Metoprolol ist ein Betablocker in Form von Tabletten und Retardtabletten zum Einnehmen. Es ist unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und bestimmten Herzrhythmusstörungen sowie zur Vorbeugung von Migräne zugelassen.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Metoprolol blockiert am Herzen die Beta-1-Rezeptoren, über die Stresshormone wie Adrenalin wirken. Das Herz schlägt langsamer und mit weniger Kraft, verbraucht weniger Sauerstoff, und der Blutdruck sinkt. Die Retardtabletten geben den Wirkstoff gleichmäßig über den Tag ab.
Tabletten ein- bis zweimal täglich nach einer Mahlzeit, Retardtabletten einmal täglich zum Frühstück. Die Dosis wird ärztlich festgelegt, und die Behandlung wird nie plötzlich beendet.
Eintritt: höchster Wirkspiegel nach ca. 1,5 bis 2 Stunden (Tabletten) · Dauer: Retardtabletten ca. 24 Stunden
Wichtig: Nicht plötzlich absetzen. Nicht bei Asthma, sehr langsamem Puls, sehr niedrigem Blutdruck oder akuter Herzschwäche anwenden.
Metoprolol ist ein Betablocker in Form von Tabletten und Retardtabletten zum Einnehmen. Es ist unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit und bestimmten Herzrhythmusstörungen sowie zur Vorbeugung von Migräne zugelassen.
Metoprolol ist ein Betablocker mit relativer Beta-1-Selektivität, der also bevorzugt am Herzen wirkt. Er senkt Herzfrequenz, Kontraktionskraft, AV-Überleitung und Reninaktivität; dadurch sinken Blutdruck und Sauerstoffbedarf des Herzens. Laut Fachinformation sind Tabletten und Retardtabletten mit Metoprololtartrat bei Erwachsenen zugelassen zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit, funktionellen Herzbeschwerden beim hyperkinetischen Herzsyndrom und schnellen Herzrhythmusstörungen, zur Vorbeugung eines erneuten Herzinfarkts und zur Migräneprophylaxe. Retardtabletten mit Metoprololsuccinat sind laut Gebrauchsinformation zusätzlich bei stabiler chronischer Herzschwäche zugelassen. Der Shop führt 50 mg, 100 mg und 200 mg als Tabletten mit 30 und 100 Stück und als Retardtabletten mit 30 und 90 Stück.
Die Dosis wird individuell nach Behandlungserfolg und Pulsfrequenz festgelegt. Bei Bluthochdruck und koronarer Herzkrankheit gelten laut Fachinformation 50 bis 100 mg Metoprololtartrat täglich als Richtdosis, als Einzelgabe morgens oder auf morgens und abends verteilt; bei Bedarf kann auf zweimal 100 mg erhöht werden. Von der 200-mg-Retardtablette wird einmal täglich eine halbe, bei koronarer Herzkrankheit eine halbe bis ganze Tablette genommen. Bei schnellen Herzrhythmusstörungen, nach Herzinfarkt und zur Migräneprophylaxe werden 100 bis 200 mg täglich gegeben, als Tabletten ein- bis zweimal täglich 100 mg oder als Retardtablette einmal täglich. Tabletten werden unzerkaut mit Flüssigkeit nach den Mahlzeiten eingenommen, Retardtabletten einmal täglich morgens; sie dürfen geteilt, aber nicht zerkaut werden. Bei stark eingeschränkter Leberfunktion kann eine niedrigere Dosis nötig sein. Die Behandlung ist zeitlich nicht begrenzt und darf nicht plötzlich beendet werden, weil abruptes Absetzen eine Angina pectoris verschlimmern, einen Herzinfarkt auslösen oder den Blutdruck überschießen lassen kann; die Dosis wird langsam ausgeschlichen. Eine vergessene Dosis wird nicht nachgeholt und nicht verdoppelt. Zur Kontrolle gehören regelmäßige Messungen von Blutdruck und Ruhepuls, bei Diabetes auch des Blutzuckers.
