Alendronsäure ist ein Bisphosphonat in Tablettenform zum Einnehmen. Es wird zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt, als Wochentablette bei Frauen nach den Wechseljahren und als Tagestablette je nach Präparat auch bei Männern und bei Osteoporose durch Kortison.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Alendronsäure lagert sich an der Knochenoberfläche an und hemmt die Zellen, die Knochen abbauen. Dadurch wird weniger Knochen abgebaut, und die Knochendichte kann über Monate zunehmen. Bei Frauen nach den Wechseljahren verringert dies laut Fachinformation das Risiko für Wirbel- und Hüftbrüche.
Morgens nüchtern mit einem großen Glas Leitungswasser, danach mindestens 30 Minuten aufrecht bleiben. Die Tablette mit 70 mg einmal pro Woche, die Tablette mit 10 mg täglich.
Eintritt: Zunahme der Knochendichte über Monate · Dauer: Dauerbehandlung, regelmäßige Überprüfung
Wichtig: Nicht bei Verengung der Speiseröhre, zu niedrigem Calcium im Blut oder wenn 30 Minuten Aufrechtbleiben nicht möglich ist. Selten treten Schäden am Kieferknochen oder ungewöhnliche Oberschenkelbrüche auf.
Alendronsäure ist ein Bisphosphonat in Tablettenform zum Einnehmen. Es wird zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt, als Wochentablette bei Frauen nach den Wechseljahren und als Tagestablette je nach Präparat auch bei Männern und bei Osteoporose durch Kortison.
Alendronsäure, in der Tablette als Natriumalendronat enthalten, ist ein Bisphosphonat. Der Wirkstoff lagert sich an Knochenstellen mit aktivem Abbau an und hemmt dort die knochenabbauenden Osteoklasten; die Knochendichte nimmt dadurch über Monate und Jahre zu. In Studien bei Frauen nach den Wechseljahren senkte Alendronat die Zahl neuer Wirbel- und Hüftbrüche etwa um die Hälfte. Laut Fachinformation ist die 70-mg-Tablette zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose zugelassen und wird einmal wöchentlich eingenommen; die 10-mg-Tablette wird täglich eingenommen und ist je nach Präparat zusätzlich zur Behandlung der Osteoporose bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko und zur Vorbeugung der durch Glukokortikoide ausgelösten Osteoporose zugelassen. Die 70-mg-Tablette wurde bei kortisonbedingter Osteoporose nicht untersucht. Der Shop führt 70 mg in Packungen mit 4 Tabletten und 10 mg in Packungen mit 28 Tabletten, jeweils für vier Wochen.
Die Tablette wird morgens nach dem Aufstehen auf nüchternen Magen mit einem ganzen Glas Leitungswasser, mindestens 200 ml, unzerkaut geschluckt; Mineralwasser, Kaffee, Saft, Nahrung und andere Arzneimittel verringern die Aufnahme deutlich. Nach der Einnahme bleiben Sie mindestens 30 Minuten aufrecht und legen sich erst nach dem ersten Essen des Tages hin, das frühestens 30 Minuten nach der Tablette eingenommen wird. Bei der Wochentablette mit 70 mg wird ein fester Wochentag gewählt; wurde sie vergessen, nehmen Sie sie am nächsten Morgen ein und setzen den gewohnten Wochentag fort, nie zwei Tabletten am selben Tag. Die 10-mg-Tablette wird einmal täglich genommen. Reicht die Versorgung über die Nahrung nicht aus, werden Calcium und Vitamin D ergänzt. Die optimale Behandlungsdauer ist nicht festgelegt; die Weiterbehandlung wird regelmäßig anhand von Nutzen und Risiken geprüft, besonders nach fünf oder mehr Jahren. Bei einer glomerulären Filtrationsrate unter 35 ml/min wird Alendronat nicht empfohlen.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, treten Schmerzen in Knochen, Muskeln oder Gelenken auf, die manchmal stark sind. Häufig sind Bauchschmerzen, Verdauungsstörungen, Verstopfung, Durchfall, Blähungen, saures Aufstoßen, Schluckbeschwerden, Speiseröhrengeschwüre, Kopfschmerzen, Schwindel, Haarausfall, Juckreiz, Gelenkschwellung und Wassereinlagerungen. Gelegentlich kommen Übelkeit, Erbrechen, Gastritis, Speiseröhrenentzündung, schwarzer Stuhl, Augenentzündungen und grippeähnliche Beschwerden zu Beginn der Behandlung vor. Selten sind Verengungen der Speiseröhre, Geschwüre, Blutungen oder Durchbrüche im oberen Magen-Darm-Trakt, ein symptomatischer Calciummangel, Überempfindlichkeitsreaktionen, schwere Hautreaktionen, Kiefernekrosen und atypische Oberschenkelbrüche, die ohne größere Belastung auftreten und sich oft Wochen vorher durch Schmerzen in Oberschenkel, Hüfte oder Leiste ankündigen. Sehr selten wurden Knochennekrosen des äußeren Gehörgangs beschrieben. Schluckbeschwerden, Schmerzen hinter dem Brustbein und neues oder stärkeres Sodbrennen sind Gründe, die Tablette abzusetzen und ärztlichen Rat einzuholen; dasselbe gilt für Oberschenkel- oder Leistenschmerzen, lockere Zähne, Kieferschmerzen und Ohrbeschwerden.
