Amlodipin ist ein Calciumantagonist in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Bluthochdruck, von chronisch stabiler Angina pectoris und von Angina pectoris durch Gefäßkrämpfe zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Amlodipin hemmt den Einstrom von Calcium in die Muskulatur der Blutgefäße. Die Gefäße entspannen und weiten sich, der Gefäßwiderstand und damit der Blutdruck sinken. Bei Angina pectoris wird das Herz entlastet, und die Herzkranzgefäße werden erweitert.
Tabletten zum Einnehmen, einmal täglich zur gleichen Zeit und unabhängig vom Essen. Die Dosis wird ärztlich festgelegt und bei Bedarf schrittweise angepasst.
Eintritt: langsam, stabile Spiegel nach 7 bis 8 Tagen · Dauer: ca. 24 Stunden
Wichtig: Nicht bei stark erniedrigtem Blutdruck, Schock oder hochgradiger Aortenklappenverengung anwenden. Auf Grapefruitsaft verzichten; zusammen mit Amlodipin höchstens 20 mg Simvastatin täglich.
Amlodipin ist ein Calciumantagonist in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Bluthochdruck, von chronisch stabiler Angina pectoris und von Angina pectoris durch Gefäßkrämpfe zugelassen.
Amlodipin ist ein Calciumantagonist vom Dihydropyridintyp. Es blockiert den Einstrom von Calcium in die Muskelzellen der Gefäßwände; die Arterien weiten sich, der Widerstand sinkt und damit der Blutdruck, außerdem wird das Herz besser mit Sauerstoff versorgt. Wegen seiner langen Wirkdauer reicht eine Einnahme am Tag. Laut Fachinformation ist Amlodipin zugelassen zur Behandlung des Bluthochdrucks, der chronisch stabilen Angina pectoris und der vasospastischen Angina (Prinzmetal-Angina). Die Tabletten enthalten 5 mg oder 10 mg Amlodipin.
Die übliche Anfangsdosis beträgt laut Fachinformation 5 mg einmal täglich; je nach Ansprechen kann der Arzt auf die Höchstdosis von 10 mg erhöhen. Die Tablette wird jeden Tag zur gleichen Zeit mit etwas Wasser eingenommen, mit oder ohne Mahlzeit. Ältere Menschen und Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion beginnen mit der niedrigsten Dosis und werden langsam gesteigert; bei Nierenschwäche ist keine Anpassung nötig. Die volle Wirkung stellt sich nach ein bis zwei Wochen ein. Amlodipin lässt sich mit Thiaziddiuretika, ACE-Hemmern, Sartanen und Betablockern kombinieren. Ein abruptes Absetzen ist unproblematisch, bei Angina pectoris wird die Behandlung aber nicht ohne ärztliche Rücksprache beendet.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Anwendern, treten Wassereinlagerungen in den Knöcheln und Unterschenkeln auf, besonders unter 10 mg. Häufig sind Schläfrigkeit, Schwindel, Kopfschmerzen (vor allem zu Beginn), Herzklopfen, Gesichtsrötung, Bauchschmerzen, Übelkeit, Verdauungsstörungen, veränderter Stuhlgang, Sehstörungen, Muskelkrämpfe, Müdigkeit und Schwäche. Gelegentlich kommen Schlaflosigkeit, Stimmungsschwankungen, Zittern, Geschmacksstörungen, Ohnmacht, Missempfindungen, Ohrgeräusche, Blutdruckabfall, Atemnot, Schnupfen, Mundtrockenheit, Erbrechen, Haarausfall, Hautverfärbungen, Schwitzen, Juckreiz, Hautausschlag, Gelenk-, Muskel- und Rückenschmerzen, Harndrang, Erektionsstörungen, Brustvergrößerung beim Mann, Brustschmerzen und Gewichtsveränderungen vor. Sehr selten sind Blutbildveränderungen, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt, Gefäßentzündungen, Bauchspeicheldrüsenentzündung, Zahnfleischwucherungen, Leberentzündung, Angioödem und schwere Hautreaktionen. Eine Verwechslung mit Herzschwäche ist bei neuen Beinschwellungen auszuschließen.
Amlodipin darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Dihydropyridine, bei schwerem Blutdruckabfall, bei Schock, bei hochgradiger Verengung der Aortenklappe oder anderer Behinderung des linksventrikulären Ausflusses und bei instabiler Herzschwäche nach einem akuten Herzinfarkt. Vorsicht gilt bei Herzschwäche der Stadien NYHA III und IV, bei eingeschränkter Leberfunktion und bei älteren Menschen; bei einer hypertensiven Krise ist Amlodipin nicht untersucht. In der Schwangerschaft wird es nur eingesetzt, wenn keine sicherere Alternative besteht; in der Stillzeit entscheidet der Arzt, weil Amlodipin in die Muttermilch übergeht.
