Ebixa enthält Memantin, einen NMDA-Rezeptor-Antagonisten aus der Gruppe der Antidementiva, als Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Krankheit zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Memantin blockiert im Gehirn die NMDA-Rezeptoren für den Botenstoff Glutamat. Eine krankhaft erhöhte Glutamatwirkung, die die Signalübertragung zwischen Nervenzellen stören kann, wird dadurch gedämpft.
Filmtablette zum Einnehmen, einmal täglich zur gleichen Zeit. Die Dosis wird zu Beginn schrittweise gesteigert und ärztlich festgelegt.
Eintritt: Wirkung wird über Wochen bis Monate beurteilt · Dauer: einmal täglich, Halbwertszeit ca. 60 bis 100 Stunden
Wichtig: Vorsicht bei Epilepsie und eingeschränkter Nierenfunktion. Nicht zusammen mit Amantadin, Ketamin oder Dextromethorphan anwenden.
Ebixa enthält Memantin, einen NMDA-Rezeptor-Antagonisten aus der Gruppe der Antidementiva, als Filmtabletten zum Einnehmen. Es ist zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Krankheit zugelassen.
Ebixa enthält Memantin, ein Antidementivum mit einem anderen Ansatz als die Acetylcholinesterase-Hemmer. Memantin ist ein spannungsabhängiger, nicht kompetitiver Antagonist am NMDA-Rezeptor mit mittlerer Bindungsstärke. Bei der Alzheimer-Krankheit überreizen dauerhaft erhöhte Konzentrationen des Botenstoffs Glutamat die Nervenzellen und tragen zu ihrer Schädigung bei; Memantin reguliert laut Fachinformation die Wirkung dieser krankhaft erhöhten Glutamatspiegel. Zugelassen ist Ebixa zur Behandlung erwachsener Patienten mit moderater bis schwerer Alzheimer-Demenz. Doctorcura führt Filmtabletten mit 10 mg und 20 mg Memantinhydrochlorid in Packungen mit 28 Stück; die 10-mg-Tablette hat eine Bruchkerbe und lässt sich in gleiche Hälften teilen.
Die Dosis wird über drei Wochen schrittweise aufgebaut, um Nebenwirkungen zu verringern: In der ersten Woche nehmen Sie täglich eine halbe 10-mg-Tablette (5 mg), in der zweiten Woche eine ganze 10-mg-Tablette, in der dritten Woche eineinhalb Tabletten (15 mg) und ab der vierten Woche die Erhaltungsdosis von 20 mg als zwei 10-mg-Tabletten oder eine 20-mg-Tablette; das ist zugleich die Höchstdosis. Ebixa wird einmal täglich immer zur gleichen Zeit eingenommen, unabhängig von den Mahlzeiten. Eine vergessene Dosis wird nicht nachgeholt; am nächsten Tag geht es mit der gewohnten Dosis weiter. Bei mittelschwerer Nierenfunktionsstörung (Kreatinin-Clearance 30 bis 49 ml/min) beträgt die Dosis 10 mg täglich und kann bei guter Verträglichkeit über mindestens sieben Tage nach dem üblichen Schema auf 20 mg gesteigert werden; bei schwerer Nierenfunktionsstörung (5 bis 29 ml/min) bleibt es bei 10 mg. Bei leichter bis mittelschwerer Leberfunktionsstörung ist keine Anpassung nötig, bei schwerer wird Ebixa nicht empfohlen. Die Fachinformation setzt voraus, dass ein in der Demenzbehandlung erfahrener Arzt die Therapie einleitet und dass eine Betreuungsperson die Einnahme überwacht. Verträglichkeit und Nutzen werden vor allem in den ersten drei Monaten und danach regelmäßig überprüft.