Die Fachinformation der Retardtabletten stuft die meisten Nebenwirkungen als gelegentlich ein, also bei bis zu einem von hundert Behandelten: Kältegefühl in Händen und Füßen, Müdigkeit vor allem zu Beginn, Missempfindungen, Schwindel, Kopfschmerzen, depressive Verstimmung, Schlafstörungen, lebhafte Träume, Verwirrtheit, vorübergehende Magen-Darm-Beschwerden, allergische Hautreaktionen, Lichtempfindlichkeit und Schwitzen. Selten sind Überleitungsstörungen, eine Verschlechterung der Herzschwäche, verstärkter Blutdruckabfall, Ohnmacht, Herzklopfen, ein zu langsamer Puls, Muskelkrämpfe, Mundtrockenheit, verminderter Tränenfluss bei Kontaktlinsenträgern und die Verschlechterung eines Diabetes. Sehr selten wurden verstärkte Angina-pectoris-Anfälle, Haarausfall, Schuppenflechte, Blutbildveränderungen, Leberentzündung, Seh- und Hörstörungen, Atemnot bei Neigung zu Bronchialverengung sowie Libido- und Potenzstörungen beschrieben. Metoprolol kann die Warnzeichen einer Unterzuckerung, besonders Herzrasen und Zittern, und die Zeichen einer Schilddrüsenüberfunktion verdecken. Ein Ruhepuls unter 50, Ohnmacht, pfeifende Atmung, zunehmende Beinschwellung oder Atemnot und Brustschmerzen sind Gründe für rasche ärztliche Hilfe.
Metoprolol darf nicht angewendet werden bei manifester Herzschwäche, Schock, AV-Block zweiten oder dritten Grades, Sinusknotensyndrom, sinuatrialem Block, einem Ruhepuls unter 50 Schlägen pro Minute vor Behandlungsbeginn, einem systolischen Blutdruck unter 90 mmHg, Übersäuerung des Blutes, Asthma bronchiale, Spätstadien peripherer Durchblutungsstörungen, gleichzeitiger Einnahme von MAO-Hemmern und bei Überempfindlichkeit gegen Betablocker. Besonders sorgfältige Überwachung ist nötig bei AV-Block ersten Grades, bei Diabetikern mit schwankenden Blutzuckerwerten, bei längerem Fasten, bei Phäochromozytom, bei eingeschränkter Leberfunktion, bei Schuppenflechte und bei schweren Allergien oder laufender Hyposensibilisierung. In der Schwangerschaft wird Metoprolol nur nach strenger Abwägung eingesetzt, da es beim Kind Puls, Blutdruck und Blutzucker senken und die Durchblutung der Plazenta verringern kann; es soll 48 bis 72 Stunden vor dem Geburtstermin abgesetzt oder das Neugeborene überwacht werden. Gestillte Säuglinge werden auf Zeichen einer Betablockade beobachtet. Das Reaktionsvermögen kann besonders zu Beginn, bei Dosiserhöhung und zusammen mit Alkohol beeinträchtigt sein.
Insulin und orale Antidiabetika, besonders Sulfonylharnstoffe, können stärker und länger wirken; regelmäßige Blutzuckerkontrollen sind nötig. Calciumantagonisten vom Verapamil- oder Diltiazemtyp und Antiarrhythmika wie Disopyramid verstärken die Wirkung auf Puls, Überleitung und Blutdruck, ihre intravenöse Gabe ist kontraindiziert; Nifedipin kann den Blutdruck zusätzlich senken. Digoxin, Methyldopa und Clonidin verlangsamen den Puls weiter; Clonidin darf erst einige Tage nach dem Ende der Metoprolol-Behandlung abgesetzt werden, sonst droht ein Blutdruckanstieg. Trizyklische Antidepressiva, Nitroglycerin, Diuretika, andere Blutdrucksenker und Narkosemittel verstärken den Blutdruckabfall. Adrenalin und Sympathomimetika in Husten-, Nasen- oder Augentropfen können den Blutdruck deutlich erhöhen, ebenso MAO-Hemmer. Indometacin und Rifampicin schwächen die Blutdrucksenkung ab, Cimetidin und Serotonin-Wiederaufnahmehemmer erhöhen den Metoprololspiegel.
