Saxenda ist ein Arzneimittel mit Liraglutid zur Gewichtsregulierung bei Adipositas oder Übergewicht mit gewichtsbedingter Begleiterkrankung.
Ablauf
Vom Fragebogen bis zur Lieferung: ärztlich geprüft und diskret.
Produktinformationen
Liraglutid ist wie Semaglutid ein GLP-1-Rezeptoragonist. Es wirkt auf Hunger- und Sättigungssignale im Gehirn und kann so dazu beitragen, dass Sie weniger essen.
Einmal täglich unter die Haut von Bauch, Oberschenkel oder Oberarm, möglichst zur gleichen Tageszeit und unabhängig von den Mahlzeiten. Die Dosis wird in wöchentlichen Schritten bis zur Erhaltungsdosis gesteigert.
Wichtig: Nicht in Schwangerschaft und Stillzeit; bei anhaltenden starken Bauchschmerzen sofort ärztlich abklären lassen. Laut Fachinformation wird die Behandlung beendet, wenn nach 12 Wochen mit der Erhaltungsdosis weniger als 5 % des Ausgangsgewichts abgenommen wurden.
Saxenda ist ein Arzneimittel mit Liraglutid zur Gewichtsregulierung bei Adipositas oder Übergewicht mit gewichtsbedingter Begleiterkrankung.
Saxenda enthält Liraglutid, einen GLP-1-Rezeptoragonisten zur täglichen Injektion. Zugelassen ist es für Erwachsene mit einem BMI ab 30 kg/m², oder ab 27 kg/m² mit mindestens einer gewichtsbedingten Begleiterkrankung wie Prädiabetes, Typ-2-Diabetes, Bluthochdruck, erhöhten Blutfetten oder Schlafapnoe, immer ergänzend zu kalorienreduzierter Ernährung und mehr Bewegung. Unter bestimmten Bedingungen umfasst die Zulassung auch Kinder ab 6 Jahren und Jugendliche; die Online-Anfrage ist für Erwachsene vorgesehen.
Es gibt eine Stärke: 6 mg Liraglutid pro Milliliter. Ein Fertigpen enthält 18 mg in 3 ml und stellt die Dosen 0,6 mg, 1,2 mg, 1,8 mg, 2,4 mg und 3,0 mg ein. Nadeln sind nicht in der Packung enthalten.
Ihr Arzt legt die Dosis fest. Begonnen wird mit 0,6 mg täglich; im Abstand von mindestens einer Woche steigt die Dosis um jeweils 0,6 mg, bis ab der fünften Woche die Erhaltungsdosis von 3,0 mg erreicht ist. Mehr als 3,0 mg pro Tag werden nicht empfohlen. Wird die nächste Stufe zwei Wochen hintereinander nicht vertragen, soll laut Fachinformation ein Ende der Behandlung erwogen werden. Bei der Erhaltungsdosis reicht ein Pen rechnerisch sechs Tage.
Sind seit dem üblichen Zeitpunkt weniger als 12 Stunden vergangen, holen Sie eine vergessene Dosis nach. Sonst lassen Sie sie aus, ohne die nächste Dosis zu erhöhen.
Sehr häufig sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Verstopfung und Kopfschmerzen. Sie beginnen meist in den ersten Behandlungswochen, sind überwiegend leicht bis mittelschwer und gehen innerhalb von Tagen oder Wochen zurück. Ab 65 Jahren und bei leicht bis mittelschwer eingeschränkter Nierenfunktion können Magen-Darm-Beschwerden häufiger sein.
Häufig sind Verdauungsstörungen, Sodbrennen, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Schwindel, Schlafstörungen vor allem in den ersten drei Monaten, Gallensteine, Reaktionen an der Einstichstelle und Unterzuckerungen. Gelegentlich kommen Flüssigkeitsmangel, eine Gallenblasenentzündung, ein erhöhter Puls und eine Bauchspeicheldrüsenentzündung vor, selten eine eingeschränkte Nierenfunktion bis zum akuten Nierenversagen. Steigt die Herzfrequenz in Ruhe deutlich und anhaltend an, soll Liraglutid abgesetzt werden.
