Enalapril ist ein ACE-Hemmer in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche zugelassen sowie zur Vorbeugung einer Herzschwäche, wenn die Pumpleistung des Herzens deutlich vermindert ist, aber noch keine Beschwerden bestehen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Enalapril wird im Körper in Enalaprilat umgewandelt, das das Enzym ACE hemmt. Dadurch entsteht weniger gefäßverengendes Angiotensin II, die Blutgefäße weiten sich und der Blutdruck sinkt. Zugleich wird weniger Aldosteron ausgeschüttet, sodass der Körper weniger Salz und Wasser zurückhält.
Tabletten zum Einnehmen, bei Bluthochdruck meist einmal täglich und unabhängig vom Essen, bei Herzschwäche teils auf zwei Einnahmen verteilt. Die Dosis wird ärztlich festgelegt und schrittweise angepasst.
Eintritt: ca. 1 Stunde, volle Wirkung nach mehreren Wochen · Dauer: ca. 24 Stunden
Wichtig: Nicht in der Schwangerschaft, nach einem Angioödem unter einem ACE-Hemmer, bei erblichem oder ungeklärtem Angioödem und nicht zusammen mit Sacubitril/Valsartan anwenden. Bei Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen sofort den Notruf 112 wählen.
Enalapril ist ein ACE-Hemmer in Tablettenform zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Bluthochdruck und Herzschwäche zugelassen sowie zur Vorbeugung einer Herzschwäche, wenn die Pumpleistung des Herzens deutlich vermindert ist, aber noch keine Beschwerden bestehen.
Enalapril ist ein ACE-Hemmer. Nach der Aufnahme wird es im Körper zu Enalaprilat umgewandelt, das das Angiotensin-Converting-Enzym blockiert; dadurch entsteht weniger gefäßverengendes Angiotensin II, es wird weniger Aldosteron ausgeschüttet, die Blutgefäße weiten sich und das Herz wird entlastet. Laut Fachinformation ist Enalapril zugelassen zur Behandlung der Hypertonie, zur Behandlung der symptomatischen Herzinsuffizienz und zur Vorbeugung einer symptomatischen Herzinsuffizienz bei Patienten mit eingeschränkter Pumpfunktion der linken Herzkammer (Ejektionsfraktion höchstens 35 Prozent), die noch keine Beschwerden haben. Der Shop führt Tabletten mit 5 mg, 10 mg und 20 mg Enalaprilmaleat in Packungen mit 30, 84, 90 und 100 Stück.
Bei Bluthochdruck beträgt die Anfangsdosis laut Fachinformation 5 bis höchstens 20 mg einmal täglich, bei leichter Hypertonie 5 bis 10 mg; die übliche Erhaltungsdosis liegt bei 20 mg täglich, die Höchstdosis bei 40 mg. Die Einnahme ist unabhängig von den Mahlzeiten möglich. Wer zuvor hoch dosierte Entwässerungsmittel genommen hat oder einen Flüssigkeitsmangel hat, beginnt mit 5 mg oder weniger, weil der Blutdruck zu Beginn stark abfallen kann. Bei Herzschwäche startet die Behandlung mit 2,5 mg unter ärztlicher Kontrolle und wird über zwei bis vier Wochen schrittweise auf 20 mg gesteigert, als Einzeldosis oder auf zwei Gaben verteilt. Bei eingeschränkter Nierenfunktion richtet sich die Anfangsdosis nach der Kreatinin-Clearance: 5 bis 10 mg bei 30 bis 80 ml/min, 2,5 mg bei 10 bis 30 ml/min. Vor und nach Behandlungsbeginn sowie bei jeder Dosisänderung werden Blutdruck, Kalium und Kreatinin kontrolliert. Eine vergessene Tablette wird nicht durch eine doppelte Dosis ersetzt. Enalapril ist eine Dauertherapie und wird nicht ohne ärztliche Rücksprache abgesetzt.
