahren nicht angewendet werden, da ein Stimmritzenkrampf ausgelöst werden kann, ebenso wenig bei Asthma bronchiale und anderen Atemwegserkrankungen mit überempfindlichen Bronchien. Besondere Beobachtung gilt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, bei älteren Menschen, in schlechtem Allgemeinzustand, bei Myasthenia gravis und bei fortgeschrittenen Leber- oder schweren Nierenerkrankungen. Bei akuter Porphyrie wird das Spray nur bei zwingender Indikation eingesetzt. In der Schwangerschaft wird Lidocain nur bei strenger Indikationsstellung angewendet; Hinweise auf Fehlbildungen liegen nicht vor, Daten zum Übergang auf das Kind nach Anwendung auf der Haut fehlen jedoch. In der Stillzeit gilt eine Gefährdung des Säuglings als unwahrscheinlich. Nach zahnärztlicher, operativer oder großflächiger Anwendung entscheidet der Arzt im Einzelfall, ob Sie Auto fahren oder Maschinen bedienen dürfen.
Bei gleichzeitiger Gabe anderer Lokalanästhetika oder strukturverwandter Substanzen wie der Antiarrhythmika Mexiletin und Tocainid addieren sich die unerwünschten Wirkungen, sodass besondere Vorsicht geboten ist. Unter Antiarrhythmika der Klasse III wie Amiodaron können sich die Wirkungen auf das Herz verstärken; dann ist eine EKG-Überwachung ratsam. Arzneimittel, die den Abbau von Lidocain verlangsamen, etwa Cimetidin oder Betablocker, können bei wiederholter hoher Dosierung über längere Zeit zu toxischen Plasmaspiegeln führen; bei kurzfristiger Anwendung in der empfohlenen Dosierung ist das nicht relevant.
Im medizinischen Fragebogen beschreiben Sie, wofür Sie das Spray einsetzen möchten, ob bereits eine ärztliche Diagnose besteht und welche Behandlungen Sie bisher versucht haben. Gefragt wird nach Allergien gegen Betäubungsmittel, nach Herzerkrankungen und Herzrhythmusstörungen, Asthma, Krampfanfällen, Leber- und Nierenerkrankungen, Porphyrie, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Antiarrhythmika, Betablockern und Cimetidin. Beim vorzeitigen Samenerguss prüft der Arzt, ob die Beschwerden seit jeher oder erst neu bestehen, ob zugleich Erektionsstörungen, Schmerzen oder Infektionen vorliegen und ob ein für dieses Anwendungsgebiet zugelassenes Arzneimittel die bessere Wahl ist; Xylocaine ist hierfür nicht zugelassen, sodass eine Verordnung nur nach ausdrücklicher ärztlicher Abwägung infrage kommt. Kinder, Verletzungen oder Verbrennungen, die ärztlich versorgt werden müssen, und Beschwerden mit ungeklärter Ursache gehören in die Hausarzt- oder Urologiepraxis oder in die Notfallversorgung. Mehr dazu im Behandlungsbereich Erektionsprobleme & vorzeitiger Samenerguss und im Beitrag Vorzeitiger Samenerguss: Ursachen, Diagnose und welche Behandlungen es gibt.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg/Hub |
|---|---|
| Menge | 1 Flasche (50 ml, ca. 500 Hübe) |
Lidocain ist ein örtliches Betäubungsmittel (Lokalanästhetikum) vom Amid-Typ. Es unterbricht vorübergehend die Weiterleitung von Schmerzreizen in den Nervenfasern an der besprühten Stelle.
Hinweis: Erwachsene wenden höchstens 20 Sprühstöße an. Bei Unruhe, Schwindel, Kribbeln um den Mund, Seh- oder Hörstörungen wird die Anwendung beendet und umgehend ärztliche Hilfe gesucht.
Wofür wird Xylocaine angewendet?
Xylocaine ist zur oberflächlichen Betäubung von Schleimhaut und verletzter Haut zugelassen. Dazu gehören Anwendungen in der Hals-Nasen-Ohren- und Zahnheilkunde, die Schmerzverhütung beim Reinigen von Schürfwunden und die Betäubung bei lokal begrenzten Verbrennungen. Für den vorzeitigen Samenerguss besteht keine Zulassung.
Wie wirkt Xylocaine?
Der Wirkstoff Lidocain blockiert an der besprühten Stelle die Natriumkanäle der Nervenfasern. Dadurch werden Schmerzreize vorübergehend nicht weitergeleitet. Die Betäubung beginnt je nach Anwendungsstelle nach etwa 1 bis 3 Minuten und hält ungefähr 10 bis 15 Minuten an. Aufgenommener Wirkstoff wird hauptsächlich in der Leber abgebaut.
Ist Xylocaine verschreibungspflichtig?
Ja, Xylocaine ist verschreibungspflichtig. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt auf Grundlage des vollständig ausgefüllten medizinischen Fragebogens. Geprüft werden unter anderem der Anwendungszweck, Allergien gegen örtliche Betäubungsmittel, Herzerkrankungen, Asthma und andere Arzneimittel.
Was sollte vor der Anwendung beachtet werden?
Xylocaine darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Lokalanästhetika vom Amid-Typ, erheblichen Störungen der Reizbildung oder Reizleitung im Herzen, dekompensierter Herzschwäche und wegen des Menthols bei Asthma. Das Spray wird nicht in die Augen gesprüht und nicht eingeatmet. Erwachsene wenden höchstens 20 Sprühstöße an, weil zu viel Lidocain Nebenwirkungen im ganzen Körper auslösen kann.
Ist Xylocaine für den vorzeitigen Samenerguss zugelassen?
Nein. Für den vorzeitigen Samenerguss ist Xylocaine nicht zugelassen, und die Fachinformation enthält dafür keine Dosierung. Zugelassen ist das Spray zur oberflächlichen Betäubung in der Hals-Nasen-Ohren- und Zahnheilkunde, beim Reinigen von Schürfwunden und bei lokal begrenzten Verbrennungen. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, die Entscheidung trifft der Arzt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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