Bei einer Allergie gegen Liraglutid wird Saxenda nicht angewendet. Nicht empfohlen ist es ab 75 Jahren, bei einer Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min, schwerer Leberfunktionsstörung, schwerer Herzschwäche (NYHA IV), zusammen mit anderen Mitteln zur Gewichtsregulierung und bei Übergewicht durch eine Hormonstörung, eine Essstörung oder Medikamente. Auch bei entzündlichen Darmerkrankungen und diabetischer Gastroparese rät die Fachinformation ab. Vorsicht gilt bei Schilddrüsenerkrankungen, weil in Studien etwa eine Struma berichtet wurde. Saxenda ersetzt kein Insulin und wird nicht mit anderen GLP-1-Rezeptoragonisten kombiniert.
In Schwangerschaft und Stillzeit wird Liraglutid nicht angewendet; bei Kinderwunsch wird die Behandlung beendet.
Liraglutid verzögert die Magenentleerung leicht; in Studien veränderte das die Aufnahme anderer Tabletten nicht klinisch relevant. Starker Durchfall kann die Aufnahme von Tabletten jedoch beeinträchtigen. Unter Warfarin oder anderen Cumarinen werden zu Beginn häufigere INR-Kontrollen empfohlen. Die Wirkung der Antibabypille wird laut Fachinformation nicht beeinträchtigt. Mit Insulin oder Sulfonylharnstoffen steigt das Risiko für Unterzuckerungen.
Bei Atemnot oder Schwellungen von Hals und Gesicht wählen Sie den Notruf 112.
Der Arzt fragt nach Größe, Gewicht, Alter, Begleiterkrankungen, früheren Erkrankungen von Bauchspeicheldrüse, Gallenblase und Schilddrüse, Herz, Nieren und Leber, Diabetes, weiteren Medikamenten, Schwangerschaft, Stillzeit und Kinderwunsch. Bei einer Folgeverordnung zählen Dosis und Verlauf, denn nach zwölf Wochen mit 3,0 mg wird die Behandlung laut Fachinformation überprüft. Einen Überblick gibt der Ratgeber Medikamente zur Gewichtsreduktion: Wirkstoffe im Überblick.
In eine Praxis gehört die Behandlung bei Schwangerschaft oder Stillzeit, ab 75 Jahren, bei schwerer Nieren-, Leber- oder Herzerkrankung, einer Essstörung oder hormonell bedingtem Übergewicht, ungeklärtem Herzrasen sowie bei Kindern und Jugendlichen.
✓ Fachlich geprüft vom medizinischen Team von Doctorcura am 26. September 2026, Stand: 2. November 2026 · So entstehen unsere Inhalte
| Wirkstärke | 6 mg/ml |
|---|---|
| Menge | 1 Pen, 2 Pens, 3 Pens, 4 Pens, 5 Pens |
Saxenda enthält Liraglutid und wird zur Gewichtsregulierung bei Erwachsenen mit Adipositas oder mit Übergewicht und gewichtsbedingter Begleiterkrankung eingesetzt.
Hinweis: Saxenda sollte nur nach ärztlicher Beurteilung angewendet werden. Die geeignete Dosierung richtet sich nach Indikation, Begleiterkrankungen und individueller Verträglichkeit.
Wofür wird Saxenda angewendet?
Saxenda wird zur Gewichtsregulierung bei Erwachsenen mit Adipositas oder mit Übergewicht und gewichtsbedingter Begleiterkrankung angewendet und sollte nur nach ärztlicher Verordnung eingesetzt werden.
Wie wirkt Saxenda?
Saxenda enthält Liraglutid. Der Wirkstoff ahmt das körpereigene Sättigungshormon GLP-1 nach und kann so das Hungergefühl verringern und das Sättigungsgefühl verstärken.
Ist Saxenda verschreibungspflichtig?
Ja, Saxenda ist verschreibungspflichtig und sollte nur nach medizinischer Beurteilung verwendet werden.
Was sollte ich vor der Anwendung beachten?
Vor der Anwendung sollten Gegenanzeigen, mögliche Wechselwirkungen, Nebenwirkungen und die passende Dosierung ärztlich geprüft werden.
Weitere Optionen
Welche Behandlung am besten zu Ihnen passt, klärt der Arzt anhand Ihres Fragebogens.
Rezept nach ärztlicher Prüfung
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