Alendronsäure darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder andere Bisphosphonate, bei Veränderungen der Speiseröhre, die ihre Entleerung verzögern, wie Verengungen oder Achalasie, wenn Sie nicht mindestens 30 Minuten aufrecht sitzen oder stehen können und bei einem zu niedrigen Calciumspiegel im Blut. Ein Calcium- oder Vitamin-D-Mangel und eine Unterfunktion der Nebenschilddrüsen müssen vor Beginn behandelt sein. Vorsicht gilt bei aktiven Erkrankungen des oberen Magen-Darm-Trakts wie Schluckstörungen, Gastritis oder Geschwüren, bei schweren Magen-Darm-Erkrankungen oder Operationen im letzten Jahr und bei Barrett-Ösophagus. Das Risiko einer Kiefernekrose steigt bei Krebs, Chemotherapie, Kortison, Rauchen, schlechter Mundhygiene und Zahneingriffen; bei schlechtem Zahnstatus wird vor Beginn eine zahnärztliche Untersuchung empfohlen, Kiefereingriffe werden während der Behandlung möglichst vermieden. Alendronat ist für Kinder und Jugendliche nicht vorgesehen, soll in der Schwangerschaft nicht angewendet werden und ist für stillende Frauen nicht geeignet. Schwindel kann bei einzelnen Patienten die Verkehrstüchtigkeit beeinträchtigen.
Nahrungsmittel, Getränke einschließlich Mineralwasser, Calciumpräparate, Antazida und manche andere Arzneimittel zum Einnehmen beeinträchtigen die Aufnahme von Alendronat; deshalb wird nach der Tablette mindestens 30 Minuten gewartet, bevor andere Mittel eingenommen werden. Nichtsteroidale Antirheumatika wie Ibuprofen, Diclofenac oder Acetylsalicylsäure reizen ebenfalls den Magen-Darm-Trakt und werden mit Vorsicht kombiniert. Andere klinisch bedeutsame Wechselwirkungen sind laut Fachinformation nicht zu erwarten.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wann und wie die Osteoporose festgestellt wurde, seit wann Sie Alendronsäure in welcher Stärke einnehmen, wer die Behandlung begonnen hat, wann Calcium, Vitamin D und Nierenwerte zuletzt bestimmt wurden und ob Sie Calcium und Vitamin D ergänzen. Gefragt wird nach Beschwerden der Speiseröhre, Sodbrennen, Magen-Darm-Geschwüren, Nierenerkrankungen, Zahnstatus und anstehenden Zahneingriffen, Schmerzen in Oberschenkel oder Leiste, Kortisontherapie und nach allen Arzneimitteln, besonders Schmerzmitteln, Antazida und Calciumpräparaten. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Behandlung mit bekannter Diagnose und aktuellen Laborwerten. Eine Neueinstellung ohne Knochendichtemessung, Osteoporose bei Männern oder unter Kortison ohne fachärztliche Einschätzung, Schluckbeschwerden, Nierenschwäche, eine Behandlung seit mehr als fünf Jahren ohne Neubewertung und neue Knochenbrüche gehören in die Hausarzt-, Orthopädie- oder Osteologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Osteoporose und im Beitrag Ärztliche Begleitung bei einer laufenden Behandlung.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg, 70 mg |
|---|---|
| Menge | 4 Tabletten, 28 Tabletten |
Alendronsäure lagert sich an der Knochenoberfläche an und hemmt die Zellen, die Knochen abbauen (Osteoklasten). Dadurch wird weniger Knochen abgebaut, und die Knochendichte kann zunehmen.
Hinweis: Nach der Einnahme mindestens 30 Minuten aufrecht bleiben und erst dann essen, trinken oder andere Medikamente einnehmen. Bei Schluckbeschwerden oder Schmerzen hinter dem Brustbein wird ärztlicher Rat eingeholt.
Wofür wird Alendronsäure angewendet?
Alendronsäure wird zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt, also bei verminderter Knochendichte mit erhöhtem Risiko für Knochenbrüche. Die Wochentablette mit 70 mg ist für Frauen nach den Wechseljahren zugelassen. Die Tagestablette mit 10 mg ist je nach Präparat auch für Männer und bei Osteoporose durch eine Langzeitbehandlung mit Kortison zugelassen.
Wie wirkt Alendronsäure?
Alendronsäure gehört zu den Bisphosphonaten. Der Wirkstoff lagert sich an der Knochenoberfläche an und hemmt die Osteoklasten, also die Zellen, die Knochen abbauen. So wird weniger Knochen abgebaut, und die Knochendichte kann über Monate zunehmen. Weil nur sehr wenig Wirkstoff aufgenommen wird, ist die Einnahme nüchtern mit Leitungswasser wichtig.
Ist Alendronsäure verschreibungspflichtig?
Ja, Alendronsäure ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Diagnose der Osteoporose, Erkrankungen von Speiseröhre und Magen, der Calciumwert, die Nierenfunktion und der Zustand der Zähne berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Alendronsäure beachtet werden?
Alendronsäure darf nicht eingenommen werden bei Veränderungen der Speiseröhre, die deren Entleerung verzögern, zum Beispiel einer Verengung oder Achalasie (einer Bewegungsstörung der Speiseröhre), wenn 30 Minuten aufrechtes Sitzen oder Stehen nicht möglich sind, und bei zu niedrigem Calcium im Blut. Ein Vitamin-D-Mangel wird vorher behandelt. Bei Zahnproblemen ist eine zahnärztliche Kontrolle vor Beginn sinnvoll. Bei stark eingeschränkter Nierenfunktion wird Alendronsäure nicht empfohlen.
Warum muss man nach der Einnahme von Alendronsäure aufrecht bleiben?
Alendronsäure kann die Schleimhaut der Speiseröhre reizen. Bleibt die Tablette dort hängen oder fließt sie im Liegen zurück, können Entzündungen und Geschwüre entstehen. Deshalb wird die Tablette mit einem großen Glas Leitungswasser geschluckt, und man bleibt mindestens 30 Minuten und bis nach dem Frühstück aufrecht, also sitzend, stehend oder gehend.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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