Im medizinischen Fragebogen geben Sie an, wofür Sie Metoprolol nehmen, seit wann, in welcher Dosis und Form, wer die Behandlung eingestellt hat und welche Blutdruck- und Pulswerte Sie zuletzt gemessen haben. Gefragt wird nach Asthma oder COPD, Herzschwäche, Herzrhythmusstörungen, Diabetes, Durchblutungsstörungen, Lebererkrankungen, Schilddrüsenüberfunktion, Schuppenflechte, Allergien, Schwangerschaft und nach allen Arzneimitteln, besonders Calciumantagonisten, Antiarrhythmika, Antidiabetika, Clonidin und Antidepressiva. Eine Online-Verordnung passt als Fortführung einer stabil eingestellten Behandlung mit Werten im Zielbereich und unveränderter Dosis. Eine Neueinstellung, ein Wechsel zwischen Tabletten und Retardtabletten, ein Ruhepuls unter 50, ein systolischer Blutdruck unter 90 mmHg, Brustschmerzen, Atemnot, Ohnmacht, eine Herzschwäche und eine Schwangerschaft gehören in die Hausarzt- oder Kardiologiepraxis. Mehr dazu im Behandlungsbereich Bluthochdruck & Herz und im Beitrag Blutdrucksenker per Folgerezept.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 29. Oktober 2026, Stand: 3. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 50 mg, 100 mg, 200 mg |
|---|---|
| Menge | 30 Tabletten, 30 Retardtabletten, 90 Retardtabletten, 100 Tabletten |
Metoprolol blockiert vorwiegend die Beta-1-Rezeptoren am Herzen, an denen Stresshormone wie Adrenalin wirken.
Hinweis: Metoprolol darf nicht plötzlich abgesetzt werden, da sich sonst Herzbeschwerden oder Bluthochdruck verschlechtern können. Bei Diabetes können Warnzeichen einer Unterzuckerung verdeckt werden.
Wofür wird Metoprolol angewendet?
Metoprolol ist unter anderem zur Behandlung von Bluthochdruck, koronarer Herzkrankheit mit Angina pectoris, schnellen Herzrhythmusstörungen und funktionellen Herzbeschwerden zugelassen. Weitere Anwendungsgebiete sind die Behandlung nach einem Herzinfarkt und die Vorbeugung von Migräne. Die Retardtabletten mit Metoprololsuccinat sind zusätzlich bei stabiler chronischer Herzschwäche zugelassen.
Wie wirkt Metoprolol?
Metoprolol blockiert am Herzen die Beta-1-Rezeptoren, über die Stresshormone wie Adrenalin das Herz antreiben. Dadurch schlägt das Herz langsamer und mit weniger Kraft, es braucht weniger Sauerstoff, und der Blutdruck sinkt. Die Retardtabletten geben den Wirkstoff gleichmäßig über den Tag ab.
Ist Metoprolol verschreibungspflichtig?
Ja, Metoprolol ist verschreibungspflichtig. Vor einer Verordnung werden unter anderem Blutdruck, Ruhepuls, Atemwegserkrankungen wie Asthma, Herzerkrankungen und andere Medikamente berücksichtigt. Jede Anfrage wird ärztlich geprüft, und die Entscheidung trifft der Arzt.
Was sollte vor der Anwendung von Metoprolol beachtet werden?
Metoprolol darf unter anderem nicht angewendet werden bei Allergie gegen Betablocker, Asthma, Ruhepuls unter 50 Schlägen pro Minute, oberem Blutdruckwert unter 90 mmHg, AV-Block II. oder III. Grades, Sinusknotensyndrom, SA-Block, akuter Herzschwäche, Schock, schweren Durchblutungsstörungen, metabolischer Azidose, unbehandeltem Phäochromozytom und zusammen mit MAO-Hemmern. Vorsicht gilt bei Diabetes, COPD, Schuppenflechte und Schilddrüsenüberfunktion.
Welche Nebenwirkungen kann Metoprolol haben?
Sehr häufig sind Müdigkeit und ein Blutdruckabfall, auch beim Aufstehen. Häufig treten Schwindel, Kopfschmerzen, langsamer Puls, Herzklopfen, kalte Hände und Füße, Atemnot bei Anstrengung und Magen-Darm-Beschwerden auf. Bei sehr langsamem Puls, Ohnmacht oder pfeifender Atmung ist rasch ärztliche Hilfe nötig.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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