Hemmer des Enzyms CYP3A4 wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir, Clarithromycin, Erythromycin, Diltiazem, Verapamil und Grapefruitsaft erhöhen den Amlodipinspiegel und verstärken Blutdruckabfall und Ödeme; Induktoren wie Rifampicin, Carbamazepin, Phenytoin und Johanniskraut schwächen die Wirkung ab. Amlodipin erhöht die Spiegel von Simvastatin (höchstens 20 mg Simvastatin täglich), Ciclosporin, Tacrolimus, Sirolimus und Everolimus; diese Spiegel werden überwacht. Dantrolen soll nicht gleichzeitig gegeben werden. Andere Blutdrucksenker, Nitrate, Sildenafil und Alkohol verstärken die Blutdrucksenkung. Entzündungshemmende Schmerzmittel können die Wirkung geringfügig abschwächen.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Sie Amlodipin nehmen, welche Dosis, welche Blutdruckwerte Sie zuletzt gemessen haben und wer die Behandlung eingestellt hat. Gefragt wird nach Herzerkrankungen wie Herzschwäche oder Klappenfehlern, Lebererkrankungen, Beinschwellungen, Schwindel oder Ohnmachtsanfällen, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Antimykotika, Antibiotika, Simvastatin und Immunsuppressiva. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer eingestellten Behandlung mit bekannten Werten oder als Beginn mit 5 mg bei gemessenem, nicht sehr hohem Blutdruck. Brustschmerzen, neue Beinschwellungen mit Atemnot, Herzschwäche, Blutdruckwerte über 180/110 oder unter 100 systolisch gehören in die Hausarzt- oder Kardiologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bluthochdruck & Herz und im Beitrag Blutdrucksenker als Folgerezept online.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 27. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg, 10 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten, 60 Tabletten, 90 Tabletten |
Amlodipin hemmt den Einstrom von Calcium in die Muskelzellen der Blutgefäße und entspannt so die Gefäßmuskulatur.
Hinweis: Amlodipin darf bei stark erniedrigtem Blutdruck, Schock und hochgradiger Verengung der Aortenklappe nicht eingenommen werden. Grapefruitsaft kann die Wirkung unvorhersehbar verstärken.
Wofür wird Amlodipin angewendet?
Amlodipin ist zur Behandlung von Bluthochdruck zugelassen. Außerdem wird es bei chronisch stabiler Angina pectoris eingesetzt, also bei Brustenge unter Belastung durch verengte Herzkranzgefäße, und bei der selteneren Prinzmetal-Angina, bei der sich die Herzkranzgefäße krampfartig verengen. Die Behandlung ist in der Regel dauerhaft.
Wie wirkt Amlodipin?
Amlodipin blockiert Calciumkanäle in der Muskulatur der Blutgefäße. Dadurch entspannen sich die Gefäßwände, die Gefäße weiten sich, und der Blutdruck sinkt. Das Herz pumpt gegen einen geringeren Widerstand. Der Wirkstoff wird langsam aufgenommen und langsam abgebaut, deshalb genügt eine Einnahme pro Tag.
Ist Amlodipin verschreibungspflichtig?
Ja, Amlodipin ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Blutdruckwerte, Herzerkrankungen wie eine Verengung der Aortenklappe, die Leberfunktion und andere Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Amlodipin beachtet werden?
Amlodipin darf nicht angewendet werden bei Allergie gegen Amlodipin oder verwandte Wirkstoffe, bei stark erniedrigtem Blutdruck, Schock, hochgradiger Aortenklappenverengung und instabiler Herzschwäche nach einem Herzinfarkt. Vorsicht gilt bei Herzschwäche, Lebererkrankungen, in Schwangerschaft und Stillzeit sowie zusammen mit Simvastatin, Clarithromycin, Itraconazol, HIV-Mitteln und Grapefruitsaft.
Welche Nebenwirkungen kann Amlodipin haben?
Häufig sind Wassereinlagerungen mit geschwollenen Knöcheln, Kopfschmerzen, Schwindel, Schläfrigkeit, Müdigkeit, Herzklopfen, Gesichtsrötung, Bauchschmerzen, Übelkeit und veränderte Verdauung. Sehr selten, aber ernst sind schwere allergische Reaktionen mit Schwellungen im Gesicht oder Atemnot. Dann ist sofort ärztliche Notfallhilfe nötig. Weitere Hinweise stehen in der Packungsbeilage.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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