Evista ist eine Filmtablette mit dem Wirkstoff Raloxifen, einem selektiven Östrogenrezeptor-Modulator (SERM). Es ist zur Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren zugelassen.
iDieses Präparat verordnen wir nur für Frauen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Raloxifen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator. Am Knochen wirkt es ähnlich wie Östrogen und bremst den Knochenabbau, an Gebärmutter und Brust dagegen nicht. Laut Fachinformation verringert es das Risiko für Wirbelbrüche.
Eine Filmtablette einmal täglich, zu einer beliebigen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten. Die Behandlung ist langfristig angelegt.
Eintritt: Wirkung auf die Knochendichte über Monate · Dauer: Halbwertszeit etwa 28 Stunden, eine Tablette täglich
Wichtig: Erhöhtes Risiko für Blutgerinnsel, deshalb vor längerer Bettlägerigkeit absetzen. Nicht nach einer Thrombose, bei Lebererkrankungen, schweren Nierenerkrankungen oder ungeklärten Blutungen aus der Scheide. Lindert keine Hitzewallungen.
Evista ist eine Filmtablette mit dem Wirkstoff Raloxifen, einem selektiven Östrogenrezeptor-Modulator (SERM). Es ist zur Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren zugelassen.
Evista enthält Raloxifen, einen selektiven Östrogenrezeptor-Modulator. Der Wirkstoff bindet an Östrogenrezeptoren und wirkt je nach Gewebe unterschiedlich: Am Knochen bremst er wie Östrogen den Knochenabbau, sodass die Knochendichte erhalten bleibt oder zunimmt, während er an Gebärmutterschleimhaut und Brustgewebe keine östrogenartige Wirkung entfaltet. Laut Fachinformation ist Evista zugelassen zur Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren; nachgewiesen ist eine deutliche Abnahme von Wirbelkörperbrüchen, nicht aber von Hüftfrakturen. Bei der Wahl zwischen Evista und anderen Möglichkeiten, einschließlich Östrogenen, werden Wechseljahresbeschwerden, Wirkungen auf Gebärmutter und Brust sowie das Herz-Kreislauf-Risiko abgewogen. Hitzewallungen oder andere Beschwerden des Östrogenmangels lindert Raloxifen nicht. Der Shop führt Filmtabletten mit 60 mg in Packungen mit 28 und 84 Stück.
Die empfohlene Dosis beträgt laut Fachinformation eine Tablette mit 60 mg einmal täglich, zu jeder Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten. Evista ist für eine Langzeitbehandlung vorgesehen; die Wirkung auf die Knochendichte baut sich über Monate auf. Frauen, die mit der Nahrung wenig Calcium oder Vitamin D aufnehmen, wird allgemein zu einer Ergänzung geraten. Bei älteren Patientinnen ist keine Dosisanpassung nötig; bei leicht oder mäßig eingeschränkter Nierenfunktion wird Evista mit Vorsicht angewendet, bei schwerer Nierenschädigung und bei eingeschränkter Leberfunktion gar nicht. Eine vergessene Tablette wird nicht durch eine doppelte Dosis am folgenden Tag ausgeglichen. Vor einer längeren Phase der Bettlägerigkeit, etwa einer geplanten Operation, wird Evista drei Tage vorher abgesetzt, bei plötzlicher Erkrankung sofort, und erst wieder begonnen, wenn die volle Beweglichkeit zurückgekehrt ist.
Sehr häufig, also bei mehr als einer von zehn Frauen, treten Hitzewallungen, grippeähnliche Beschwerden, Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Verdauungsstörungen sowie ein erhöhter Blutdruck auf; Hitzewallungen zeigen sich meist in den ersten sechs Behandlungsmonaten. Häufig sind Kopfschmerzen einschließlich Migräne, Hautausschlag, Wadenkrämpfe, leichte Brustbeschwerden und Wassereinlagerungen in den Beinen. Gelegentlich kommen ein Abfall der Blutplättchen, venöse Thromboembolien wie tiefe Venenthrombose, Lungenembolie und Thrombose der Netzhautvene, oberflächliche Venenentzündungen, arterielle Gefäßverschlüsse und tödliche Schlaganfälle vor. Venöse Thromboembolien traten in den Osteoporosestudien bei etwa 0,8 Prozent der Frauen auf, am ehesten in den ersten vier Monaten. Bei Frauen mit koronarer Herzkrankheit oder Risikofaktoren verliefen Schlaganfälle unter Raloxifen häufiger tödlich: 2,2 gegenüber 1,5 Fällen pro 1.000 Frauen und Jahr. Eine schmerzhafte Schwellung eines Beins, plötzliche Atemnot oder Brustschmerzen, plötzliche Sehverschlechterung oder Lähmungen sind Gründe, sofort ärztliche Hilfe zu suchen; jede Blutung aus der Scheide ist unter Evista unerwartet und wird fachärztlich abgeklärt.