Sehr häufig, also bei mehr als einem von zehn Behandelten, treten Schwindel, trockener Reizhusten, verschwommenes Sehen, Übelkeit und Schwächegefühl auf. Häufig kommen Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, niedriger Blutdruck einschließlich Blutdruckabfall beim Aufstehen, Ohnmacht, Brustschmerzen, Herzrhythmusstörungen, Atemnot, Durchfall, Hautausschlag, Müdigkeit, erhöhte Kaliumwerte und ein Anstieg des Kreatinins vor; ebenfalls häufig ist das Angioödem, eine Schwellung von Gesicht, Lippen, Zunge, Rachen oder Kehlkopf. Gelegentlich wurden Blutarmut, Unterzuckerung bei Diabetikern, Nierenfunktionsstörungen, Impotenz und Muskelkrämpfe beschrieben, selten Leberversagen, schwere Hautreaktionen, Blutbildveränderungen wie Agranulozytose und ein lupusähnliches Krankheitsbild mit Fieber und Gelenkschmerzen. Ein Angioödem ist ein Notfall: Bei Schwellung von Zunge, Rachen oder Kehlkopf, Schluckbeschwerden oder Atemnot wird Enalapril sofort abgesetzt und der Notruf gewählt. Gelbsucht, Fieber mit Halsschmerzen, Ohnmacht und eine stark verminderte Harnmenge werden ebenfalls umgehend ärztlich abgeklärt.
Enalapril darf nicht angewendet werden bei Überempfindlichkeit gegen Enalapril oder andere ACE-Hemmer, nach einem früheren Angioödem unter einem ACE-Hemmer, bei erblichem oder ungeklärtem Angioödem, gleichzeitig mit Sacubitril/Valsartan (zwischen beiden Mitteln müssen mindestens 36 Stunden liegen), im zweiten und dritten Schwangerschaftsdrittel sowie zusammen mit Aliskiren bei Diabetes oder einer Nierenfunktion unter 60 ml/min. Vorsicht gilt bei beidseitiger Nierenarterienstenose, bei Verengung der Aorten- oder Mitralklappe, bei schwerer Herzschwäche mit niedrigem Blutdruck oder Natriummangel, bei Diabetes wegen Unterzuckerungen im ersten Behandlungsmonat, vor Operationen mit Narkose, während einer Desensibilisierung gegen Insektengifte und bei Dialyse. Patienten mit dunkler Hautfarbe haben ein höheres Angioödem-Risiko. Bei Kinderwunsch wird auf ein für Schwangere geeignetes Mittel umgestellt, und bei festgestellter Schwangerschaft wird Enalapril sofort beendet, weil es im zweiten und dritten Drittel die Nieren und die Schädelverknöcherung des Kindes schädigen kann. In der Stillzeit wird es bei Frühgeborenen und in den ersten Wochen nach der Geburt nicht empfohlen. Gelegentlich auftretender Schwindel kann die Fahrtüchtigkeit beeinträchtigen, besonders zu Beginn.
Kaliumsparende Diuretika wie Spironolacton, Eplerenon, Triamteren und Amilorid, Kaliumpräparate, kaliumhaltige Salzersatzmittel, Trimethoprim und Co-trimoxazol, Ciclosporin und Heparin erhöhen das Kalium im Blut und werden nur unter regelmäßiger Kontrolle kombiniert. Diuretika, andere Blutdrucksenker, Nitrate, Narkosemittel, trizyklische Antidepressiva, Neuroleptika und Alkohol verstärken die Blutdrucksenkung. Die Kombination mit Sartanen oder Aliskiren erhöht das Risiko für Hypotonie, Hyperkaliämie und Nierenversagen und wird nicht empfohlen. Lithium kann sich unter Enalapril anreichern, besonders zusammen mit Thiaziden, weshalb diese Kombination vermieden wird. Nichtsteroidale Antirheumatika in Dauertherapie schwächen die Blutdrucksenkung ab und können gemeinsam mit Enalapril die Nieren schädigen. Racecadotril, mTOR-Hemmer wie Sirolimus und Everolimus sowie Vildagliptin erhöhen das Angioödem-Risiko.