In den Zulassungsstudien traten Nebenwirkungen unter Ebixa nicht häufiger auf als unter Placebo und waren meist leicht bis mittelschwer. Häufig, also bei bis zu einem von zehn Behandelten, treten Schwindel, Kopfschmerzen, Verstopfung, Schläfrigkeit, erhöhter Blutdruck, Gleichgewichtsstörungen, Atemnot, erhöhte Leberwerte und Überempfindlichkeitsreaktionen auf. Gelegentlich kommen Verwirrtheit, Halluzinationen, die vor allem bei schwerer Alzheimer-Demenz beobachtet wurden, ein veränderter Gang, Müdigkeit, Erbrechen, Pilzinfektionen, eine Herzschwäche und Venenthrombosen oder Embolien vor. Sehr selten sind Krampfanfälle. Nach der Markteinführung wurden in Einzelfällen psychotische Reaktionen, Bauchspeicheldrüsenentzündungen und Leberentzündungen gemeldet. Depressionen und Suizidgedanken, die mit der Alzheimer-Krankheit selbst verbunden sind, wurden auch unter Ebixa berichtet. Ein Krampfanfall, plötzliche starke Verwirrtheit oder Halluzinationen, eine schmerzhaft geschwollene Wade, Atemnot mit Brustschmerz, starke Oberbauchschmerzen oder eine Gelbfärbung der Haut erfordern umgehend ärztliche Hilfe.
Ebixa darf nicht eingenommen werden bei Überempfindlichkeit gegen Memantin oder einen der sonstigen Bestandteile. Vorsicht gilt bei Epilepsie, bei Krampfanfällen in der Vorgeschichte und bei Faktoren, die Krampfanfälle begünstigen. Ein Anstieg des pH-Werts im Urin kann die Ausscheidung von Memantin verringern, etwa bei einer Umstellung auf vegetarische Kost, massiver Einnahme säurebindender Magenmittel, renaler tubulärer Azidose oder schweren Harnwegsinfektionen mit Proteus-Bakterien; dann ist eine sorgfältige Überwachung nötig. Bei kurz zurückliegendem Herzinfarkt, dekompensierter Herzschwäche oder unkontrolliertem Bluthochdruck liegen nur begrenzte Daten vor; diese Patienten werden engmaschig überwacht. In der Schwangerschaft darf Memantin nur bei eindeutiger Notwendigkeit eingesetzt werden, in der Stillzeit darf nicht gestillt werden. Eine moderate bis schwere Alzheimer-Demenz schränkt die Verkehrstüchtigkeit in der Regel ohnehin ein; Ebixa selbst hat einen geringen bis mäßigen Einfluss, sodass ambulant behandelte Patienten zu besonderer Vorsicht angehalten werden.
Andere NMDA-Antagonisten wie Amantadin, Ketamin und der Hustenstiller Dextromethorphan sollen nicht gleichzeitig angewendet werden; mit Amantadin besteht das Risiko einer pharmakotoxischen Psychose. Die Wirkung von L-Dopa, Dopaminagonisten und Anticholinergika kann verstärkt, die von Barbituraten und Neuroleptika abgeschwächt werden. Bei den Muskelrelaxanzien Dantrolen und Baclofen kann eine Dosisanpassung nötig werden. Cimetidin, Ranitidin, Procainamid, Chinidin, Chinin und Nicotin nutzen dasselbe Transportsystem in der Niere und können den Memantinspiegel erhöhen; auch für Phenytoin wurde eine mögliche Gefahr beschrieben. Der Spiegel von Hydrochlorothiazid kann sinken. Unter gleichzeitiger Behandlung mit Warfarin wurden einzelne Erhöhungen des INR-Werts gemeldet, weshalb die Gerinnung bei oralen Antikoagulanzien engmaschig kontrolliert wird. Mit Donepezil, Galantamin, Glibenclamid und Metformin wurden keine relevanten Wechselwirkungen gefunden.