Evista darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen Bestandteil, von Frauen, die noch schwanger werden können, bei bestehenden oder früheren venösen Thromboembolien einschließlich Netzhautvenenthrombose, bei eingeschränkter Leberfunktion einschließlich Gallestau, bei schwerer Nierenschädigung, bei ungeklärten Gebärmutterblutungen und bei Zeichen eines Endometriumkarzinoms. Das Thromboserisiko unter Raloxifen entspricht dem einer üblichen Hormonersatztherapie; bei Frauen mit erhöhtem Thromboserisiko ist eine sorgfältige Abwägung nötig. Bei Schlaganfall oder transitorischer ischämischer Attacke in der Vorgeschichte und bei Vorhofflimmern sind die Studiendaten zu tödlichen Schlaganfällen zu berücksichtigen. Nach früherem Triglyceridanstieg unter oralen Östrogenen werden die Blutfette kontrolliert, bei steigenden Leberwerten diese überwacht. Bei Brustkrebs wird Evista erst eingesetzt, wenn die Behandlung einschließlich der adjuvanten Therapie abgeschlossen ist. Die Kombination mit systemischen Östrogenen wird nicht empfohlen. In der Schwangerschaft kann Raloxifen das ungeborene Kind schädigen, in der Stillzeit wird es nicht empfohlen. Die Tabletten enthalten Lactose. Auf die Verkehrstüchtigkeit hat Raloxifen keinen oder einen vernachlässigbaren Einfluss.
Colestyramin und andere Anionenaustauscherharze vermindern die Aufnahme und den enterohepatischen Kreislauf von Raloxifen deutlich und werden nicht zusammen mit Evista angewendet. Bei Warfarin und anderen Cumarinderivaten bleibt die Pharmakokinetik zwar unverändert, doch kann sich die Prothrombinzeit leicht verkürzen; bei Frauen, die bereits ein Cumarin einnehmen, kann sich dieser Effekt über mehrere Wochen entwickeln, weshalb die Gerinnung überwacht wird. Für Antazida, Methylprednisolon, Digoxin, Paracetamol, nichtsteroidale Antirheumatika, orale Antibiotika, Antihistaminika und Benzodiazepine wurde keine relevante Wechselwirkung gefunden. Raloxifen erhöht hormonbindende Globuline, sodass die Gesamtwerte von Schilddrüsen- und Sexualhormonen im Labor steigen, während die freien Hormone unverändert bleiben.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wie lange Ihre letzte Regelblutung zurückliegt, ob eine Osteoporose oder eine verminderte Knochendichte ärztlich festgestellt wurde, ob Sie Evista bereits einnehmen und seit wann, ob Knochenbrüche aufgetreten sind und wann die letzte Knochendichtemessung stattfand. Gefragt wird nach Thrombosen oder Lungenembolien bei Ihnen und in der Familie, Schlaganfall, Vorhofflimmern, Leber- und Nierenerkrankungen, Brustkrebs, ungeklärten Blutungen, geplanten Operationen und nach allen Arzneimitteln, besonders Gerinnungshemmern, Östrogenpräparaten und Colestyramin. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut vertragenen Behandlung bei gesicherter Diagnose. Die erstmalige Wahl eines Osteoporosemittels, neue Knochenbrüche, Blutungen aus der Scheide, Beinschwellungen oder Atemnot und eine anstehende Operation mit längerer Bettruhe gehören in die Hausarzt-, Frauenarzt- oder Osteologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Osteoporose und im Beitrag Hormonersatztherapie in den Wechseljahren.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 60 mg |
|---|---|
| Menge | 28 Tabletten, 84 Tabletten |
Raloxifen bindet an Östrogenrezeptoren und wirkt je nach Gewebe unterschiedlich: am Knochen ähnlich wie Östrogen, an Gebärmutter und Brust dagegen nicht östrogenartig.
Hinweis: Evista erhöht das Risiko für Blutgerinnsel und wird vor längerer Bettlägerigkeit abgesetzt. Blutungen aus der Scheide während der Behandlung werden frauenärztlich abgeklärt.
Wofür wird Evista angewendet?
Evista ist zur Behandlung und Vorbeugung der Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren zugelassen. Laut Zulassung verringert es bei Frauen mit Osteoporose das Risiko für Wirbelbrüche. Eine Verringerung von Hüftbrüchen oder anderen Brüchen außerhalb der Wirbelsäule wurde nicht gezeigt. Ob Evista oder eine andere Behandlung passt, entscheidet der Arzt.
Wie wirkt Evista?
Der Wirkstoff Raloxifen ist ein selektiver Östrogenrezeptor-Modulator. Er bindet an Östrogenrezeptoren und wirkt am Knochen ähnlich wie Östrogen: Der Knochenabbau wird gebremst, und die Knochendichte bleibt erhalten oder nimmt zu. An Gebärmutter und Brust wirkt Raloxifen dagegen nicht östrogenartig. Wechseljahresbeschwerden werden nicht gelindert.
Ist Evista verschreibungspflichtig?
Ja, Evista ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die Wechseljahre, frühere Blutgerinnsel, Schlaganfälle, Leber- und Nierenerkrankungen, Blutungen aus der Scheide und eine Brustkrebserkrankung berücksichtigt. Der medizinische Fragebogen wird vollständig ausgefüllt, jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Evista beachtet werden?
Evista darf nicht eingenommen werden, solange eine Schwangerschaft möglich ist, nach einer Thrombose oder Embolie, bei Lebererkrankungen, schweren Nierenerkrankungen, ungeklärten Blutungen aus der Scheide und Zeichen von Gebärmutterkrebs. Vorsicht gilt nach einem Schlaganfall, bei Vorhofflimmern und nach Brustkrebs. Vor Operationen oder längerer Bettlägerigkeit wird Evista rechtzeitig abgesetzt.
Wirkt Evista gegen Hitzewallungen?
Nein. Evista lindert Hitzewallungen und andere Wechseljahresbeschwerden nicht. Hitzewallungen gehören sogar zu den sehr häufigen Nebenwirkungen und treten vor allem in den ersten 6 Behandlungsmonaten auf. Wer unter starken Wechseljahresbeschwerden leidet, bespricht deshalb mit dem Arzt, welche Behandlung für Knochen und Beschwerden insgesamt passt.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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