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, seit wann Sie Enalapril einnehmen, in welcher Dosis, welche Blutdruckwerte Sie zuletzt gemessen haben und wann Kalium und Kreatinin zuletzt bestimmt wurden. Gefragt wird nach Herzschwäche, Nierenerkrankungen, Diabetes, früheren Schwellungen im Gesicht oder Rachen, Lebererkrankungen, Schwangerschaft, Kinderwunsch und Stillzeit sowie nach allen Arzneimitteln, besonders Entwässerungsmitteln, Kaliumpräparaten, Sartanen, Lithium, Schmerzmitteln und Antidiabetika. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer bestehenden, gut eingestellten Behandlung mit stabilen Blutdruckwerten und aktuellen Laborwerten. Eine Neueinstellung, eine Dosiserhöhung ohne aktuelle Nierenwerte, stark schwankende Blutdruckwerte, Brustschmerzen, Atemnot oder Ohnmacht, eine Herzschwäche in der Einstellungsphase und eine Schwangerschaft gehören in die Hausarzt- oder Kardiologiepraxis, ein Angioödem in die Notaufnahme. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bluthochdruck & Herz und im Beitrag Blutdrucksenker per Folgerezept: Voraussetzungen, Kontrollen und Grenzen der Online-Anfrage.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 5 mg, 10 mg, 20 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten, 84 Tabletten, 90 Tabletten, 100 Tabletten |
Enalapril hemmt das Angiotensin-Konversionsenzym (ACE) und greift so in ein Hormonsystem ein, das Blutdruck und Flüssigkeitshaushalt regelt.
Hinweis: Enalapril darf in der Schwangerschaft nicht eingenommen werden. Bei Schwellungen von Gesicht, Lippen, Zunge oder Rachen ist sofort ärztliche Notfallhilfe nötig.
Wofür wird Enalapril angewendet?
Enalapril ist zur Behandlung von Bluthochdruck zugelassen. Weitere Anwendungsgebiete sind eine Herzschwäche mit Beschwerden und die Vorbeugung einer Herzschwäche, wenn die Pumpleistung der linken Herzkammer deutlich vermindert ist (Auswurfleistung von höchstens 35 Prozent), aber noch keine Beschwerden bestehen.
Wie wirkt Enalapril?
Enalapril wird im Körper in Enalaprilat umgewandelt. Dieses hemmt das Enzym ACE, das das gefäßverengende Hormon Angiotensin II bildet. Dadurch weiten sich die Blutgefäße, und der Blutdruck sinkt. Die Wirkung einer Dosis setzt meist nach etwa einer Stunde ein und hält etwa einen Tag an. Bis zur vollen Wirkung können mehrere Wochen vergehen.
Ist Enalapril verschreibungspflichtig?
Ja, Enalapril ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Blutdruckwerte, frühere Schwellungen von Gesicht oder Rachen, die Nierenfunktion, der Kaliumwert und andere Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Enalapril beachtet werden?
Enalapril darf unter anderem nicht angewendet werden bei Allergie gegen ACE-Hemmer, nach einem Angioödem unter einem ACE-Hemmer, bei erblichem oder ungeklärtem Angioödem, ab dem zweiten Schwangerschaftsdrittel, zusammen mit Sacubitril/Valsartan und zusammen mit Aliskiren bei Diabetes oder eingeschränkter Nierenfunktion. Vorsicht gilt bei Nierenerkrankungen, niedrigem Blutdruck, Herzklappenverengung, Entwässerungsmitteln, Kaliumpräparaten, Lithium und Schmerzmitteln wie Ibuprofen.
Welche Nebenwirkungen kann Enalapril haben?
Häufig sind unter anderem Schwindel, trockener Husten, Übelkeit, Kopfschmerzen, Müdigkeit, niedriger Blutdruck, Hautausschlag und ein erhöhter Kalium- oder Kreatininwert. Gefährlich ist eine Schwellung von Gesicht, Zunge oder Rachen, das sogenannte Angioödem, die jederzeit während der Behandlung auftreten kann. Dann ist sofort ärztliche Notfallhilfe nötig. Weitere Hinweise stehen in der Packungsbeilage.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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