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wer die Alzheimer-Diagnose gestellt hat, seit wann Sie Ebixa einnehmen, ob die Aufdosierung abgeschlossen ist und welche Dosis Sie derzeit nehmen, wie Sie das Mittel vertragen und ob eine Betreuungsperson die Einnahme begleitet. Gefragt wird nach Nierenwerten, Epilepsie oder Krampfanfällen, Herzerkrankungen, Blutdruck, Leberwerten und nach allen weiteren Arzneimitteln, besonders nach Parkinsonmitteln, Hustenstillern, Gerinnungshemmern und Magenmitteln. Eine Online-Verordnung passt zur Fortführung einer fachärztlich begonnenen und stabil eingestellten Behandlung mit bekannten Nierenwerten; die Anfrage muss über das eigene Konto der behandelten Person gestellt werden. Eine Erstdiagnose, die Einleitung und Aufdosierung, neu aufgetretene Verwirrtheit, Halluzinationen oder Krampfanfälle und eine deutliche Verschlechterung gehören in die Facharztpraxis oder Gedächtnisambulanz. Mehr dazu im Behandlungsbereich Demenz (Alzheimer) und im Beitrag Kann ich für meinen Partner oder mein Kind bestellen? Warum die Anfrage persönlich ist.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 30. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 10 mg, 20 mg |
|---|---|
| Menge | 28 Tabletten |
Memantin blockiert im Gehirn bestimmte Andockstellen des Botenstoffs Glutamat, die NMDA-Rezeptoren. Eine krankhaft erhöhte Glutamatwirkung, die Nervenzellen stören kann, wird so gedämpft.
Hinweis: Die Behandlung wird von einem in der Alzheimer-Demenz erfahrenen Arzt begonnen und regelmäßig überprüft. Eine Betreuungsperson sollte die tägliche Einnahme überwachen.
Wofür wird Ebixa angewendet?
Ebixa ist zur Behandlung von Erwachsenen mit mittelschwerer bis schwerer Alzheimer-Krankheit zugelassen. Diese Form der Demenz beeinträchtigt Gedächtnis, Denken und Alltagsfähigkeiten. Memantin wirkt auf die Beschwerden, heilt die Krankheit aber nicht. Für andere Demenzformen oder für leichte Gedächtnisprobleme ohne gesicherte Diagnose ist Ebixa nicht zugelassen.
Wie wirkt Ebixa?
Der Wirkstoff Memantin blockiert im Gehirn die NMDA-Rezeptoren, an denen der Botenstoff Glutamat wirkt. Bei der Alzheimer-Krankheit kann eine dauerhaft erhöhte Glutamatwirkung die Signalübertragung zwischen Nervenzellen stören. Memantin dämpft diese Überaktivierung. Weil der Wirkstoff lange im Körper bleibt, genügt eine Tablette pro Tag.
Ist Ebixa verschreibungspflichtig?
Ja, Ebixa ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem die gesicherte Diagnose, die bisherige Dosis, die Nierenfunktion, Krampfanfälle in der Vorgeschichte und andere Medikamente berücksichtigt. Außerdem wird geklärt, ob eine Betreuungsperson die Einnahme überwacht. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Ebixa beachtet werden?
Ebixa darf bei einer Allergie gegen Memantin nicht eingenommen werden. Vorsicht gilt bei Epilepsie, eingeschränkter Nierenfunktion, schwerer Lebererkrankung, kürzlichem Herzinfarkt, Herzschwäche und schlecht eingestelltem Bluthochdruck. Amantadin, Ketamin und Dextromethorphan sollen nicht gleichzeitig angewendet werden. Auch eine starke Ernährungsumstellung kann die Ausscheidung von Memantin verändern.
Welche Nebenwirkungen kann Ebixa haben?
Häufig sind Kopfschmerzen, Schwindel, Gleichgewichtsstörungen, Schläfrigkeit, Verstopfung, erhöhter Blutdruck und Atemnot. Gelegentlich treten Müdigkeit, Verwirrtheit, Halluzinationen oder Erbrechen auf. Bei einem Krampfanfall oder Anzeichen eines Blutgerinnsels ist sofort ärztliche Notfallhilfe nötig. Weitere Hinweise stehen in der Packungsbeilage.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
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